VW bringt die Wallbox für alle auf den Markt

VW bringt die Wallbox für alle auf den Markt

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Mit dem vollelektrischen ID.3 startet in diesem Jahr die große E-Offensive von Volkswagen. Der Umstieg auf das E-Auto soll für Kunden so einfach wie möglich gemacht werden. Hierzu liefert die Volkswagen Tochter Elli ein Gesamtpaket rund ums Laden – von der Wallbox bis zum passenden, klimafreundlichen Strom. Mitte Juni geht nun auch die Volkswagen Wallbox für alle in den Verkauf. Mit dem ID. Charger soll es künftig möglich sein das eigene E-Auto komfortabel und schnell  zu Laden.

Der ID.Charger kommt einer aktuellen Mitteilung zufolge in drei Versionen zeitgleich mit dem ID.3 auf den Markt. Der Einstiegspreis für die Ladestation liegt bei 399 Euro, mit eines der günstigsten Angebote auf dem Markt. Die ersten Boxen wurden in diesen Tagen bereits an Kunden ausgeliefert. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Wallbox zwar auf den ID.3 und die ID. Familie zugeschnitten ist, kann aber auch für alle anderen E-Autos mit Typ-2-Stecker verwendet werden.

„Volkswagen setzt auch beim Thema Laden neue Maßstäbe im Volumensegment. Wir werden in den kommenden Monaten ein komplettes Ladenetzwerk rund um den ID.3 aufbauen. Der ID. Charger macht den Anfang, weitere Ladeservices werden folgen. Das Laden eines E-Autos soll künftig genauso einfach und selbstverständlich funktionieren wie das Laden eines Smartphones.“ – Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen

Dreierlei ID. Charger aus dem Hause VW

Die Basisversion – der ID. Charger – startet ab 399 Euro. Fest angeschlossen an diesen ist ein TYP 2-Ladekabel. 11 kW Ladeleistung bietet die Wallbox in schlichtem, modernen Design. Eine kompakte und robuste  Bauweise mit integriertem DC-Fehlerstromschutz für höchste Sicherheit sowie einfache und kosteneffiziente Installation rundet die Ladestation für die eigenen vier Wände ab.

„Der ID. Charger sieht nicht nur smart aus, er ist es auch. Keine andere Wallbox auf dem Markt bietet so viel High-Tech für so wenig Geld.“ – Martin Roemheld, Leiter Mobility Services der Marke Volkswagen

Der intelligenten ID. Charger Connect kann per W-LAN oder LAN mit dem Heimnetzwerk und dem Smartphone verbunden werden. Als Zusatzoption ist auch die Verbindung per Mobilfunk (LTE) möglich. Hierdurch bekommt man die Möglichkeit Nutzung, Ladevorgänge und Zugangskontrolle zu regeln, um nur ein paar Beispiel aufzuführen. Der Einführungspreis für den ID. Charger Connect startet bei 599 Euro.

Als Topmodell kommt der ID. Charger Pro daher, dieser verfügt neben den digitalen Funktionen und serienmäßigem LTE-Modul zusätzlich über einen integrierten Stromzähler für eine kilowattstundengenaue Abrechnung. Hierdurch wird noch mehr Transparenz über den Strombedarf ermöglicht, was insbesondere für Dienstwagenfahrer und deren Arbeitgeber von Interesse sein kann. Der ID. Charger Pro kostet zum Marktstart ab 849 Euro. Die LTE-Datenkosten sind für die gesamte Nutzungsdauer der Box bereits inkludiert.

Optionale Installation derzeit nur für Einsteiger-Wallbox

Die Basisversion ist bereits mit optionaler Installation im ID. Charger Webshop bestellbar, die Modelle ID. Charger Connect und ID. Charger Pro folgen demnächst. Volkswagen bietet gemeinsam mit zertifizierten Elektrotechnikbetrieben einen umfassenden Installationsservice an, der die fachgerechte Beratung, Installation und Inbetriebnahme der Wallbox umfasst. Zusätzlich können Interessierte einen kostenlosen Online Pre-Check durchführen.

„Bislang war der Wallbox-Kauf für Kunden oftmals eine lästige und umständliche Angelegenheit. Das wollen wir ändern und bieten beim ID. Charger alles aus einer Hand – vom Kauf über die Installation bis zur Inbetriebnahme.“ – Peter Diekmann, Key Account Manager bei der Volkswagen-Tochter Elli

Thomas Ulbrich geht im Rahmen des Marktstarts der VW Wallbox auf die Veränderung im Wohnungseigentumsgesetz ein: „Das Recht auf die eigene Wallbox ist wichtig für den Erfolg der E-Mobilität. In Deutschland können sowohl Eigentümer als auch Mieter nun endlich verlässlich planen. Das Gesetz ist aber auch eine Verpflichtung für andere europäische Länder, auch dort braucht es vergleichbare Regelungen für zusätzliche Planungssicherheit.“ Damit hätten Wohnungseigentümer und Mieter künftig grundsätzlich einen Anspruch darauf, dass der Einbau einer Lademöglichkeit für
E-Autos an ihrem Stellplatz gestattet wird. Das Gesetz muss vom Bundestag noch bestätigt werden.

