Hyundai IONIQ 5: 236.000 Interessenten für 800-Volt-Stromer

Copyright Abbildung(en): Hyundai

Das elektrische CUV Hyundai IONIQ 5, das erste Modell der neuen Submarke IONIQ, mit der speziell von Hyundai dafür entwickelten Electric-Global Modular Platform (E-GMP) und 800-Volt-Technologie hat am vergangenen Dienstag seine Weltpremiere gefeiert. Gerade einmal vier Tage später blickt der Stromer auf die höchste Anzahl an europäischen Kundenanfragen aller Neuwageneinführungen der Marke zurück. Die limitierte Auflage des IONIQ 5 Project 45 war innerhalb von 24 Stunden nach Öffnung der Reservierungen fast dreifach überzeichnet.

Für den IONIQ 5 in seiner „Standardausführung“ sind gar über 236.000 Interessensbekundungen eingegangen. Dies bekamen auch die Hyundai-Webseite und Social-Media-Accounts zu spüren. Das Unternehmen ordnet die Nachfrage entsprechend hoch ein und gibt zu verstehen, dass mehr Zuspruch als jemals zuvor für ein solches Ereignis verzeichnet wurde, einschließlich der Einführung des sehr beliebten neuen Tucson SUV im Jahr 2020.

„Das außergewöhnlich hohe Interesse am IONIQ 5 unterstreicht die Stärke von Hyundai im Bereich der emissionsfreien Mobilität. Mit seiner ultraschnellen Aufladung, der großen Reichweite und dem individuell gestaltbaren Innenraum setzt der IONIQ 5 Maßstäbe in seiner Klasse – und diese herausragenden Eigenschaften haben sich sofort als attraktiv für eine signifikante Anzahl europäischer Kunden erwiesen.“ – Andreas-Christoph Hofmann, Vizepräsident Marketing & Produkt bei Hyundai Motor Europe

Angeboten werden soll der IONIQ 5 mit zwei Batteriegrößen, welche jeweils in einer Heck- und Allradantriebsvariante verbaut sind.  Der größere der beiden Akku-Packs bringt es auf eine Kapazität von 72,6 kWh. Diese soll der Heckantrieb-Variante des IONIQ 5 zu einer Reichweite von bis zu 500 km verhelfen. Mit dem kleineren Akku (58 kWh) seien hingegen rund 400 km erreichbar; offizielle WLTP-Werte liegen aktuell noch nicht vor, da das Fahrzeug noch nicht homologiert ist.

Das limitierte Modell wird ausschließlich mit dem Long-Range-Akku und Allradantrieb gebaut. Nach dem „Project 45“-Sondermodell sollen dann alle vier Antriebs-Optionen angeboten werden. Die Preise hierfür sind aber noch nicht bekannt. Mit dem Start der Produktion wird noch im ersten Quartal 2021 in Südkorea geplant. Die limitierte Paketvariante Project 45 beinhaltet unter anderem die größere 72,6-kWh-Batterie, Allradantrieb, Vordersitze mit Relax-Funktion, eine elektrisch verschiebbare Rücksitzbank, ein Solardach und 20-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 26. Februar 2021

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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EMobilität wird sich solange nicht durchsetzen, solange es zuwenig Lademöglichkeiten gibt, die Reichweiten zu kurz sind, die Autos so teuer sind, der CO2 Rucksack so groß ist, der blablabla…

EMobilität setzt sich in dem Maße durch, wie die Firmen Eautos liefern. Bei allen Produzenten gibt es zuwenig Kapazitäten und Kunden müssen warten, warten, warten. Aber darüber jammern, dass die Verkaufszahlen der Verbrenner einbrechen, das können sie gut.

Sehr erstaunlich. Das Auto ist technisch interessant und attraktiv designed, aber preislich ist es eher teuer. Von daher wundere ich mich über die starke Nachfrage. Schön jedenfalls, dass der Hyundai-Konzern weiterhin einen Schwerpunkt auf Elektro setzt. Bei den japanischen Marken habe ich den Eindruck, dass sie noch verstört sind und womöglich den Anschluss verpassen.

Im Vergleich zu Tesla bekommt man ein wertiges Auto was total schnell lädt. Der Preis ist der Technologie angemessen. Leider ist die Ladeinfrastruktur der tesla nicht gleichwertig. Da hier die Anbieter keine einheitliche Lösung auf die Beine bekommen wird das noch Jahre dauern bis endgültig das bev jeden überzeugen.

