Sono Motors: Konzept des SION wird “auch Anfang 2022 noch immer einzigartig auf dem Markt sein”

Sono Motors äußert sich zur aktuellen Crowdinvesting-Kampagne

Copyright Abbildung(en): Sono Motors

Anfang Dezember haben wir berichtet, dass es derzeit fraglich ist, ob der SION von Sono Motors noch vom Band laufen wird. Das Start-Up macht es von der Crowd abhängig. Bis Ende Dezember tickt die Uhr. War zunächst geplant die Fertigung serienreifer Elektro-Solarautos durch das Geld von strategischen Investoren zu stemmen, kann man sich derzeit darauf nicht mehr verlassen. 

Stattdessen kommt Sono Motors zu seinen Wurzeln zurück. Zum Crowdfunding beziehungsweise Crowdinvesting. Doch der Einsatz ist gestiegen. 50 Millionen Euro möchte man bis zum 30. Dezember 2019 einnehmen. Dies entspricht einem Gegenwert von 2.000 komplett bezahlten SION. Eine Herangehensweise welche so sicherlich nicht alltäglich ist. Grund genug sechs schnelle Fragen an Jona Christians, Gründer und CEO von SONO Motors zu stellen.

Gut anderthalb Wochen sind seit der Bekanntgabe eurer Community-Funding Kampagne vergangenen - Wie sind die Rückmeldungen bisher?

Den Rückhalt und der Zuspruch, den wir im Moment erfahren, ist unbeschreiblich und bestärkt uns sehr, dass wir mit unserer Community-Funding Kampagne den richtigen Weg gewählt haben. In den ersten anderthalb Wochen sind bereits neun Millionen Euro in die Kampagne geflossen. Das ist unglaublich! In der ersten Woche der Kampagne haben wir auf einer Tour durch insgesamt fünf deutsche Städte unsere Reservierer und Unterstützer getroffen, um persönlich miteinander zu sprechen und alle drängenden Fragen im Gespräch zu beantworten. Seitdem erreichen uns täglich hunderte E-Mails mit Ideen, Zuspruch und Feedback zur Kampagne. Ein positives Signal für das klimafreundliche Mobilitätskonzept, das wir mit dem Sion auf die Straße bringen wollen und ein gelungener Start für unsere Kampagne.

Haben sich eventuell andere, potentielle Investoren gemeldet, welche den mit euch angedachten Weg gehen wollten?

Wir sind über die Kampagne hinaus natürlich weiterhin mit Investoren in Gesprächen, die unsere Unternehmensgrundsätze und unser Verständnis von einer zukunftsweisenden Mobilität teilen.

Knapp acht Millionen Euro stehen auf dem Zähler eurer Webseite, wie zuversichtlich seid ihr, dass die 50 Millionen Euro erreicht werden?

Mittlerweile haben wir die Marke von neun Millionen Euro bereits überschritten. Ein sehr guter Anfang, aber wir setzen natürlich alle Kräfte auch weiterhin ein, um das Kampagnenziel zu erreichen. Wir werden während des gesamten Kampagnenzeitraums weitere Details zu unterschiedlichen Themen veröffentlichen. Wir haben eine enorm starke Community, die sich in außerordentlicher Weise hinter uns stellt. Mit solchen Unterstützern lässt sich viel erreichen und solche Unterstützer braucht ein Projekt wie unseres auch.

Unserem Verständnis nach sollen diese 50 Mio. Euro genutzt werden, um erste Prototypen auf die Straße zu bringen. Aus welchen Mitteln soll die Serie gestemmt werden?

Nach dem Erreichen unseres Kampagnenziels von 50 Millionen Euro werden bis zum Produktionsstart noch 205 Millionen Euro benötigt. Die Mittel hierfür sollen vorrangig durch weitere Reservierungen, zusätzlich aber auch durch Lizenzgeschäfte und nachhaltige Investoren sowie durch Fremdkapital erreicht werden. Wir haben alle Fragen zu diesen Themen mittlerweile auch auf unserer Webseite beantwortet. Das Angebot wird stark genutzt, wie uns die analytische Auswertung zeigt.

