Test- und Fahrbericht des Hyundai KONA Elektro

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Der Hyundai Kona Elektro ist ein ganz besonderer Weggefährte. Nicht nur, weil wir Mitte Mai diesen Jahres vierzehn wunderbare Tage miteinander verbracht haben. Sondern weil wir bereits zuvor die Ehre hatten. Im Oktober 2018 hieß es „Von Paris nach Frankfurt im Hyundai Kona Elektro“, ganz so weit waren wir in Tagen des Coronavirus nicht unterwegs. Zumindest nicht am Stück. Dennoch standen auch am Ende der zwei Wochen mit Hyundais SUV-Stromer rund 550 Kilometer auf dem Tacho.   

Kilometer genug, um nach knapp anderthalb Jahren das Wissen rund um den Kona Elektro aufzufrischen, aufzuarbeiten und dir in einem Test- und Fahrbericht mit einer Vielzahl von Fakten, technische Details, usw… zu präsentieren. Dabei gilt wie bei jedem unserer Testberichte, diese sind durch subjektive Meinungen geprägt, versuchen aber dennoch ein möglichst umfassendes Bild des jeweiligen Testfahrzeugs zu zeichnen.

Inhaltsverzeichnis

Sollten von deiner Seite noch Fragen offenstehen, einfach melden und ich versuche diese zu beantworten. Deine persönlichen Erfahrungen mit dem Elektroauto von Hyundai kannst du mir gerne zukommen lassen, damit wir diese mit den anderen Lesern teilen. Über Elektroautos im Allgemeinen kannst du dich auf dieser Seite informieren.

Hyundai Kona Elektro: Alter Bekannter und dennoch irgendwie neu...

Gänzlich unbekannt war der Hyundai Kona Elektro nicht, als er für zwei Wochen bei uns aufschlug. Dennoch war es die aktuellste Version des Stromers, im Modelljahr 2020 und somit mit einigen neuen Details zum damaligen Modell versehen. Wie bereits bei der ersten Generation des E-Autos kommt dieses in zwei Leistungsvarianten 100 kW/ 136 PS oder 150 kW/ 204 PS daher und bietet die Wahlmöglichkeit zwischen drei optionalen Ausstattungspaketen. Zur Reichweite des Elektro-SUV sei direkt gesagt, dass diese sich nach der gewählten Motorisierung richtet. Sprich, mehr Leistung bedeutet in diesem Fall mehr Reichweite, dazu in einem späteren Abschnitt mehr.

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Mit dem Modelljahr 2020 hat Hyundai nicht nur den Telematikdienst Bluelink, in Kombination mit dem Radio- und Navigationssystem, in den Stromer eingeführt, sondern auch eine erhöhte Garantie. Diese wurde von fünf auf acht Jahre erhöht – ohne Kilometerbegrenzung wohlgemerkt.  

Die neue Verbindung macht es möglich, mit dem Smartphone Funktionen aus der Ferne zu starten oder Informationen mit dem Bordsystem auszutauschen. Zugleich erhält der Routenführer einen auf 10,25 Zoll gewachsenen Touchscreen. Erstmals an Bord ist zudem eCall, das automatische Notrufsystem, das bei einem Unfall selbsttätig Rettungskräfte alarmiert.

Über den Telematikdienst Bluelink, in Kombination mit dem Radio- und Navigationssystem.

An solchen Details und Neuerungen kann man sehen, dass Hyundai sich nicht auf dem Erfolg des Stromers ausruht, sondern versucht diesen stetig weiter zu entwickeln. Dies macht sich auch beim Laden des E-Autos bemerkbar, zumindest, wenn man die höhermotorisierte Variante sein Eigen nennt. Denn diese kommt im Modelljahr 2020 serienmäßig mit einem 11-kW-Onboard-Charger daher. Dies trägt dazu bei, dass die bisherige Ladezeit um bis zu 50 Prozent reduziert wird. Dazu im Abschnitt „Laden des Hyundai Kona Elektro im Alltag“ mehr.

