IAA: BMW zeigt Wasserstoff-Auto iX5 Hydrogen

IAA: BMW zeigt Wasserstoff-Auto iX5 Hydrogen

Copyright Abbildung(en): BMW

BMW will die Brennstoffzellen-Technologie als zusätzliche Option für nachhaltige Mobilität weiterhin vorantreiben. Zwei Jahre nach dem Debüt des Konzeptfahrzeugs BMW i Hydrogen NEXT präsentiert das Unternehmen auf der IAA Mobility 2021 in München den BMW iX5 Hydrogen. Das geht aus einer Ankündigung des Unternehmens hervor. Das aktuell noch in der Entwicklungs befindliche Sports Activity Vehicle (SAV) mit Wasserstoff-Antrieb soll unter anderem im fahraktiven Einsatz auf der Blue Lane erlebbar sein, die das Messegelände mit weiteren Ausstellungsorten in der Innenstadt verbindet.

Das auf der Basis des BMW X5 entwickelte Fahrzeug soll ab Ende kommenden Jahres in einer Kleinserie für Demonstrations- und Erprobungszwecke eingesetzt werden. „Mit seiner Hochleistungs-Brennstoffzelle und seiner optimierten Leistungsbatterie verfügt der BMW iX5 Hydrogen über ein weltweit einzigartiges Antriebssystem„, so Jürgen Guldner, Leiter der Wasserstoff-Technologie. „Damit erschließen wir neue Wege für nachhaltige Fahrfreude.

Der iX5 Hydrogen kombiniert laut BMW Brennstoffzellen-Technologie mit einem eDrive Antrieb der fünften Generation. Dabei wird eine elektrische Leistung von bis zu 125 kW/170 PS erzeugt und als einzige Emission Wasserdampf freigesetzt. Für sportliche Fahrmanöver wird zusätzlich die in einem Akku gespeicherte Energie genutzt. Damit steht eine Systemleistung von 275 kW/374 PS zur Verfügung.

Der zur Versorgung der Brennstoffzelle benötigte Wasserstoff wird nach Unternehmensangaben in zwei 700-bar-Tanks aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) gespeichert. Gemeinsam fassen sie knapp sechs Kilogramm Wasserstoff. „Das Auffüllen beansprucht nur drei bis vier Minuten, sodass der BMW iX5 Hydrogen mit wenigen und noch dazu kurzen Zwischenstopps auch auf langen Strecken uneingeschränkt einsetzbar ist„, sagt Guldner.

Die Aerodynamik-Räder des iX5 Hydrogen sind laut BMW mit nachhaltig produzierten Reifen bestückt. Die Gewinnung der dafür erforderlichen Rohstoffe erfolge gemäß den Standards der unabhängigen Organisation Forest Stewardship Council (FSC). BMW ist nach eigenen Angaben der weltweit erste Automobilhersteller, der die exklusiv von Pirelli gefertigten Reifen aus zertifiziertem Naturkautschuk und dem holzbasierten Material Rayon bereits jetzt in Serienautos einsetzt.

Bei entsprechenden Rahmenbedingungen könnte der Brennstoffzellen-Antrieb eine weitere Säule im Antriebsportfolio werden, heißt es bei BMW weiter. Voraussetzung seien etwa die Erzeugung von Wasserstoff mithilfe von regenerativ gewonnener Energie sowie eine entsprechende Infrastruktur. Die Technik richte sich an Kunden, die keinen eigenen Zugang zu elektrischer Ladeinfrastruktur haben, häufig auf Langstrecken unterwegs sind oder eine hohe Flexibilität wünschen.

Quelle: BMW: Pressemitteilung vom 17. August 2021

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über die Unsinnigkeit von Wasserstoff in E-Autos brauchen wir nicht diskutieren, hat uns Daniel ja ausführlich erklärt.

Der zur Versorgung der Brennstoffzelle benötigte Wasserstoff wird nach Unternehmensangaben in zwei 700-bar-Tanks aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) gespeichert. Gemeinsam fassen sie knapp sechs Kilogramm Wasserstoff. 

Auf einem 700Bar Tank zu sitzen gibt mir irgendwie ein schlechteres Gefühl als auf einer 70kWh-Batterie zu sitzen….

und bei dem Wasserstoffverbauch von knapp 0,9-1,1 kg/ 100km ist die Reichweite von 500-600 km irgendwie nicht zeitgemäß, wo jetzt alles neuen BEV- Modelle ab 500km batterieelektrische Reichweite haben….

nunja, es bleibt spannend

So sieht also der nächste Sargnagel der BMW Group aus – RIP BMW

3-4 Minuten tanken HA HA HA selten so gelacht, habe erst vor kurzem von jemanden gelesen der einen Hyundai Nexo ausprobiert hatte, das sein Tankvorgang 30 Minuten gedauert hat bei einer „modernen neuen Wasserstofftankstelle“ in oder um München als er dort war musste er 15 Minuten warten bis der Druck an der Tankstelle aufgebaut war weitere 5 Minuten bis der Tankvorgang begonnen hatte dann tasächlich nur 5 Minuten tanken danach hatte er das Pech das er wegen vereisung des Tankrüssels weitere 5 minuten warten musste bis der Tankrüssel soweit aufgetaut war das er ihn abziehen konnte und endlich wieder weiterfahren konnte das ist die Realität beim Wasserstofftanken gibt genügend Amerikaner die das auch schon festgestellt haben

BMW und Laschet glauben halt an Wasserstoff

Zu den H2-Tankzeiten habe ich mal hier geschaut.

… Testfahrt im neuen Toyota Mirai

Das Tanken selbst funktioniert so simpel wie bei einem Gasauto und ist in fünf Minuten erledigt. Vorausgesetzt die Tankstelle funktioniert, denn die Technik ist immer noch ziemlich störanfällig, wie der ADAC bei seinen Tests in der Vergangenheit immer wieder feststellte. Zudem gelingt es nicht jeder Tankstelle immer, die Tanks im Auto ganz voll zu machen: Oft fehlt der Druck, und die Anlage bricht ab. Ein Ärgernis, das man zwar nicht den Autos anlasten kann, den Aktionsradius aber doch erheblich schmälert.

(Quelle: adac.de – Nov. 2020)

Und zu den möglichen Subventionen hier.

Im Gespräch mit Toyota-Mirai-Fahrern in Kalifornien fand „Tesla Blog“ heraus, dass die dank 5.000 US-Dollar Toyota-Rabatt, 7.500 US-Dollar staatlicher Subventionen und einer Tankkarte mit einem Volumen von 15.000 US-Dollar quasi zum Nulltarif fahren.

(Quelle: businessinsider.de – Juni 2021)

Ob BMW auch so großzügig sein wird, um seine H2-Fahrzeuge loszuwerden?

27.500 Dollar an Rabatten für das H2-Auto von Toyota in den USA – da soll sich mal keiner über die 9.000 Euro in Deutschland beschweren, um den Umweltschutz bei uns voran zu bringen.

Wer bei alternativen Antrieben für Kfz immer noch die sog. „Technologieoffenheit“ propagiert, beweist, dass er nicht ganz dicht ist! Dieses unsinnige BMW-Gefährt scheint nach der Maxime konstruiert: Hauptsache teuer! Weil wir es halt können….interessiert uns die Energiebilanz ebenso wenig wie der Klimawandel!

Last edited 9 Monate zuvor by Norbert Seebach

Die Vorstellung eines neuen Wasserstoffautos soll den Verkauf weiterer Verbrenner oder Plugins in der Übergangszeit zum Elektroauto erleichtern.

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