Lamborghini-CEO über Elektrifizierung des Supersportwagenherstellers

Lamborghini-CEO über Elektrifizierung des Supersportwagenherstellers

Copyright Abbildung(en): Lawrence Carmichael / Shutterstock.com

Lamborghini stehe seit jeher für hohes technologisches Know-how in der Fertigung von Motoren mit herausragender Performance und dennoch wird man künftig nicht nur an Verbrenner festhalten. Der Vorstandsvorsitzende und CEO von Lamborghini, Stephan Winkelmann, sprach mit Yahoo Finance über die Aussichten für das nächste Jahr und die bevorstehenden Elektrifizierungsbemühungen.

2023 will Lamborghini sein erstes Hybridfahrzeug anbieten; bis Ende 2024 soll die gesamte Modellpalette elektrifiziert sein. Die Performance und das typische Lamborghini-Fahrerlebnis sollen für die Ingenieure und Techniker des Herstellers bei der Entwicklung neuer Technologien nach wie vor im Fokus liegen. Winkelmann führt aus, dass Lamborghini plane insgesamt vier E-Modelle anzubieten. Zwei Supersportwagen und zwei vielseitigere Fahrzeuge. Nach 2030 wolle man dann mehr alltagstaugliche Fahrzeuge auf die Straße bringen. Diese sollen als vollelektrische Fahrzeuge angeboten werden. Lamborghini gibt aber auch zu verstehen, dass man sich für den Grad der Elektrifizierung an den Vorgaben der Gesetzgeber orientiere.

Man hoffe auch darauf, dass synthetische Kraftstoff – welche CO2-neutral sind- zum Einsatz kommen können, um so die eigenen Supersportwagen eben doch noch als Verbrenner auf die Straße bringen zu können. „Das ist also eine Chance, die wir uns offenhalten wollen. Wir müssen uns jetzt nicht entscheiden, denn das ist nicht der Moment, wo diese Art von Treibstoff vorhanden ist. Und wir wissen nicht, ob er auf einem Niveau entwickelt wird, das dann auch für uns gut ist“, so Winkelmann über die aktuelle Versorgungssituation der e-Fuels.

Die zweite Hälfte des Jahrzehnts soll mit einem geplanten vierten vollelektrischen Modell ganz im Zeichen des Elektroantriebs stehen. Auch diese technologische Innovation habe das Ziel, herausragende Leistungen sicherzustellen und das neue Produkt an der Spitze seines Segments zu positionieren. Um dies zu Erreichen schiebt Lamborghini seinen Zeitplan weiter in die Zukunft. Erst 2027 beziehungsweise 2028 sei mit einem rein elektrischen Lamborghini zu rechnen.

Quelle: Yahoo-News – Lamborghini CEO on electrification, future of supercar maker

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Es ist ja nicht so, dass Inseln, Küsten, Bergregionen oder Kurorte unbedingt Luftverpester benötigen. Man warb um Gäste und Gäste kamen üblicherweise im eigenen Verbrenner Pkw. Gäste gibt es aber mittlerweile genug und in wenigen Jahren gibt es auch genug Gäste mit Elektroauto. Das wird der Zeitpunkt sein, wo Gerichte die klassische Abwägung individuelle Mobilität per Auto versus Umweltschutz zu Ungunsten der Verbrenner entscheiden werden. Denn wenn es Lebenswirklichkeit ist, dass man seine individuelle Mobilität auch lokal emissionsfrei ausüben kann, wird man Verbrenner verbannen. Auch ein eFuel ist ein Fuel. Es verbrennt und es entstehen Abgase und Lärm.

Gleiches gilt für Großstädte. Sie werden zunehmend feindlich gegenüber Verbrennern. Berlin will sie ab 2030 aussperren. Das erst wird der Zeitpunkt sein, wo auch die Selbstdarsteller in diesen Blödsinnskisten plötzlich merken, so geht es nicht weiter. Denn niemand kauft sich einen Lamborghini, um damit durch einsame Dörfer in Brandenburg zu fahren. Also werden auch diese Fahrzeuge batterieelektrisch werden müssen. Und ich glaube, das wird viel schneller passieren, als sie denken.

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