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Hyundai Kona Elektro: „Das wichtigste Fahrzeug, um die CO2-Grenzwerte zu erfüllen“

Warum sich Hyundai allerdings nicht auf dem Erfolg des Stromers ausruht wird ersichtlich, wenn man sich ein wenig tiefer mit dem Automobilhersteller beschäftigt. Denn erst im März 2020 sprach Hyundais Deutschlandchef Jürgen Keller mit der Autogazette über den Wandel zur Elektromobilität sowie die immer schärferen CO2-Vorgaben der EU und welche Rolle der Kona Elektro hierbei spielt. Eine entscheidende so viel sei schon einmal verraten.

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Sehr wichtig“ für Hyundais Elektroauto-Strategie in Europa sei der Start der Serienproduktion des Kona Elektro im Werk in Tschechien: „Mit diesem Schritt haben wir die Produktionskapazitäten verdreifacht“, auf allein 30.000 Einheiten pro Jahr in Tschechien, wie Keller erklärt. „Damit können wir dem Kunden deutlich kürzere Lieferzeiten von drei bis vier Monaten anbieten“, zuvor mussten Käufer auch mal ein ganzes Jahr auf ihr Fahrzeug warten. Kürzere Lieferzeiten kommen beim Kunden natürlich gut an. Dass diese wichtig sind wird auch durch die Aussage klar, dass der Kona für Hyundai „das wichtigste Fahrzeug, um die CO2-Grenzwerte zu erfüllen“, so Hyundais Deutschlandchef abschließend.

Kompaktes SUV + E-Antrieb + bewährtes Design = Große Beliebtheit am Markt

Die Tatsache, dass der Lifestyle-SUV in der besonders klimaschonende Version zwei wichtige Trends: kompaktes SUV-Format und emissionsfreier Elektroantrieb miteinander verbindet, sorgt dafür, dass dieser entsprechende Nachfrage am Elektroautomarkt generieren kann. Profitiert hat der Kona Elektro zudem davon, dass sich Hyundai am bewährten Design der Verbrenner-Variante orientieren konnte, auch wenn man weitere Details in die reine Stromer-Variante mit eingebracht hat.

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Charakteristische Merkmale wie die Frontpartie mit separat oberhalb der Scheinwerfer positionierten Tagfahrlichtern finden sich sowohl beim Kona Elektro wider, als auch bei der Verbrenner-Alternative. Beim Blick auf die Front des Stromers fällt dann aber doch auf, dass sich die beiden Antriebsvarianten optisch voneinander unterscheiden. Denn die Kühlermaske präsentiert sich beim Kona Elektro geschlossen und in Wagenfarbe lackiert. Hinzu kommt ein modifizierter Stoßfänger mit speziellen Luftführungen. Diese reduzieren Verwirbelungen um die Vorderräder und verbessern so die Aerodynamik.

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Des Weiteren sind auch von der Seite Unterschiede zu erkennen, an denen man die Elektro- von der Verbrenner-Variante unterscheiden kann. Dies äußert sich durch die speziellen Aero-Felgen im 17-Zoll-Format, welche gleichfalls zu den einzigartigen Details des alternativ angetriebenen Modells zählen. Auch die hinteren Stoßfänger präsentieren sich in einer eigenständigen Optik.

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Dank einer Breite von 1,80 Metern steht auch die Elektrovariante ebenso selbstbewusst und kraftvoll wie die Verbrenner-Variante auf der Straße, die geringen Karosserieüberhänge verleihen dem Erscheinungsbild zusammen mit dem langen Radstand von 2,60 Metern einen überaus athletischen Auftritt. Als Kunde hat man in der zweiten Modellgeneration die Wahl zwischen insgesamt 29 Farbkombinationen, bei der ersten Generation waren es noch 21 Kombinationen. Unser Testwagen kam übrigens in der Farbe Pulse Red Metallic mit schwarzem Innenraum daher. Weitere Design-Details betrachten wir in einem der nächsten Abschnitte.

Reichweite und Verbrauch des Hyundai Kona Elektro

Bis zu 484 Kilometer Reichweite (WLTP-Zyklus) soll der Kona Elektro in seiner „großen“ Variante zurücklegen können. Dies galt es zu beweisen. Bevor wir uns allerdings der alltäglichen Reichweite beziehungsweise Verbrauch widmen zunächst ein paar Fakten übersichtlich zusammengefasst.