Quelle: Volkswagen AG – Pressemitteilung vom 12. Juni 2020

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In unserem regionalen Umfeld bringen auch einige Supermärkte, Möbelhäuser und sonstige Geschäfte preisgünstige 11kW-Wallboxen am Gebäude und damit am Kundenparkplatz an. Für etwa einen guten Tausender (Box und einfache Installation, wenn keine Erdarbeiten oder anderes größeres nötig) ist damit dem Kunden immerhin schon etwas gedient. Vielleicht nicht gerade am Postshop, wo man nur 5 Minuten zubringt, sondern im Fachmarkt mit typischerweise etwas längerer Verweildauer.

Als kurzes résumé, wir reden hier über Automobiltechnik sind mehrsprachig ,und schreiben wie uns der Schnabel gewachsen ist. Markus hat vollkommen Recht. Was VW hier bezüglich Wallbox bringt, ist nichts neues. Davon ist das ganze Internet voll. Und es braucht zur Montage einen teuren Elektriker vor Ort zur Montage dieser Box. Kauft besser den Juice Boaster , oder den NRK-Kick, diese sind portabel und können für alle Fabrikate verwendet werden. Sie sind variabel einsetzbar sowohl für 220 er Lichtstrom als auch dreiphasig die direkt an die herkömmlich in der Regel grösseren runden Steckdosen angesteckt werden. Bei 220 in die Schuko. Die 3 phasigen Steckdosen für 11 KW hat es bereits in den Wohnhäusern, und Gewerbebetrieben auch für 22 KW. Da sich diese, im Auto mitnehmbaren nicht sprerrigen Boxen auch für 22 KW eignen, können auch die neuen Zoes damit relativ schnell mit Drehstrom geladen werden. CCS gibt s ja nicht überall.
Zu den verschiedenen Ladevarianten von Markus: Haben wir bei Corona nichts gelernt? Jeder fährt weniger, und bleiben wir doch einfach in den erreichbaren Radien der neuen Reichweiten der Elektroautos, und kehren am Abend zu 90% der Fälle wieder nach Hause zurück. Global ist out, regional wird wieder aktuell. Bereits die Nahrungsmittelbeschaffung öffnet uns die Augen………..

Richtig Hiker, wir sind hier eine Gemeinschaft zur Förderung der E Mobillität und keine Sprachwissenschaftler. Dieselben sollen sich bei Autofirmen bewerben, welche vom Umstieg des Verbrenners zum E Antrieb, keinen Fuss auf den Boden kriegen.

Bei Eigentumswohnungen ist es ja eigentlich kein Problem, vor allem, wenn in der Baubeschreibung schon die Verkabelung der Stellplätze in der Tiefgarage als Standard genannt wird. Nur liegt der Teufel im Detail und (typisch deutsch) ist erst einmal nur die in der Baubeschreibung exakt so beschriebene Verkabelung da, d.h., esl liegen vom Stellplatz bis zum Schaltschrank fünfadrige dicke Kabel, liegen dort als Schleife herum und sind nicht angeklemmt. Dieser Zustand ist seit der Übergabe vor drei Jahren unverändert.

Nun könnte man eine Firma beauftragen. Diese benötigt eine Genehmigung vom Stromanbieter und vor allem: einen eigenen Zähler, weil der Ladestrom einen anderen Tarif hat, als der Haushaltsstrom. Das macht wiederum eine zusätzliche Zählermiete. Was dann am Stellplatz angeschlossen wird, ist das nächste Problem.

Denn weiterhin wurde in der Baubeschreibung mit Bezug auf die Zuleitungskapazität genannt, dass pro Stellplatz nur eine Versorgung mit maximal 1 Phase und 16 Ampere möglich sei, damit alle Stellplätze versorgbar seien. Damit ist dann eine moderne Speisung mit interaktiven Ladesäulen die untereinander vernetzt sind und je nach Bedarf laden können, nicht möglich. Eine Änderung dessen wäre wiederum nur möglich, wenn eine Eigentümerversammlung dem einstimmig zustimmt (was in der heutigen Neidgesellschaft praktisch unmöglich ist).

Momentan sind wir die einzigen Bewohner dieses Hauses mit Elektroauto. Technisch wäre es kein Problem, eine irgendwie geartete Lademöglichkeit zu schaffen. Und wenn es nur eine Schuko-Steckdose ist. Nur eben: egal was man macht, das ist unter den derzeitigen juristischen Bedingungen uneffektiv. Und weil es viele Bewohner gibt, die sich auch in ferner Zukunft kein Elektroauto leisten können, ist eine gemeinsame Installation von untereinander vernetzten Ladesäulen nicht möglich.

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