Xpeng P7: Auslieferung der E-Limousine unter 30.000 Euro in China gestartet

Xpeng P7: Auslieferung der E-Limousine unter 30.000 Euro in China gestartet

Copyright Abbildung(en): Xpeng Motors

Mit dem Xpeng P7 hat das chinesische Elektroauto-Startup Xpeng Motors die Auslieferungen seines zweiten Serienmodells in China begonnen. Die E-Limousine P7 wird künftig zu Preisen ab um die 29.300 bis 45.500 Euro – nach Subvention – in Abhängigkeit der Version und Konfiguration auf die Straße kommen. Ende November 2019 konnten wir bereits erste Details zur Xpeng Motors Elektrolimousine P7 bekanntgeben. Demnach sollen die Preise im Vorverkauf bei umgerechnet gut 35.000 Euro starten – gar nicht so unwahrscheinlich in Hinblick auf aktuelle Förderprogramme in Europa.

Der P7 verfügt über die weltweit beste NEFZ-Fahrreichweite von 706 km und einer Beschleunigung von 4,3 s 1-100 km/h in der RWD-Super-Long-Range Standard-Version. Ebenfalls haben die anderen Varianten der Elektro-Limousine ein Upgrade in puncto Reichweite erfahren. So bestätigte das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie eine erhöhte NEFZ-Fahrweite für drei Versionen des E-Autos. Die Verbesserungen reichen von 10 km bis 18 km.

Der P7 wird in Xpengs selbstgebauter Fabrik in Zhaoqing in der Provinz Guangdong hergestelltdie Auslieferung an den Kunden ist für Ende Juni geplant. Und konnte nun wie geplant umgesetzt werden. Xpeng Motors konnte Mitte Mai verkünden, dass das Unternehmen vom chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnologie die offizielle Produktionslizenz für seine neue, selbst errichtete, hundertprozentige Fabrik, den Zhaoqing Xpeng Motors Intelligent Industrial Park in der Provinz Guangdong, erhalten hat. 15 Monate hat das Start-Up benötigt, um die Fertigungsstätte des P7 fertigzustellen.

„Die Kundenlieferung unserer Flaggschiff-Sportlimousine P7 – unser zweites Serienmodell – ist ein weiteres Zeugnis unserer Leistungsfähigkeit und festigt unsere Position als führender Anbieter auf dem chinesischen Markt für intelligente Elektrofahrzeuge.“ – He Xiaopeng, Vorsitzender und CEO von Xpeng Motors

Der P7 wird über das wachsende Verkaufsnetz von Xpeng erhältlich sein, dass bereits rund 113 Verkaufsstellen in 57 Städten und ein Servicenetz von 73 Geschäften in 52 Städten umfasst – so der Stand Ende Mai. Mittlerweile sollen rund 190 Verkaufsstellen erreicht sein. Aufladestationen für den P7 haben bereits 164 vertraglich vereinbarte und unterzeichnete Einheiten in 35 Städten erreicht, während die unterstützenden Aufladestationen von Drittanbietern in China über 200.000 Einheiten umfassen.

Quelle: Electrive.net – Xpeng Motors startet Auslieferungen des P7

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Immer wieder erstaunlich welches Tempo China vorgibt. Die Chance, in der Automobilindustrie weiter vor zu rutschen, haben die mit vollen Anlauf in Angriff genommen.

So ist es und bei uns versuchen Aktivisten dem Tesla Werk Steine in den Weg zu legen und unsere Premiumhersteller schlafen noch. Gute Nacht Deutschland!

Wenn das Auto ordentlich fährt und Langzeitqualitäten hat dann gibt es für den Preis eines
im Vergleich lahmen Kompaktwagen von VW und Co hier
ein grosses Auto mit den Fahrleistungen eines Supersportwagens und riesiger Reichweite.
Wenn das so weitergeht können sie alle bald gegen die Chinesen einpacken.

Innovation ist nicht alles im Leben.So kann man uns Deutschen hier und da glauben machen, das uns die Chinesen mit Ihren Autos überrollen werden.as sie aber nicht werden.Der XPeng, egal welches Modell, ist einfach jetzt schon 10 Tsd. Euro zu teuer.

Weist Du eigentlich wie viele Teile von deutschen Zulieferern in den Marken Xpeng oder Nio verbaut werden?
Wieviel sie damit verdienen? Gerade die Konzerne welch wegen dem „Zusammenbruch“ der Verbrennungsmotoren jammern und auf der anderen Seite mit solchen Start-up Unternehmen sehr große Gewinne erzielen.

Den P7 unter 30T als zu teuer einzustufen bei einer grottenhäßlichen VW-Plastikkiste mit mind. 10TEuro mehr, ist Ausdruck des Zustandes des Verfassers.

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