Von reinen Stadtfahrten, über Überland- bis hin zu Autobahnfahrten war alles mit dabei. Somit hatten wir die Möglichkeit einen ganz guten Querschnitt durch die Strecken abzubilden, welche der Kona Elektro wohl auch unter „normalen Begebenheiten“ meistern müsste. Am Ende standen um die 450 Kilometer auf dem Tacho, welche wir zurückgelegt haben. Meist im Eco-Modus, welcher für unsere Zwecke vollkommen ausreichend war. 

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Alternativ hat man die Wahl zwischen insgesamt vier Modi: Sport, Comfort, Eco und Eco+ wollten schließlich getestet werden. Während erstgenannter deutlich den kWh-Verbrauch nach oben schraubte, tat der Eco+-Modus alles, um den Fahrspaß zu minimieren. Da dieser natürlich für pure Effizienz ausgelegt war. Gelandet sind wir beim durchschnittlichen Verbrauch am Ende unseres Testzeitraums bei 13,7- 13,8 kWh/100 km. Ganz ordentlich und sogar noch unter den Herstellerangaben. Wer weitere Erfahrungen, hinsichtlich des Stromverbrauchs im Alltag haben möchte, dem empfehle ich diesen Artikel: Ein Jahr unterwegs im Hyundai Kona elektro.

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Laden des Hyundai Kona Elektro im Alltag

Bekanntermaßen ist die Energie für den Antrieb des Motors in Form von Lithium-Polymer-Akkumulatoren im Unterboden vorzufinden, die über einen serienmäßigen Batterieheizer zügig auf Betriebstemperatur gebracht werden. Ihre Stärken sind eine kompakte Bauweise, ein nur gering ausgeprägter Memory-Effekt und schnelle Ladezeiten. Als Fahrer profitiert man hiervon spürbar beim Laden der Batterie.

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Laut Hersteller dauert es lediglich 54 Minuten, um die Stromspeicher an einer 100-kW-Schnellladestation, wie sie sich beispielsweise entlang der Autobahnen finden, zu 80 Prozent aufzuladen. Steht eine 50-kW-Station zur Verfügung, nimmt der Ladevorgang je nach Akkugröße zwischen 57 und 75 Minuten in Anspruch. Als Neuerung, gegenüber dem Vorgängermodell, ist in der 150 kW-Variante des Kona Elektro serienmäßig ein 11-kW-Onboard-Charger enthalten, welcher die Ladezeiten um bis zu 50 Prozent reduziert.

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Der Unterschied zwischen einphasigem Laden (100 kW-Kona Elektro) und dreiphasigem Laden (150 kW-Kona Elektro) zeigt sich hierbei beim Laden an der Wallbox in der heimischen Garage. Für einen vollständigen Ladezyklus werden für die 100 kW-Version des Stromers acht Stunden und dreißig Minuten veranschlagt, die 150 kW-Version benötigt lediglich fünf Stunden und fünfzig Minuten, trotz größerem Akku. Das zum Laden notwendige Typ-2-Ladekabel ist in den Ausstattungspaketen Style und Premium serienmäßig dabei, im Grundmodell beziehungsweise der Ausstattungsvariante Trend kann es optional erworben werden. Nachfolgend haben wir die Ladeoptionen optisch aufbereitet.

Ladezeiten des Hyundai Kona Elektro 100 kW

Ladezeiten des Hyundai Kona Elektro 150 kW

Exterieur und Interieur des Hyundai Kona Elektro im Detail

Erste Erfahrungen, beschriebene Eindrücke und eingebundene Fotos haben dir hoffentlich einen Eindruck des Kona Elektro von Hyundai vermitteln können. Nun tauchen wir gemeinsam noch ein wenig mehr ein und betrachten das Exterieur und Interieur des Elektroautos von Hyundai etwas genauer.

Exterieur: Charakteristischer Lifestyle-SUV mit dem gewissen Etwas

Bereits zu Beginn des Test- und Erfahrungsberichts des Hyundai Kona Elektro sind wir auf die Ähnlichkeiten und leichten Unterschiede zur Verbrenner-Alternative des Kona eingegangen. Dabei konnten wir festhalten, dass die Front des Stromers sich in einem anderen Stil präsentiert. Denn die Kühlermaske zeigt sich beim Kona Elektro geschlossen und in Wagenfarbe lackiert. Hinzu kommt ein modifizierter Stoßfänger mit speziellen Luftführungen. Diese reduzieren Verwirbelungen um die Vorderräder und verbessern so die Aerodynamik.