Wie geht ihr mit den Vorwürfen um, dass ihr das Risiko der Finanzierung auf eure Kunden umlegt - Stichwort Totalverlust - oder gibt es die Garantie, dass mit vollgezahltem Preis ein Sion vor der eigenen Tür stehen wird?

Als Unternehmer können wir nie eine hundertprozentige Sicherheit geben und natürlich haben wir noch Hürden bis zum Produktionsstart zu nehmen. Die Unterstützung unserer Community und die finanziellen Mittel, die uns zur Verfügung gestellt werden, sind für uns aber alles andere als selbstverständlich. Jeder, der uns jetzt durch eine Reservierung oder eine Aufstockung seiner Anzahlung auf den Sion unterstützen möchte, kann das ohne Risiko tun. Erst wenn wir unser Kampagnenziel von 50 Millionen Euro bis 30. Dezember erreichen, wird ein Zahlungslink verschickt. Das bedeutet, bei Nicht-Erfolg gibt es keinerlei Verpflichtungen zur Zahlung.

Mittlerweile scheint es, als ob ihr eurer Zeit hinterher seid. 2017 war das Konzept seiner Zeit voraus. Wenn das Fahrzeug 2022 auf die Straße kommt wirkt es veraltet. Wie seht ihr das?

Elektroautos haben noch immer einen sehr geringen Marktanteil in Deutschland, 2,6 Prozent derzeit. Elektromobilität ist also noch lange nicht da, wo sie sein müsste. Der Sion ist außerdem nicht mit einem herkömmlichen Elektroauto zu vergleichen. Innovative Features, wie unsere Solartechnologie oder die Möglichkeit zum bidirektionalen Laden, werden im Sion mit einem intelligenten Mobilitätskonzept verbunden, ein Konzept, dass auch Anfang 2022 noch immer einzigartig auf dem Markt sein wird und damit in jedem Fall wettbewerbsfähig.

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17 Antworten

  1. Wenn man das Verfahren ‘ich verspreche alles und das ganz billig’ als Konzept bezeichnen möchte .. na dann …
    Eine Mini-Bauform eines MEB ist toll aber kein Konzept, Moos im Amaturenbrett ist ein netter Gag aber .. nicht mehr, 230-Volt-Steckdose im Fahrzeug mit Wechselrichter .. supi .. dann wird die Reichweite des Mini-Akkus noch kleiner, Solarzellen aufkleben in unseren Breiten bei extrem suboptimaler+unterschiedlicher Ausrichtung der Mini-flächen ist kein Konzept sondern ein Scherz
    AHK .. das ist es .. aber als revolutionär und Konzept darf man das auch nicht bezeichnen.

    Sion ist ein schöner Traum und wird es immer bleiben und die Träumer werden den Schuldigen an dem Ende des Sion nicht bei ihren unrealistischen Erwartungen sondern bei den üblichen Verdächtigen suchen: die Konzerne, Merkel, Trump, ‘die da oben’

    Gehen wir einfach zur Tagesordnung über und freuen uns über reale Fahrzeuge wie den e-UpMiGo oder hoffentlich den e.go (ganz einfacher Anspruch aber trotzdeem ganz weit von der Straße entfernt)

    1. Der absolute Ober-Gag ist aber, dass sich konventionelle Autohersteller mit möglichst CO2-neutraler E-Mobilität schmücken und gleichzeitig neue Rekordzahlen an SUVs auf die Straße bringen. Die einzige Motivation ist Profitmaximierung, daher sind ihre E-Autos auch so teuer und die Fertigungslinien werden möglichst weit automatisiert und deshalb Arbeiter entlassen. Soweit ich weiß, wird 2020 der EU-CO2-Flottenausstoß von je nach Hersteller-Portfolio 95g/km verbindlich, jedes Gramm darüber kostet 95€/Auto! Wenn ich also weiter lukrativ SUVs oder möglichst noch mehr verkaufen möchte, muss ich auf der anderen Seite also auch einige kompensierende E-Autos (Anrechnung Faktor 2!) verkaufen. Ist es also sinnvoll von herkömmlichen Herrstellern ein Auto zu kaufen oder macht es mehr sinn reine E-Auto-Hersteller zu fördern? Am besten wäre es, die Rechnung des Flottenverbrauchs gegen feste Grenzwerte je Auto zu ersetzen, dann könnte man von jedem Hersteller mit einem guten Gefühl ein E-Auto kaufen.

