Für Axialfluss-E-Motoren: Renault übernimmt 21 Prozent an Whylot

Für Axialfluss-E-Motoren: Renault übernimmt 21 Prozent an Whylot

Copyright Abbildung(en): Renault Group

Die Renault-Gruppe verstärkt ihre strategische Partnerschaft mit dem Start-up und Elektromotoren-Spezialist Whylot. Der französische Autokonzern übernimmt eine Minderheitsbeteiligung von 21 Prozent. Diese Investition stärke die bestehende Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen bei der Entwicklung und Industrialisierung eines innovativen Axialfluss-Elektromotors, der bereits ab 2025 in Serienproduktion gehen soll.

Whylot ist ein in der französischen Region Lot ansässiges Unternehmen, das eine einzigartige Technologie im zukunftsträchtigen Bereich der innovativen Elektromotoren entwickelt hat. Bereits im Juni 2021 hatte die Renault-Gruppe eine Partnerschaft mit Whylot unterzeichnet, um einen innovativen Axialfluss-Elektromotor für Kraftfahrzeuge zu entwickeln und in großem Maßstab zu industrialisieren. Diese Technologie werde bei elektrifizierten und elektrischen Antriebssträngen eingesetzt, um insbesondere bei Hybridantrieben die Kosten zu senken und gleichzeitig den CO2-Ausstoß von 2,5 g/km nach WLTP-Norm für Pkw der Segmente B und C zu reduzieren. Die Renault Gruppe wird demnach nach eigenen Angaben der erste Hersteller sein, der ab 2025 einen Axialstrom-Elektromotor in großem Maßstab produziert.

Für Axialfluss-E-Motoren: Renault übernimmt 21 Prozent an Whylot
Whylot

Scheibenförmig und besonders leistungsfähig

Axialfluss-Elektromotoren kommen im Gegensatz zu den üblicheren Radialfluss-Motoren in der Autobranche bisher nur selten zum Einsatz, weil die Produktion aufwändiger ist. Letztendlich handelt es sich um eine besondere Bauform von Permanent erregten Synchronmaschinen (PSM), die überragende Drehmoment- und Leistungsdichten bieten – besonders bei Anwendungen mit kurzem axialem Einbauraum. Trotz dieses technischen Vorteils hat die Technologie erst in den letzten Jahren einen Aufschwung erhalten, weil neue und verbesserte Herstellungsarten entwickelt wurden. Und jene sollen zukünftig in Modellen der Renault-Gruppe zu finden sein …

„Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit Whylot, einem vielversprechenden Start-up-Unternehmen, das sich auf die Konzeption und Entwicklung von Hightech-Elektromotoren spezialisiert hat, weiter auszubauen. Diese Partnerschaft, verbunden mit einer Kapitalbeteiligung an dem Unternehmen, ist ein weiterer Beweis für unser Bekenntnis zu unseren französischen Wurzeln und zur industriellen Verankerung der Renault-Gruppe in Frankreich mit dem Ziel, populäre, erschwingliche und rentable Elektroautos und elektrifizierte Fahrzeuge zu produzieren“, so Philippe Brunet, Director of Powertrain and Electric Vehicles, Alliance. Diese Kapitalbeteiligung soll es der Renault-Gruppe und Whylot ermöglichen, sich in den kommenden Jahren als führend in der Entwicklung und Industrialisierung innovativer und erschwinglicher Elektromotoren zu positionieren und das sehr starke Wachstum des Marktes für Elektrofahrzeuge in Frankreich und Europa zu unterstützen.

Quelle: Renault, Whylot 

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Was auch immer sie machen. Sie müssen jedenfalls etwas machen, denn die Energieeffizienz der Renault ist nicht so gut.

Keine gute Nachricht …

Diese Technologie werde bei elektrifizierten und elektrischen Antriebssträngen eingesetzt, um insbesondere bei Hybridantrieben die Kosten zu senken und gleichzeitig den CO2-Ausstoß von 2,5 g/km nach WLTP-Norm …

… wenn Renault dabei an zukünftige Plugin-Hybride denken würde.

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