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Zudem zeigt sich, wenn man den Stromer von der Seite betrachtet, dass bei den unterschiedlichen Antriebsvarianten ebenfalls ein Unterschied zu erkennen ist. Dies äußert sich durch die speziellen Aero-Felgen im 17-Zoll-Format, welche gleichfalls zu den einzigartigen Details des alternativ angetriebenen Modells zählen. Auch die hinteren Stoßfänger präsentieren sich in einer eigenständigen Optik.

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Unser Testwagen kam in einer von 29 möglichen Farbkombinationen daher und präsentiert sich in einem Pulse Red Metallic sowie einem schwarz geprägten Innenraum. Als Fahrer des Kona hat man die Wahl zwischen zehn Metallic-Lackierungen oder zwei Uni-Farben sowie auf Wunsch mit Zweifarbenlackierung. Des Weiteren ist auch ein Dach in Chalk White erhältlich. Wer hier nicht die richtige Farbe findet, der wird wohl auch an anderer Stelle nicht glücklich.

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Werfen wir noch einen Blick auf die Maße und den Stauraum des Stromers von Hyundai. Die Länge des Kona Elektro wird mit 4,18 m angegeben, hinsichtlich der Breite wird zwischen ohne Außenspiegel 1,80 m sowie mit Außenspiegel 2,07 m unterschieden. Die Höhe des Stromers beträgt 1,57 m. Durch seinen Radstand von 2,6 m ist der Kona Elektro recht wendig und bringt es auf einen Wendekreis von 10,6 m. Bei beiden Leistungsvarianten des Elektroautos ist der Akku im Boden des Fahrzeugs verbaut. Hierdurch gilt es kaum Stauraum Einbußen gegenüber der Verbrenner-Variante hinzunehmen.

Der Stauraum beim Verbrenner/ Diesel wird mit 361 bis 1.143 Liter angegeben. Je nachdem, ob die Rücksitzlehne umgelegt ist oder nicht. Bei der reinen E-Variante kommt man unter gleichen Vorrausetzungen auf einen Stauraum von 332 bis 1.114 Liter. Also merklich kaum weniger Platz. Die Zuladung beträgt je nach Variante 336 bis 477 kg. 

Mit dem Modelljahr 2020 des Kona Elektro hat in der 150 kW-Version eine Stützlast von 100 kg Einzug gehalten. Dies bedeutet, dass mit einem optionalen Trägersystem am Heck der Transport von Fahrrädern zum Kinderspiel wird. Hierdurch integriert sich der Stromer noch besser in den Alltag. Für die 100 kW-Version besteht diese Upgrade-Möglichkeit leider nicht.

Interieur: Hochmodern, funktional und leicht futuristisch im Design

Der Innenraum des Kona Elektro dominierte bei unserem Testfahrzeug durch edles Schwarz, dass den hochmodernen, funktionalen und beinahe schon futuristischen Charakter des Interieurs hervorhebt. Dafür sorgen zum Beispiel die dem Kona Elektro eigenen Bedienungselemente, von denen viele auf der wie eine Brücke zwischen den Vordersitzen gespannten Mittelkonsole untergebracht sind.

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Unter der optisch frei schwebenden Mittelkonsole bieten derweil diverse Ablageflächen Gelegenheit, Utensilien zu verstauen. Darunter befindet sich ab der Ausstattungslinie Style eine eigene Ablage für Smartphones mit kabelloser Ladefunktion nach dem Qi-Standard. Am Lenkrad selbst lässt sich über entsprechende Wipp-Schalter der Grad der Rekuperation einstellen, wer möchte kann mit dem linken Wippschalter gar das Fahrzeug bis in den Stand hinunterbremsen. 