      1. @Frank P.,

        reine Elektrohersteller wie Tesla nehme ich an? War da nicht mal dieses Jahr eine
        Meldung, dass Tesla einen schutzigen Deal mit Fiat Chrysler macht zur CO2
        Compensation? Wenn Tesla rausfällt, was kaufen sie dann noch? Sono? Zwischen
        11.40 Uhr und 13.47 Uhr hat Sono 24.500 € crowdgefunded, auf deutsch gesprochen.
        Mit diesem Tempo werden bis Jahresende weitere 5,415 Mio. Euro dazukommen.
        Wären dann gesamt 15 Mio. Sollte nicht noch ein Weihnachtswunder passieren,
        werden sie also auch keinen Sion kaufen können.

        1. Tesla ist faszinierend (mit Ausnahme des Cyyber-Trucks), aber sie produzieren eher unvernüftige / zu teure Autos. Was soll die Beschleunigung von 2…4s von 0 auf 100kmh und eine Höchstgeschwindigkeit von weit über 200? Das ist nicht das Optimum für die Herausforderungen der Zeit.

          Ja, ich hoffe auf Sono und habe auch mit einem kleinen Betrag vorgestern reserviert. Das Reservieren ist ja erstmal risikolos und falls sie die 50Mio voll kriegen haben sie mächtig Rückenwind. Vielleicht steigt ja auch noch bis zum Ende der Kampagne ein verantwortungsbewusster größerer Investor ein, wenn sich ein großes Interesse am Sion abzeichnet.
          Aber ich hoffe auch auf strengere / sinnvollere Reglementierungen denn ohne wird sich der Massenmarkt nur sehr langsam bewegen.

    2. Was nützt mir ein reales Auto, in das ich nichts reinbekomme. Und ich mir nicht einmal leisten kann. Der Sion soll in Zukunft unser einziges Fahrzeug sein, da brauche ich keinen Hochdruckreiniger auf Rädern, sondern ein kompaktes Auto ohne Schnickschnack. Und in Urlaub kann man damit auch fahren. In einem e-Up hätte ich Angst, das mich die 40 Tonner auf der Straße überrollen

  2. Positiv:
    – Idee mit Solar Panels als sog. Range Extension ist sehr gut ( Vorteil gegenüber Tesla Model 3 )
    – Charging mit CCS-Type2 50kW=DC/11kW=AC ( Nachteil gegenüber Tesla Model 3 )
    – Hoch moderne Platform ( Analog Tesla Model 3 )
    – Interieur mit Touchscreen ( Ähnlich Tesla Model 3 )
    – Leistung und Geschwindigkeit genügen vollauf ( Nachteil gegenüber Tesla Model 3 )

    So So:
    – max. 34km/day. Dürfte etwas mehr sein, ist aber abhängig von der Oberfläche und somit der Grösse und somit ( dennoch ein Vorteil gegenüber Tesla Model 3 )

    Negativ:
    – Batteriekapazität=35kWh ( müsste auf alle Fälle >=75kWh sein ) ( Grosser Nachteil gegenüber Tesla Model 3 )
    – Trunk viel zu gross, brauchen wir nie im Leben ( Analog Tesla Model 3 )
    – Design ist wie ein Japaner, also wie eine Schuhschachtel ( vorgegeben duch Solar Panels, grosser Nachteil gegenüber Tesla Model 3 )
    – Werde niemals mit 5 Personen und der halben Wohnung unterwegs sein ( Analog Tesla Model 3 )
    – Anhänger ist völlig unnötig, braucht 98% der Leute eh nie ( müsste ich abmontieren lassen also ein Nachteil gegenüber Tesla Model 3 )

    No Go:
    – One Size Fits All. ( Wie im Sozialismus, ist selbsterklärend ). Dieses Konzept werde ich nie unterstützen.

