Mercedes-Vorstand für F&E: EQC-Produktion ist wieder auf Kurs

Mercedes-Vorstand für F&E: EQC-Produktion ist wieder auf Kurs

Copyright Abbildung(en): Mercedes-Benz

Probleme in der Lieferkette und andere globale Faktoren waren für den langsamen Start des Mercedes-Elektroautos EQC verantwortlich. Dennoch sei der Autohersteller auf dem richtigen Weg, um seine Produktionsziele zu erreichen, wie Markus Schäfer, Vorstandsmitglied der Daimler Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung, der britischen Autocar sagte. Demnach haben die Probleme mit der Lieferkette für das elektrische SUV EQC von Mercedes eine steile Lernkurve dargestellt. Der Hersteller sei jedoch wieder auf Kurs, um in diesem Jahr wie geplant 50.000 EQC zu produzieren.

Probleme mit dem Batterielieferanten von Mercedes, LG Chem, hatten zu weit verbreiteten Berichten geführt, dass Mercedes seine Produktionsziele in diesem Jahr nicht erreichen würde. Schäfer widersprach diesen Darstellungen. „Der Hochlauf des Batteriewerks mit einer Investition von 700 Millionen Euro in LG Chem war definitiv eine Herausforderung und ein begrenzender Faktor“, so der Daimler-Vorstand. Die Probleme seien nun allerdings überwunden und Daimler steuere wieder auf das ursprünglich anvisierte Produktionsziel von 50.000 EQC in diesem Jahr zurück.

Wie bereits ein Sprecher im Januar erklärte somit nun auch Schäfer, dass die Produktion des EQC auf Kurs sei. Er räumte jedoch auch Herausforderungen in der Fertigung ein. „Es ist definitiv ein komplett neues Spiel, das neue Plattformen und ein Elektroauto umfasst“, sagte Schäfer Autocar. Das Problem in der Produktion wurde allerdings nicht von der Fabrik oder dem Produktionsprozess verursacht, „sondern von der Batteriefabrik und der Batterieausrüstung“, fügte er hinzu. „Dies war sicherlich eine Lernkurve und dann auch noch in einem neuen Bereich. Dies betrifft aber nur eines von 45 Modellen und ist nicht die Regel“, beschwichtigte der Daimler-Manager

Er sagte auch, dass er Weltereignisse wie das Coronavirus oder Naturkatastrophen – „Ich habe keine Kristallkugel“ – und ihre möglichen Auswirkungen auf die Produktion nicht vorhersagen könne, erklärte jedoch: „Alles, was in unseren Händen liegt, wurde getan, um einen stabilen Zustand für die Auslieferung des EQC zu gewährleisten.

Quelle: Autocar — Mercedes R&D boss: EQC production is „learning curve“

Über den Autor

Michael ist freier Journalist und schreibt seit 2012 fast ausschließlich über nachhaltige Mobilität, Elektro- und Hybridautos, Energiethemen sowie Umweltschutz.

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Mercedes kann sich ruhig Zeit lassen mit der Fertigung dieser schwergewichtigen Riesen.
Ich vermisse diese unökologischen Fahrzeuge nicht auf unseren Straßen. Gebraucht werden andere Typen!

Unökologisch sind alle Autos. Nur ist dasselbe in Batterierlektrisch deutlich ökologischer als sein Pendant in Verbrenner. Wichtig ist, dass die Leute umsteigen. Bin auch kein Fan von SUV, aber man kann den Leuten nicht vorschreiben, was sie zu mögen haben.

Ja, solche vorbildliche Typen wie ein Tesla Model X oder ein Model 3 „Ludicrous“ Performance…. (SCNR!)

@Pete; was soll an denen nicht vorbildlich sein, wenn ich deine Aussage jetzt mal als sarkastisch einstufe…?

Was wildste machen wenn du ein EQC baust und der Batteriehersteller kommt nicht bei.
Geduld-Geduld,denn 50.000 in der Planung ist ja auch eine schöne Hausnummer.

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