Lightyear One Solar Elektroauto

Lightyear validiert Technologie für Langstrecken-Solarauto

Copyright Abbildung(en): Lightyear

Das niederländische E-Auto-Unternehmen Lightyear hat die Kerntechnologie zur Entwicklung seines weltweit ersten Langstrecken-Solarautos validiert. Jetzt liege der Fokus auf der Bereitstellung der Fahrzeuge, so Lightyear in einer aktuellen Mitteilung. Wichtige Schritte in Richtung Kundennutzung seien unter anderem die Genehmigung von Nummernschildern, Crashtests sowie die Straßenzulassung des Autos. Lightyear hat mittlerweile einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die ersten 150 Exemplare der Lightyear One Pioneer Edition sind ausverkauft. Interessenten können nun die Limited Edition reservieren, auf deren Technologie der Lightyear Two basiert, der als Serienmodell 2024/25 auf den Markt kommen soll.

Bei der Entwicklung seines ersten Langstrecken-Solarautos hatte sich Lightyear nicht auf bestehende Modelle gestützt, sondern ein völlig neues Fahrzeug konzipiert. Das Thema Effizienz stand bei der komplett selbst entwickelten Technologie im Vordergrund. Anschließend wurden Reifen, Aerodynamik und Hochgeschwindigkeitseffizienz überprüft. Nach der Validierung der Kerntechnologie kann Lightyear das Auto nun mit serienreifen Production Intent Vehicles (PIV) testen und für den Kundeneinsatz bereit machen.

Mit den PIV soll sich sicherstellen lassen, dass der Lightyear One in der nächsten Validierungsphase optimale Leistungen bringt. Damit das Fahrzeug einsatzbereit ist und die erforderlichen staatlichen Genehmigungen erhält, werden Sicherheits-, Funktions-, Verschleiß-, Crash-, Beständigkeits-, Robustheits- und andere Zulassungstests durchgeführt. Jeder Test spielt eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung eines sicheren und zuverlässigen Fahrzeugs – Aspekte, die für Lightyear laut eigener Aussage an erster Stelle stehen.

Darüber hinaus will das Technologieunternehmen dem Fahrer ein einzigartiges Erlebnis bieten. Zu diesem Zweck wurden beispielsweise die Spiegel durch eine Rückfahrkamera, eine Einparkkamera und zwei Seitenkameras ersetzt. Die hochwertige Innenausstattung besteht aus rein pflanzlichen, recycelten und nachhaltigen Materialien, die Karosserieteile aus recyceltem Kohlenstoff. Der Fahrer kann über das Display im Auto und die dazugehörige App nicht nur den Ladestatus verfolgen. Er sieht auch, wie viele umweltfreundliche Kilometer Reichweite das Sonnenlicht generiert.

Partnerschaft mit Carsharing Plattformen

Lightyears Mission bestehe darin, nachhaltige Mobilität für alle zugänglich zu machen. In diesem Sinne ist auch die Partnerschaft mit The Sharing Group zu verstehen, die Lightyear vor wenigen Tagen vereinbart hat. Zur Sharing Group gehört die Carsharing-Plattform MyWheels. Der niederländische Carsharing-Marktführer will den Lightyear One ab 2023 anbieten und in den Jahren 2024 bis 2025 rund 5000 Lightyear Two in sein Portfolio aufnehmen. Mit ihrer Partnerschaft wollen Lightyear und The Sharing Group den MyWheels-Nutzern größere Unabhängigkeit von den Ladenetzbetreibern bieten.

Lightyear erwartet die Produktion der ersten Fahrzeuge mit Spannung. Sobald alle Tests abgeschlossen sind, gehen die fertigen Montageanweisungen an den Auftragsfertiger Valmet Automotive. Und ab dem Spätsommer sollen die ersten Exemplare in Finnland vom Band rollen.

Seit der Unternehmensgründung geht es uns darum, die optimale Technologie für unsere Autos zu entwickeln. Indem wir das geschafft haben, sind wir dem Ziel, Lightyears auf den Straßen zu sehen, einen guten Schritt näher gekommen. Bereits gegen Ende des Sommers soll die Produktion beginnen“, blickt Lex Hoefsloot, CEO von Lightyear, auf einen herausfordernden und lehrreichen Prozess zurück. „Mit dem Einsatz der ersten Lightyears können wir unsere Technologie weiterentwickeln und den Lightyear Two der breiten Masse zugänglich machen. Die Markteinführung der Großserie dient als Katalysator, um unsere Mission einer sauberen Mobilität für alle und überall zu verwirklichen.

Quelle: Lightyear – Pressemitteilung vom 19.05.2022

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Weswegen ich die Start-ups so gerne mag?
Weil sie unberechenbar und nicht perfekt sind, dagegen enorm kreativ.! ;)

Forza!

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