    1. Ich glaube du hast das Konzept von sono nicht verstanden. Es geht um Nachhaltigkeit. Der Sion ist für uns erfunden worden. Platz für mindestens zwei Kinder und einen Hund, Anhänger super auf dem Land hat man immer etwas zu transportieren und will sein Auto nicht dreckig machen. Und die Möglichkeit, sein Auto zu teilen, im Garten eine Säge zu bedienen und am Wochenende das alte Diesel Wohnmobil stehen zu lassen. Der einzige Nachteil ist, dass wir jetzt leider noch länger warten müssen. Aber weil du den Sozialismus erwähnt hast, auf einen Trabbi mussten unsere Mitbürger länger als ein Jahrzehnt warten. Wir gehören inzwischen zu den Vollzahlern und drücken uns allen die Daumen, dass der Sion bald vom Band rollt.

      1. Habe oben ja nur die Pros und Cons meines Model 3 mit diesem Sion gemacht, ist doch sicher legitim.

        Mit “One Size Fits All” ( auf der Sono Website GROSS geschrieben ) habe ich natürlich nicht die Wartezeit gemeint ( habe ja auch 1 Jahr auf mein Model 3 gewartet ), sondern eher, “Es gibt ein Produkt und jeder muss sich damit arrangieren, ob er will oder nicht”.
        Aber wie Sie schon sagen “Der Sion ist für uns erfunden worden…”, d.h. Sie und alle Ihre Kollegen mit/ohne Anhängern arrangieren sich damit.

        Ich habe die Positiven und Negativen Aspekte dieses Sion hervorgehoben und das ist doch sicher legitim. Wenn ich all die Kommentare so lese, dann ist mein Eindruck eher, dass diese Firma Sono eine gewisse Aura der Untouchables umgibt, so wie “Wir sind diejenigen auf der Welt, die wissen wie man nachhaltige Autos baut und alle Anderen sollen es bleiben lassen”. So ja keine Kritik nicht mal konstruktive ist erlaubt. Aber scheinbar passt dieses “One Size Fits All” wie ein Schlüssel zu genau einer Zielgruppe und da wünsche ich viel Erfolg, dass das genau deren Bedürfnisse abdeckt und dass sie Alle absolut zufrieden sein werden, wenn sie den Sion bekommen.

    2. Die Anhängevorrichtung gibt es opional, also nichts mit abmontieren, da Zusatzausstattung.
      98% brauchen das nicht ?
      Sehen Sie mal in Foren usw. nach, es gibt genug Leute, welche sich kein E-Auto kaufen, da keine AHK. vorhanden.
      Nicht jeder kann sich einen ineffizienten Audi e tron, Modell X, EQC, oder Modell 3 leisten. Mfg.

      1. Sehr geehrter Herr Jevsevar,

        Die Geschichte mit den AHK ( jetzt weiss ich auch was diese Abkürzung bedeutet 🙂 ) wird ganz sicher schon kommen. Die meisten Hersteller werden vermutlich den Markt für die 98% zuerst zufriedenstellen.

        Den Audi-E-Tron und den EQC kenne ich nicht genauer und bin sie auch nicht gefahren und wage mit deshalb kein Urteil über deren Ineffizienz. Im Model X bin ich seither nur mitgefahren und habe da auch keine genaue Erfahrung über dessen Ineffizienz.

        Das Model 3 hingegen fahre ich seit 10 Monaten täglich und habe seither 20’000km zurückgelegt. Die Topographie umfasst ein breites Spektrum von Innerorts, Ausserorts, Autobahn, Alpenpassfahrten in der Schweiz sowie auch eine Rennstrecken bei einem 9h Eco Race, wo energieeffizientes Fahren key ist, um die Ladezeiten möglichst kurz zu halten und dabei eine möglichst lange Strecke zurück zu legen.
        Konkurenten sind der Tesla Roadster, Renault Zoe, Kia Soul EV, Opel Ampera-E, Hyundai Ioniq, BMW i3, Tesla Model S, e-Golf, Smart und dem Nissan LEAF 1. Dass das TWIKE III besser ist als alles Andere ist klar, aber das ist auch eine andere Kategorie.
        Den Tesla Roadster fahre ich seit 9 Jahren.

