VW erfreut über „gute Anzahl an Vorbestellungen“ für den ID Buzz

VW erfreut über „gute Anzahl an Vorbestellungen“ für den ID Buzz

Copyright Abbildung(en): Volkswagen

Eine „gute Anzahl an Vorbestellungen“ soll der Autohersteller Volkswagen für den rein elektrischen Bulli ID Buzz vorliegen haben, wie Unternehmenssprecher Tobias Salzmann am Rande einer Werksführung in Hannover sagte. Eine genaue Zahl nannte er allerdings nicht. Dank der guten Nachfrage des ID Buzz bereits im Vorverkauf – die Markteinführung in Europa ist erst für den Herbst geplant – will VW bis Ende 2022 gut 15.000 Exemplare seines E-Bullis abgesetzt haben. Bereits einige Tage zuvor sagte VWN-Vertriebsvorstand Lars Krause, die Euphorie sei „riesig“ und die Reaktionen „aus allen Richtungen überwältigend“.

Der Vorverkauf für den ID Buzz startete im Mai, seit Ende Mai wird das Elektroauto in zwei Versionen produziert: Als Kleinbus sowie in einer Cargo genannten Transporter-Ausführung. 45 Stück pro Tag laufen im Werk von VW Nutzfahrzeuge (VWN) in Hannover vom Band. Bis Ende des Jahres soll die Produktion auf bis zu 140 Modelle pro Tag erhöht werden. Langfristig sei geplant, 130.000 ID Buzz pro Jahr zu produzieren. Eine Besonderheit bei der Produktion des E-Bullis ist Angaben von des VWN-Produktionsvorstands Josef Baumert zufolge der Bau der Karosserie, der mit wenig Personal auskomme: „Wir haben hier Automatisierungsgrade von weit über 90 Prozent“, wird er in einem Medienbericht zitiert.

Dass der ID Buzz in Hannover gebaut wird, kommt nicht von Ungefähr: „Wir fertigen seit 1956 hier am Standort VW-Busse“, erklärt Baumert die langjährige Tradition. Der Elektro-Bus ist ab gut 64.500 Euro zu haben und fährt auf der selben Plattform, wie auch die anderen ID-Modelle von VW: Dem Modularen Elektro-Baukasten MEB, der konzernweit über viele andere VW-Marken verwendet wird.

Mit dem ID. Buzz erweitert Volkswagen seine ID. Familie, bislang bestehend aus ID.3, ID.4 und ID.5, in Europa um ein weiteres Modell. Bis 2030 sollen mindestens 70 Prozent des Volkswagen Absatzes in Europa reine Elektroautos sein. ID. Buzz und ID. Buzz Cargo werden im Volkswagen Nutzfahrzeug Werk Hannover gefertigt und bilanziell CO2-neutral an ihre Kunden übergeben. Werden sie mit 100 Prozent Grünstrom geladen, fahren sie bereits heute schon klimaneutral.

Der fünfsitzige ID. Buzz wird zuerst europaweit in der gehobenen Version „Pro“ angeboten. Serienmäßig ist er zur Markteinführung mit der bislang größten Batterie der ID. Familie ausgestattet. Der Lithium-Ionen-Akku bietet einen Energiegehalt von 77 kWh (82 kWh brutto) und versorgt eine 150 kW (204 PS) und 310 Nm starke E-Maschine im Heck. Die Reichweite beträgt bis zu 423 Kilometer (Cargo: 425 km). An einer DC-Schnellladesäule ist die Batterie von 5 bis 80 Prozent ihrer Kapazität bei einer maximalen Ladeleistung von bis zu 170 kW nach rund 30 Minuten wieder aufgeladen.

Quelle: Automobilwoche – ID Buzz kommt gut aus den Startlöchern

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Eine „gute Anzahl an Vorbestellungen“ soll der Autohersteller Volkswagen für den rein elektrischen Bulli ID Buzz vorliegen haben

Wenn man bedenkt wie sehr sich die Realität von der Studie unterschiedet eigentlich ein Wunder!



Der ID Buzz ist zu weit vn der Studie weg. Das ist wie bei allen anderen ID Modellen auch.
Das sich die Studien bei den veralterten denken der VW Führungsriege nicht durchsetzen kann ist nicht verwunderlich.
MAx. 170 KW Ladeleistung. Das ist weltweit gesehen unterer Level. In Asien wir diese Ladeleistung als sehr langsam angestehen. Hier sind über 200 kW unterer Druchschnitt.
Ausserdem fehlt VW ein Batterie-Wechselsystem. Nio zeigt hier der Welt was hier müglich ist. Und das nicht nur in China. Auch in Norwegen und diueses Jahr noch in Deutschland.
Auch die Ausstattung der ID Modelle werden ausserhalb von Europa als veraltet angesehen.
Gerade in Asien werden deutsche Autos mittlerweile als konservativ-veratlet angesehen. Damit sind nicht die gewünschten Absatzzahlen zu erreichen. Und dann heisst es „gute Anzahl von Bestellungen“

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