M-Byte von BYTON verzeichnet bereits über 50.000 Vorbestellungen

M-Byte stellt sich Wintertest

Copyright Abbildung(en): Auto-Medienportal.Net/Byton

Die Markteinführung des M-Byte in Europa und den USA ist voraussichtlich für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant. Ein zweites Fahrzeug, die K-Byte-Limousine, soll Ende 2020 in Produktion gehen. Für den M-Byte – ehemals BYTON Concept – gibt es mittlerweile über 50.000 Reservierungen.

Byton konnten wir im Rahmen der Europapremiere des BYTON Concept in Mailand kennen lernen. Und haben von dort über das Fahrzeug, das Unternehmen und die Vision dahinter ausführlich berichtet. Am Vorabend der CES Asia in Shanghai 2018 hat das Elektroauto-Start-up BYTON dem BYTON Concept einen offiziellen Namen verliehen: M-Byte. Eben diesen hat sich Drehmoment geschnappt und zu einer Ausfahrt mitgenommen.

Anfang Februar 2019 hat das Elektroauto-Start-up Byton seine Chefetage neu sortiert. Ab sofort teilen sich zwei Topmanager die Arbeit an der Unternehmensspitze. Bislang vereinte Carsten Breitfeld die Positionen Chairman und CEO in einer Person. Breitfeld wird weiter Chairman bleiben, der bisherige President Daniel Kirchert wird neuer CEO der Marke.

Kirchert gab gegenüber der „Automobilwoche“ zu verstehen, dass bereits eine zweite Fahrzeugplattform in Planung sei. Laut ihm „ist es sehr wahrscheinlich, dass die nächste Plattform noch vor 2025 kommt“. Über die Modellgröße hat Byton noch keine Entscheidung getroffen.

Im Hauptquartier von Byton in Nanjing befindet sich die Fertigstellung der Produktionsanlagen auf der Zielgerade. So sei die Ausstattung des Presswerks und der Lackiererei bereits abgeschlossen, Maschinen werden noch entsprechend positioniert. Wenn das derzeitige Tempo beibehalten werden kann, wird die Vorserienproduktion, wie vorgesehen, im Sommer 2019 starten. Die ersten Serienfahrzeuge werden Ende 2019 in China, in der zweiten Jahreshälfte 2020 in den USA und Ende 2020 in Europa ausgeliefert.

Zunächst wird Byton mit dem Verkauf der Fahrzeuge im regulären Handel beginnen, bevor in einer nächsten Phase auf den Direktvertrieb übergegangen wird. Man möchte die Nähe zum Kunden haben und setzt daher bewusst auf Direktvertrieb. Kein Mittelsmann zwischen BYTON-Fahrer und dem Hersteller des Fahrzeugs. Schlanke Prozesse und Abläufe erhöhen die Transparenz und helfen Kosten zu sparen.

„Die klassischen Premiumhersteller Audi, BMW und Daimler sind unsere direkten Wettbewerber, ihnen wollen wir Marktanteile abjagen. Aber wir profitieren auch von ihrem Push Richtung Elektromobilität.“ – Daniel Kirchert, CEO BYTON

Doch noch vor dem Marktstart in China wollen Kirchert und Breitfeld die finale Phase für ihre dritte Finanzierungsrunde, die Funding-Runde C abschließen. Die Geldgeber für diese Runde sollen vornehmlich aus den USA stammen. Geldgeber aus Deutschland kann man allerdings bereits ausschließen. „Leider ist das so. Der Schwerpunkt von Private Equity liegt in Asien und Nordamerika. Europas ganzer Kapitalmarkt ist sehr konservativ. Wenn man wie wir in der Frühphase Geld bekommen möchte, geht man am besten nach China und Nordamerika“, so Kirchert.

Über die Höhe der Summe vermag Kirchert öffentlich nur spekulieren. Allerdings sei sie so angelegt, dass sie die Marke über den Produktions- und Marktstart tragen werde. Über einen Börsengang darf derzeit nur spekuliert werden.

Quelle: Electrive.net – Byton verzeichnet 50.000 Reservierungen für den M-Byte

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Und 2021 überholt der schon den e-Tron in der Statistik.

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