        Nun meine Fragen an Sie, welchen Energeieverbrauch in Wh/km bezeichnen Sie als energieeffizient ? Und was glauben Sie hat das Tesla Model 3 als Durchschnitt über meine 20’000km mit der Topographie, wie ich sie oben dokumentiert habe ?
        Sind Sie alle Elektroautos, die Sie oben aufgeführt haben, praktisch über mehrer Monate gefahren, womit Sie Ihre Aussage bestätigen können ? Welches Elektroauto fahren Sie und was ist der Verbrauch in Wh/km ?

        Wenn Sie die ineffizienz beim Tesla Model 3 ansprechen.

  3. Man kann aus den Kommentaren hier und auch auf den anderen Medien leider nur herauslesen, dass der Großteil (wie immer) mit der Materie nix zu tun hat, sondern einfach nur seinen unqualifizierten Senf dazu geben möchte. Ist man beim Thema E-Auto ja bereits gewohnt…
    Das Konzept von Sono Motors ist und bleibt auf absehbare Zeit (leider) einzigartig. Kein Hersteller hält den ökologischen Aspekt für so wichtig, dass er dafür Geldgebern eine Absage erteilt. Das ist Teil des Konzepts.
    Der Vergleich mit anderen Autos ist (wie man es bei Tesla auch immer macht) leider ein klassischer Äpfel-Birnen-Quatsch. Es gibt aktuell KEINEN praktischen Kombi auf dem Markt der E-Autos. Ohne SchnickSchnack wie Selbstparken und sonstiges “smartes” Gepiepe. Wer einfach nur die klassischen 100km von A nach B fährt, eine AHK nutzen möchte und den Platzbedarf eines Kombi braucht, findet seit Jahren KEIN E-Fahrzeug in Europa. Auch hier in den Kommentaren: wer mit e-Up oder Model 3 vergleicht, redet von 2 unterschiedlichen Dingen und sollte endlich einsehen, dass die eigene Lebensweise nicht das Maß der Dinge ist. Deutschländer eben …

    Es könnten ja alle HabIchImmerSchonGesagt:DasWirdNix-Leute mal einen Euro an Sono spenden. Dann wären die 50 Mio schnell zusammen.
    Wenn der Laden nächstes Jahr pleite ist, könnt ihr sagen, ihr hättet ihnen sogar unter die Arme gegriffen – aber ihr hattet eben recht und es ist gut, dass die Öko-Spinner endlich von der Bildfläche verschwinden. Falls Sono doch Erfolg hat, könnt ihr behaupten, ihr hab weitsichtig in ein innovatives Konzept investiert und Sono unterstützt, als es nötig war. Wenn das Auto sich nicht verkauft, weil es niemand für zeitgemäß oder gut hält, hättet ihr immer noch irgendwie gewonnen.
    Und das für nur 1 € !!

  4. Man stelle sich vor, dass alle Autos mit Solarpanelen bestückt wären. Wenn man annimmt, das wie beim Sion, im Mittel übers Jahr (15km x 365 Tage) ca.5000km (quasi umsonst aber auf jeden Fall CO2 neutral) zusammen kommen, dann kann ich schon fragen wer es noch wagt andere Autos zu bauen. Es sei denn man glaubt (wie Donald) das, dass mit der Klimaerwärmung sowiso nicht stimmt, da kann ich dann auch kräftig weiterfliegen usw.
    Vielleicht ist die Zeit noch nicht reif für ein wirkliches Umdenken, viel Zeit bleibt aber nicht.
    Zur Zeit gibt es aber keinen Anderen Hersteller der derartige Ansätze verfolgt!

  5. Richtig interessant wird das Konzept in Städten asiatischen und afrikanischen Großstädten, wo stundenlang mit laufender Klimaanlage im Schritttempo gefahren oder im Stau gestanden wird. Das Konzept mit dem offenen Werkstattbuch passt in diesen Ländern auch. Sicher ist es bis dahin ein weiter Weg, aber in die richtige Richtung.

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