Mitsubishi i-MiEV: Erster Stromer in Großserie

Mitsubishi

Der i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) basiert auf dem 2006 in Japan präsentierten Kleinwagen Mitsubishi i-Car und ist ein reines Elektroauto. Seine Serienproduktion begann schon im Juni 2009 in Japan, was ihn zum ersten in Großserie gefertigten Elektrofahrzeug machte. Seit Dezember 2010 ist der i-MiEV auf dem europäischen Markt erhältlich – mit identischer Technik wie die Schwestermodelle Citroën C-Zero und Peugeot iOn.

Technische Daten

Der i-MiEV hat mit seinem im Boden untergebrachten 16-kWh-Akku eine maximale Reichweite von 150 Kilometern. Motor und Getriebe sind beim 3,40 Meter langen Stromer vor der angetriebenen Hinterachse positioniert. Deutlich höher als breit bietet der kleine Japaner vier Personen ausreichend Platz. Die Sitzposition fällt recht hoch aus, was in Verbindung mit den vorderen Dreiecksfenstern und der großen Heckscheibe eine sehr gute Übersicht ermöglicht. Der Sitzkomfort lässt allerdings aufgrund von für europäische Verhältnisse zu klein geratenen Dimensionen zu wünschen übrig. Die Beine müssen beim Sitzen stark angewinkelt werden. Im Innenraum wurden Kunststoffe von zumeist minderer Qualität verarbeitet. Die Bedienung des i-MiEV gestaltet sich hingegen durch die logisch und übersichtlich angeordneten Bedienelemente sehr einfach.

Zur Sicherheitsausstattung gehören sechs Airbags, Isofix-Verankerungen, ABS, ESP und eine stabile Fahrgastzelle – Merkmale, die beruhigend auf den Besitzer wirken. Der i-MiEV wurde im März 2011 dem Euro NCAP-Crashtest unterzogen und erhielt vier von fünf Sterne (Ergebnis im Detail).

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