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Über Rivian News ElektroautosDer Hersteller auf dem Weg zur E-Mobilität

Ende 2018 kam es Schlag auf Schlag bei Rivian Motors und das Unternehmen stellte seinen E-SUV Rivian R1S und seinen E-Pickup-Truck Rivian R1T vor. Diese Fahrzeuge nutzen die flexible Skateboard-Plattform des Unternehmens und werden im Produktionswerk von Rivian in Normal, Illinois, produziert. Von Auslieferungen Ende 2020 ging es dann laut einer Meldung vom April schon ins Jahr 2021.

Nun steht fest, es wird frühstens Herbst 2021, wenn der E-SUV R1S und der E-Pickup R1T auf die Straße kommen. Wahrscheinlich eher noch später. Dennoch treibt man die Produktion der Fahrzeuge voran. Auch steht mittlerweile fest, dass Samsung SDI die Akkus der Stromer liefert. Wobei man auch nicht ausschließen wolle selbst Akkus bzw. Batteriezellen zu fertigen.

Im Herbst 2020 wurde der Konfigurator für beide Stromer offiziell geöffnet. Wobei die „Launch Edition“ kurz darauf schon ausverkauft war. Für Europa und China gab der Rivian CEO dann noch bekannt, dass man mit weiteren Modellen plane und diese stärker auf die dortigen Märkte ausrichten wolle.

Am Zeitplan für die von Amazon allein bis 2022 10.000 bestellten Elektro-Lieferwagen hingegen soll es keine Verzögerungen geben, wie der Versandriese mitteilt. Bis 2030 sollen bereits 100.000 Rivian-Elektrotransporter für Amazon im Einsatz sein. Im Oktober 2020 hat man einen Blick auf die aktuelle Entwicklung der Stromer freigegeben. Und diesen erstmals auf der Straße gezeigt. Ebenfalls bekannt wurde, dass Rivian wohl ein eigenes Ladenetzwerk aufzubauen möchte. Welches im März 2021 konkretisiert wurde. Dabei sei geplant, dass dies zunächst „nur“ Rivian-Fahrer/innen zur Verfügung steht, dann allen E-Autofahrer.

Im Februar 2019 kündigte Rivian eine Finanzierungsrunde von 700 Millionen Dollar an, die von Amazon angeführt wurde. Im April kündigte Rivian an, dass die Ford Motor Company 500 Millionen Dollar investiert hat und dass die Unternehmen an einem Fahrzeugprojekt unter Verwendung von Rivians Skateboard-Plattform zusammenarbeiten werden. Wobei diese Pläne zumindest aktuell auf Eis gelegt wurden.

Im September gab Cox Automotive seine 350 Millionen Dollar-Investition in Rivian bekannt, ergänzt durch Pläne zur Zusammenarbeit in den Bereichen Logistik und Service. Im Dezember schloss Rivian eine Investitionsrunde von 1,3 Milliarden Dollar ab. Eine weitere 2,5 Mrd Dollar schwere Investitionsrunde im Juli 2020.

Genügend Kapital, um nun ernsthaft nach einem Standort in Europa zu suchen. Wobei die Stromer dort erst 2022 an den Start gehen. Ein zweites Werk ist mittlerweile in Planung. Spannend ist aber sicherlich auch, welchen Einfluss die Abhängigkeit von Amazon auf Dauer für Rivian haben wird.

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