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Der Fahrer selbst hat alle Informationen über die volldigitalen Instrumente für Geschwindigkeit, Energieflussanzeige, Fahrmodus und Batterieladung, die je nach gewähltem Fahrprogramm Farbe und Informationen ändern, im Blick. Hierzu sei gesagt, dass die Auswahl der Fahrmodi über einen Taster in der Mittelkonsole geschieht. Wählt man den „Eco“-Modus zeigt sich die Anzeige in grünlich/ türkisen Farbtönen und gibt Hinweise wie sparsam man gerade unterwegs ist. Im „Sport“-Modus kommen rote/ orangene Farben zum Einsatz und unterstreichen allein durch die präsente Anzeige der Geschwindigkeit und Drehmoment, dass nun alles auf Leistung ausgerichtet ist.

Hinzu kommt in der Ausstattungslinie Premium ein Head-up-Display, das auf Knopfdruck oberhalb der Anzeigen aus dem Armaturenbrett hervorkommt. Die transparente Scheibe im 8-Zoll-Format gestattet optimale Ablesbarkeit selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Angezeigt werden im direkten Blickfeld des Fahrers wichtige Angaben zum Fahrzustand, Hinweise der zahlreichen Assistenzsysteme und Navigationsanweisungen – diese haben wir in diesem Artikel bereits ausführlich betrachtet.

Die Ausstattung des Kona Elektro ist natürlich abhängig vom jeweils gewählten Ausstattungspaket. Drei Stück stehen hierbei zur Auswahl. Um den Überblick zu wahren möchten wir uns auf die serienmäßigen Standards konzentrieren, welche bereits ab dem Grundmodell vorhanden sind: Eine Zentralverriegelung einschließlich Smart-Key-System, elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln, Klimaautomatik, Lichtsensor und Audiosystem. Die Anlage umfasst ein DAB+-Radio, sechs klangstarke Lautsprecher, einen USB-Anschluss und wird über einen sieben Zoll großen Touchscreen bedient. Ebenfalls ist die Einbindung von Smartphones per Android Auto und Apple CarPlay möglich.

Ein Blick auf die technischen Daten des Hyundai Kona Elektro

Bevor wir im Detail die technischen Daten des Hyundai Kona Elektro betrachten, sei gesagt, dass diese auf dem technischen Datenblatt Stand 05/2020 beruhen und mit unserem Testfahrzeug übereinstimmen. Des Weiteren findest du weitere technische Details/Daten über den gesamten Testbericht verteilt.

MaßeKona Elektro 100 kW / Kona Elektro 150 kW
Länge [mm]4.180
Breite [mm] ohne/mit Außenspiegel1.800/2.070
Höhe [mm] 1.570
Radstand [mm]2.600
Spurweite vorne [mm]1.564
Spurweite hinten [mm] 1.575
Wendekreis [m]10,6
Karosserieüberhang vorne/hinten [mm]860/720
Bodenfreiheit [mm] 158
Kopfraum vorne/hinten [mm]1.006/948
Schulterraum vorne/hinten [mm]1.410/1.380
Beinraum vorne/hinten [mm] 1.054/850
Gepäckraumvolumen [l, VDA] 332-1.114
GewichteKona Elektro 100 kWKona Elektro 150 kW
Leergewicht [kg] DIN/EG, ausstattungsabhängig1.535-1.593/1.610-1.6681.685-1.743/1.760-1.818
Zuladung [kg] DIN/EG, ausstattungsabhängig427-485/352-410427-485/352-410
Zulässiges Gesamtgewicht [kg] 2.0202.170
Zulässige Achslast vorne/hinten [kg]1.100/1.1201.100/1.120
Stützlast [kg]100 kg
Anhängelast ungebremst [kg]
Anhängelast gebremst, bis 12 % Steigung [kg]
Dachlast [kg]8080
ElektromotorKona Elektro 100 kW Kona Elektro 150 kW
AllgemeinPermanentmagnet-Synchronelektromotor (Wechselstrom)Permanentmagnet-Synchronelektromotor (Wechselstrom)
Maximale Leistung100 kW (136 PS) 150 kW (204 PS)
Maximales Drehmoment395 Nm395 Nm
AusstattungsvariantenTrend, StyleTrend, Style, Premium
Batterie, Fahrleistung und VerbrauchKona Elektro 100 kWKona Elektro 150 kW
BatterietypLithium-PolymerLithium-Polymer
Batteriekapazität [kWh]39,264,0
Batterieleistungsabgabe [kW]104170
Systemspannung [V]327356
Ladeleistung On-Board-Charger [kW] 7,27,2
Ladedauer 230-V-Steckdose, Wechselstrom,
über ICCB-Notladekabel, 0-100 % [h:min]
ca. 14:30ca. 23:40
Ladedauer Wallbox/4,6-kW-Ladestation (230 V),
Wechselstrom, über Typ-2-Kabel, 0-100 % [h:min]
ca. 08:30 (einphasig)ca. 05:50 (dreiphasig mit 11 kW)
Ladedauer 50-kW-Schnellladestation (400 V),
Gleichstrom, über CCS-Kabel, 0-80 % [h:min
0:57 01:15
Ladedauer 100-kW-Schnellladestation (400 V), Gleichstrom, über CCS-Kabel, 0-80 % [h:min]0:540:54
Höchstgeschwindigkeit [km/h]155167
Beschleunigung 0-100 km/h [sec] 9,97,9
Beschleunigung 80-120 km/h [sec] 7,34,8
Kombiniert [kWh/100 km] 15,014,7
CO2-Emission, kombiniert [g/km] 00
CO2-Emission nach WLTP, kombiniert [g/km] 00
CO2-EffizienzklasseA+A+
Maximale Reichweite E-Antrieb [km] 289484

