Sono Motors: Durchschnittlicher Vorbesteller zahlt 3.000 Euro für SION

Sono Motors: Durchschnittlicher Vorbesteller zahlt 3.000 Euro für SION

Copyright Abbildung(en): Sono Motors

In der Theorie kann das Münchner Start-Up mit einem Umsatz von rund 321 Millionen Euro aufwarten. Zumindest dann, wenn alle über 15.000 Vorbesteller auch tatsächlich ihr Solar-Elektroauto SION erwerben werden. Praktisch ist es bis dorthin noch ein langer Weg, denn der SION ist noch nicht einmal in die Produktion gestartet. Ob er dies jemals wird, wird derzeit stark diskutiert.

Festhalten lässt sich aber sicherlich, dass der SION seine Fans hat. Dafür sprechen die mehr als 15.000 Privatkunden-Reservierungen des Elektroautos. Im Schnitt wurde eine Anzahlung von rund 3.000 Euro pro vorbestelltem Solar Electric Vehicle (SEV) gezahlt. Zwischenzeitlich gab Sono Motors bekannt, dass man mit Erreichen der 15.000 Vorbestellungsgrenze den Kaufpreis des Stromers auf 28.500 Euro erhöhen wolle. Davon hat man zunächst nochmals Abstand genommen. Man hat es sich nun aber anders überlegt und bietet den Sion noch bis zum 15. November 1.000 weiteren Kaufinteressenten zum bisherigen Preis von 25.500 Euro brutto an.

Dennoch steht bereits heute fest, die Preiserhöhung wird kommen: „Es ist üblich, als neuer Marktteilnehmer mit einem sehr wettbewerbsfähigen Preis auf den Markt zu gehen. Es war daher schon immer geplant, den Preis des Sion langfristig anzupassen.“ Die Vorbestellungen für den Sion kommen nach wie vor überwiegend aus Deutschland und der übrigen DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz), aber auch aus Ländern wie Frankreich, den Niederlanden, Italien, Spanien und Portugal verzeichnet das Unternehmen steigende Zahlen.

Nun gilt es die Serienproduktion des E-Autos zu starten. Dass dafür notwendige Kapital, von noch mindestens 200 Millionen Euro wolle man über einen Börsengang erhalten. Sono Group N.V., die Muttergesellschaft von Sono Motors, gab hierzu am vergangenen Wochenende bekannt, dass das Unternehmen bei der U.S. Securities and Exchange Commission („SEC“) ein Registrierungsformular (Form F-1) für den geplanten Börsengang seiner Stammaktien eingereicht hat. Mit dem potentiellen Auftragsfertiger aus Schweden sei man sich auch einig. Auch, wenn noch keine verbindliche Produktionsabsprache getroffen wurde, wie wir erfahren haben.

Quelle: Sono Motors – Pressemitteilung

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…soso, wird stark diskutiert? Da hättet ihr mal besser den Thread von vorgestern verlinkt, wo der angebliche Auftragsfertiger von nichts weiß. Da gabs keine Kontroverse mehr.

3000 € Anzahlung für ein Auto, das es nicht gibt. Ein paar handgefertigte Concept Cars sind alles, was es gibt. Schauen Sie sich den IPO-Antrag an, für die reale Produktion fehlt eine Milliarde Euro.

Ich finde, das man den Preis erhöhen sollte, richtig. Wobei es dazu sinnvoll wäre eine echte Produktion vorweisen zu können.

Ja wie sieht es denn aus, ist erstmal eine Anzahlung getätigt, welche Sicherheiten werden mir denn dafür gegeben außer nur Versprechen? Wo bleibt das Geschäftliche und nicht nur Hirngespinnste!?

15000 Naivlinge, die ihr Geld nie wieder sehen werden.
wie kann man so bescheuert sein? Unglaublich!

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