Volkswagen zeigt Hybridauto-Studie twin up! in Tokio

VW AG

Auf der Tokio Motor Show präsentiert Volkswagen die Konzeptstudie twin up!. Ausgestattet mit einem Plug-In-Hybridsystem, das bereits im XL1 steckt, erreicht der Viersitzer einen kombinierten Verbrauch von nur 1,1 Liter pro 100 Kilometer.

Der größte europäische Automobilhersteller Volkswagen erweitert konsequent sein Modell-Portfolio mit alternativen Antrieben und zeigt auf der wichtigsten asiatischen Automobilmesse in Tokio (23.11. – 01.12.2013) die Diesel-Hybrid-Studie twin up! – eine Plug-In-Hybrid-Version des erfolgreichen City-Kleinwagens up!. Teile des Antriebsystems – Dieselmotor, e-Maschine und Doppelkupplungsgetriebe (DSG) – teilt sich der Viersitzer mit dem sparsamsten Auto der Welt, dem VW XL1.

Vorn im twin up! befindet sich die Antriebseinheit mit einer Systemleistung von 55 kW / 75 PS. Sie besteht aus einem 0.8-Liter-TDI (35 kW / 48 PS), einer ebenso starken e-Maschine, einem 7-Gang-DSG und der Leistungselektronik. Hinten, unterhalb der Rücksitzbank und des Kofferraums, befinden sich die „Tanksysteme“: eine Lithium-Ionen-Batterie (Energiegehalt: 8,6 kWh) samt 12V-Batterie für das Bordnetz und ein 33 Liter großer Kraftstofftank. Dadurch erreicht die Hybridauto-Studie im NEFZ einen kombinierten Verbrauchswert von 1,1 l/100 km – das entspricht einem CO2-Ausstoß von 27 g/km.

Im emissionsfreien Betrieb kann der twin up! eine Reichweite von 50 Kilometern zurücklegen und ist dabei alles andere als ein Verzichtsauto: Der twin up! beschleunigt in nur 8,8 Sekunden auf 60 km/h und wird rein elektrisch bis zu 125 km/h schnell. Durch die Komponenten des Plug-In-Antriebs erzielt die Studie im Hybrid-Betrieb eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h und stellt gleichzeitig das für einen Kleinwagen hohe Drehmoment von 215 Nm zur Verfügung. Der Fahrer entscheidet dabei selbst, wann und wo er den twin up! rein elektrisch fahren will. Dazu drückt er einfach die e-Mode-Taste.

Volkswagen präsentiert die Studie in Tokio im exklusiven Effektlack „Sparkling White“, der aufgrund beigemischter blauer „Glasflakes“ eine changierende Wirkung hat. Auch das Interieur zeigt sich hell und freundlich und wird von der Ausstattungsfarbe „Ceramic“ dominiert. Ob und wann die Studie in Serienproduktion gehen wird, ist leider noch fraglich.

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