Hyundai Kona Elektro: Preise & Förderung durch Umweltbonus

Sollten dich die bisherigen Eindrücke des Kona Elektro von Hyundai überzeugt haben, dann ist es nun wohl an der Zeit einen Blick auf die Preise zu werfen. Auch ob die Förderung durch den Umweltbonus für das Elektroauto von Hyundai eine Option ist wollen wir nicht unbeachtet lassen.

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Seit Februar 2020 gibt es mehr Geld, wenn ein E-Auto unter einem Listenpreis von 40.000 Euro erworben wird. 6.000 Euro statt 4.000 Euro werden nun vom Kaufpreis erstattet. Bei Plug-In-Hybride in dieser Preisklasse gibt es künftig 4.500 Euro statt 3.000 Euro. Für Elektroautos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro wird der Zuschuss für reine E-Autos künftig bei 5.000 Euro liegen, für Plug-in-Hybride bei 4.000 Euro. Bisher werden Elektroautos nur bis zu einem Netto-Listenpreis von 60.000 Euro gefördert. Diese Deckelung wird künftig bei 65.000 Euro stattfinden. Des Weiteren soll mit dem jüngsten Konjunkturpaket eine Förderung reiner E-Autos in Höhe von maximal 9.000 Euro möglich sein; wenn der Netto-Listenpreis unter 40.000 Euro liegt.

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Lediglich in der Variante Kona Elektro 150 kW mit Premium-Paket wird das E-Auto diesen Kriterien für die Höchstförderung nicht erreichen. Aber immerhin sind noch die 5.000 Euro Umweltbonus für Käufer dieses Fahrzeugs drin. Nachfolgend habe ich beide Motorisierungen, mit den unterschiedlichen Ausstattungspaketen aufgeführt. Stand der Daten 05/2020.

Für unseren Testwagen – ohne Sonderausstattung im STYLE-Paket – wären somit 44.550 Euro Listenpreis fällig geworden. Hiervon wäre nach aktueller Regelung – wenn auch noch nicht endgültig beschlossen – die 9.000 Euro Umweltbonus abgegangen. Hierdurch würde man bei 35.500 Euro landen, abzüglich der Mwst.-Ersparnis durch den günstigeren Basispreis.

Hyundai Kona Elektro: Ein Fazit nach zwei Wochen mit dem E-SUV

Zwei Wochen, einige hundert Kilometer und Ladepausen später, Zeit ein Fazit zu ziehen. Wie immer stark subjektiv geprägt und leicht elektrifiziert angehaucht. Da ich bisher jedem E-Auto etwas Positives abgewinnen konnte. So auch bei Kona Elektro. Wobei man hier positive Dinge nicht lange suchen musste. Diese sind direkt ins Auge gesprungen.

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Der E-SUV von Hyundai wusste somit durchaus zu überzeugen. Sei es durch sein markantes, schnittiges Äußeres, mit einer sehr ansehnlichen Lackierung. Oder auch durch sein Interieur, welches zum Verweilen einlud. Mit seinen 150 kW verfügt der Elektro-SUV zudem über genügend Power, um auch schnelle Sprints hinzulegen, erweist sich aber vor allem auf der Langstrecke durch unterschiedliche Fahrmodi und Rekuperationsstufen als zuverlässiger Begleiter.

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Über genügend Stauraum braucht man nicht lange sprechen. Dieser war mehr als genug vorhanden und gestattet es somit sowohl die Alltagseinkäufe, Shoppingtrips, als auch längere Reisen mit gutem Gewissen anzutreten. Wenn du mehr erfahren möchtest, kommentiere einfach unter diesem Artikel oder schreibe uns eine Mail. Ansonsten hoffe ich natürlich, dass dir mein Test- und Fahrbericht gefallen hat.

Disclaimer

Der Hyundai Kona Elektro wurde mir für diesen Testbericht kostenfrei, für den Zeitraum von zwei Wochen, von Hyundai zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene ehrliche Meinung.

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Mit 6 Liter Diesel fährt ein Auto max 100 Km weit. Mit 42 KWh im Akku reicht das bei vernünftiger Fahrweise im E Auto 4x weiter.

: Wann bringen Sie so einen objektiven Bericht über das Tesla Model 3 / Y / S ?

Kann dem Bericht nur zustimmen. Wir sind seit Ende April 2019 mit dem Modell 2018 unterwegs und jetzt bei 13’775 km angelangt. Mittlerer Verbrauch ermittelt aus wöchentlichen Ablesungen (accu to wheel) aktuell bei 13.32 kWh/100 km. (Das rechne ich jetzt mal nicht in Diesel um, sonst bekommt „schön_fair-bleiben“ wieder eine Sinnkrise. Scheint ein Jünger von Indra und/oder Prof. Sinn zu sein.)
Tolles Fahrzeug – ich kenne derzeit keine Europäer, die dieses Preis/Leistungsverhältnis auf die Beine gestellt hat. Schade.

Im Fließtext hat der Kona 150 eine Stützlast von sehr löblichen 100 kg und ragt damit deutlich aus der Riege der ‚Anhängerverweigerer‘ heraus. Wer mit zwei Pedelecs auf (Städte)reisen geht weiß den Komfort des Heckträgers sehr zu schätzen. Leider ist die Stützlast in der Tabelle ‚Technische Daten‘ nicht wiederzufinden. Bitte ergänzen.

Interessanter und umfassender Artikel.
Nur drückt Ihr Euch auch jetzt wieder ‚wunderschön‘ am größten Problem von e-Fahrzeugen vorbei- der REALISTISCHEN Reichweite.
Ihr schreibt:“Am Ende standen um die 450 Kilometer auf dem Tacho, welche wir zurückgelegt haben. Meist im Eco-Modus, welcher für unsere Zwecke vollkommen ausreichend war“. Das ist eine ganz vornehme Umschreibung von „wir sind durch die Stadt, über Landstraßen und Autobahnen gekrochen“.
Später schreibt Ihr: „Bei der reinen E-Variante kommt man unter gleichen Vorrausetzungen auf einen Stauraum von 332 bis 1.114 Liter. Also merklich kaum weniger Platz“. Das finde ich nicht witzig. „Kaum weniger‘ von wenig ist eben sogar noch weniger.
Und damit bin ich wieder bei dem Thema, zu dem ich mir auch hier die Finger wund schreibe und mich zum großen e-Auto-Basher in ihrer heutigen Form entwickelt habe. Auch der Kona entspricht nicht den Ansprüchen der großen Mehrheit von uns. Mit 4,18 m Länge ist er mindestens 27 cm zu kurz. Mit 4,45 wäre er immer noch ein kleines Auto, aber man könnte bei gewisser Einschränkung mit dem Fahrzeug vielleicht sogar mit vier Leuten in Urlaub fahren. Also: Für eine relevante Steigerung der Absatzzahlen ungeeignet, weil bei o.g. Insuffizienz auch noch viel zu teuer. Was kauft man also? VW Up oder ähnliche, auch noch zu teure, e-Autos. Und da man mit dem Ding genau so wenig in Urlaub fahren kann- nur als Zweitwagen zu gebrauchen. Um sich den wiederum leisten zu können, braucht man genügend Kleingeld.
VW ID3- gleichfalls totgeborenes Kind, wenn es in Millionen Stückzahl verkauft werden will. Zu kurz und damit zu wenig Kofferraum…
E-Auto, ja, naturlich! Und ich freue mich auf mein dann wohl altersbegingt letztes Auto. Aber bis jetzt gibt es für mich nicht ein einziges eAuto auf dem Markt. Wir fahren den total unterschätzten Hyundai i10 weiter als Zweitwagen für die Stadt…

Das der Kona EV Premium 150 KW nicht in der vollen Umweltprämie sein soll kann ich nicht nachvollziehen….
es geht doch um die Nettolistenpreise

Ich konnte das Fahrzeug Kona Elektro 150 kW mit Premium-Paket 1 Wochenende testen.
Ich bin begeistert von den Qualitäten dieses E-Autos.
Es gibt im Moment nur 2 für mich wichtige Kriterien, die mich vom Kauf abhalten.
1. der kleine Kofferraum lässt sich zwar durch Umlegen der Rücksitzlehne vergrößern, ist aber nicht in einer Ebene.
Das ist für meine Bedürfnisse ungeeignet.
2. Die Bodenfreiheit habe ich vorne gemessen und die ist mit tatsächlichen 140 mm zu gering für
unbefestigte Wege und winterliche Straßenverhältnisse. Die angegeben Maße mit 158 mm Bodenfreiheit sind leider falsch.

Ich glaube nicht daran das, wenn ich erneuerbaren Strom kaufe, ihn auch bekomme. Aus diesem Grund hätte ich mir niemals ein E-Auto gekauft wenn ich nicht eine entsprechende PV Anlage mit Speicher hätte. Der Kona 150 KW Modell 2020 reicht um Täglich mind. 400km zu fahren, somit werden wir übers Jahr gesehen sicherlich zu 75% mit eigenen Sonnenstrom unterwegs sein. Ich hoffe das schnellstens Umwelt freundlichere, sichere Batterien mit vielleicht noch mehr Reichweite Einzug halten werden

Also, ich schließe mich der Meinung an, das wer heute noch nicht verstanden hat , das die Umstrukturierung auf E- Mobilität nicht mehr zu verhindern ist ,hat nichts begriffen !
1. Du zahlst 83 Cent Steuer auf jeder Liter Benzin oder Diesel +nochmal KFZ Steuer obendrauf !
2. Wer profitiert vom Oel ? Die Oelkonzere , die unsere Umwelt massiv schädigen weltweit
3. Wie soll der Klimawandel aufgehalten werden wenn weiter Oel , Gas und Kohle verbrannt werden ?
Ein bedeutender Schritt ist nach meiner Meinung die Umstellung auf E Antriebe
Ich fahre seid 25 September 20 den Hyundai Kona , und das aus Überzeugung , das Auto ist einfach nur fantastisch !!
Keine Steuern mehr, monatliche Lade Kosten ca. 15 € , für Oeko Strom .
( übrigens wird die Förderung an den Nachweis gekoppelt das man ausschließlich Oeko Strom lädt)
Noch eine einfache Formel : Weniger Oel Verbraucher desto weniger Milliarden an die Öel Scheichs ,
desto weniger Unterstützung für islamischen Terror
Und die Gefahr das Oeltanker auslaufen wird auch geringer wenn keine mehr auf den Weltmeeren herum fahren.

Mein klares Fazit. Die E Mobilität ist ein wichtiger Schritt um den Klimawandel zu stoppen!
Die nächsten Generationen werden es uns danken .
Und noch ein Hinweis an alle Diesel Fans , wenn ich neben dir an der Ampel stehe und wir los fahren , siehst du nur noch meine Rücklichter selbst mit einem dicken BMW Loool !

Wenn ich an einer haushaltsüblichen Steckdose mit 220 Volt Wechselstrom lade – mit wie viel Ampere muss die abgesichert sein bzw. wie viel Watt Leistung wird da in den Akku geladen?

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