Ich denke beim Preis wird sich mit der Zeit einfach noch einiges tun. Die ersten Kunden bezahlen auch immer einen großen Teil der Entwicklung mit. Wenn man dagegen nach 2-3 Jahren zuschlägt, gibt es schon kräftig Rabatte. Und die Kosten für BEVs werden ja auch Jahr für Jahr fallen. Die Akkus werden immer billiger. Die Zeit arbeitet für das BEV.
Bei der Ladeinfrastruktur sieht es entlang der deutschen Autobahnen ja garnicht soo schlecht aus. Auch abseits von Telsa. Tesla wird da sicherlich auf absehbare Zeit immer im Vorteil sein, weil sie einfach ihr eigenes Markeninternes Schnellladenetz haben. Da es Markenintern ist, ist natürlich auch die Vernetzung viel einfacher. Natürlich kostet sie dieses Netz auch einiges. Darf man ja auch nicht vergessen. Ich glaube nicht, dass Tesla mit den 33ct/kWh oder wie hoch der Preis mittlerweile ist, das Netz wirtschaftlich betreiben kann. Tesla hatte als Pionier aber auch keine Wahl.
Nun wäre es allerdings auch kompletter Unsinn, wenn jede Marke ihr eigenes Schnellladenetz aufbauen würde. Es macht schon Sinn, wenn das Ladenetz Hersteller unabhängig ist. Aber dann gibt es nunmal die Probleme, dass sich alle einig werden müssen, wie das nun läuft mit der Abrechnung usw. Mittlerweile kann man ja oft Ad-Hoc per Kreditkarte laden, bezahlt dann aber meist mehr als einer Ladekarte und die Menschen wollen nunmal immer Geld sparen. Besser wäre es natürlich, wenn alle endlich einen Standard zum Laden ohne Karte einführen würden. Ich glaube der Taycan kann das ja mittlerweile. Dann müsste man sich online nur noch registrieren und bräuchte dann immer nur noch anzustecken. Ich glaube den Standard gibt es ja, aber viele Ladesäulen und auch fast alle Autos können das nicht. Ich hoffe das kommt in den nächsten Jahren. Wir haben davon ab natürlich auch viel zu viel Bürokratie die noch dahinter steckt mit diesen ganzen Ladesäulen und Abrechnungsverfahren. Das ist einfach großer Käse. Dazu zieren sich vermutlich auch die ganzen Netzbetreiber ganz gerne vor der ganzen Sache, obwohl Stromlieferung ja eigentlich deren Geschäft ist. Aber sie haben immer Angst um ihre Netze und wollen die auch nicht ausbauen, weil es Geld kostet.

Das kommt jetzt eher weniger überraschend. Der Ioniq 5 ist in der Preisklasse das einzige Fahrzeug mit 800V Technik und lädt (wenn Hyundai das wirklich so umsetzt wir angekündigt) mit Abstand am schnellsten auf 80%. Alle Konkurrent (Model Y, ID4, Enyag, Mach-E, iX3 und was e sonst noch gibt) bieten das nicht. Dazu hat Hyundai mit dem Kona schon ein äußerst erfolgreiches Auto auf dem Markt und ist kein Unbekannter.

Ich hoffe ganz stark, dass sie nächste Meldung nicht ist: „das Auto ist 2021 und 2022 ausverkauft weil die Nachfrage unterschätzt wurde“. Ich hoffe Hyundai kann auch liefern. Die mehrfache Verschiebung der Vorstellung macht einen ja etwas nervös.

Herzlichen Glückwunsch zu einem tollen voll konkurrenzfähigen E-Auto!
Hoffentlich wird das HPC Netz jetzt entsprechend schnell ausgebaut, damit der Ioniq5 auch praktisch in 18 Minuten von 10 auf 80% laden kann.
Es geht mit großen Schritten Richtung e-Mobilität – bitte mehr davon!!!!

Spitzengeschwindigkeit von 185 km/h. Wer braucht das, wer will das?
Preisfrage: Wie ist die Reichweite bei Tempo 185?
Merkt ihr auch selber, gell?

Stellen Sie sich vor, es gibt Menschen, die fahren nicht zu 100 % 185 km/h.
Nicht in der Stadt, nicht auf der Landstraße, aber vielleicht ab und zu auf der Autobahn.
Ich hätte schon gern die Option …. zumindest so 160 km/h, wenn ich nachts nach einer Veranstaltung
nach Hause will. Warum sollte man nicht die Möglichkeit haben?
Mein großer Business-kombi ( der mir schmerzlich fehlt im e-Portfolio) fährt
245 km/h spitze. Habe ich auf 210.000 km noch nie gemacht, werde ich wohl auch nicht.
Soll ich das Auto jetzt abstoßen, oder diskreditieren?
Aber sicher kommt für mich kein e-Auto, welches offiziell mit 400 km Reichweite angegeben ist,
in Frage. da bleiben im Winter bei zügiger Fahrt vielleicht nur 170 oder so …. wer weiß.
Aber freue mich sehr darauf, endlich dem Vertreter-Diesel adieu zu sagen.

Kommt halt immer auf das persönliche Fahrprofil an. Ich besuche oft meine Eltern und da fahr ich so gesamt 180km und 70km Autobahn. Auf der Autobahn würde ich schon mal 185 fahren. Macht doch auch Spaß.

Mein letzter Verbrenner lief auch 225 km/h. Brauche ich nicht und habe ich auch nicht genutzt. Deshalb war das Auto ja trotzdem nicht schlecht! Zum Thema Reichweite bei hohen Geschwindigkeiten: Gut, dass ein Verbrenner nicht mit einem exorbitant höherem Verbrauch aufwartet, bei ICE-Geschwindigkeit. Ironie aus…

Wer sind ca. 7,8 Milliarden ausser Dir.
für die alle willst Du entscheiden?

In Anbetracht der Überlegung bei Mercedes oder BMW keinen Verbrenner mit vergleichbarer Ausstattung zum gleichen Preis zu erhalten, handelt es sich beim IONIQ fast um ein Schnäppchen.
Und dieses, ohne Abgase überall ablassen zu müssen oder die Umwelt nachhaltig zu verpesten.
Verbrenner fahren ist spätestens seit Ioniq Geschichte, nur noch etwas für Ewiggestrige.

Ist ja auch ein sehr gelungenes E-Auto. Tausend mal besser als ein ID.4 oder ID.3

Ich gehe davon aus, dass Sie alle drei Autos schon ausgiebig getestet haben…

Last edited 6 Monate zuvor by panib

Sehr schönes Auto . Aber aktuell warte ich einfach noch ab . Warten wie sich die Infrastruktur der Ladesäulen entwickelt in Europa. Was nützt mir ein super Netz in deutschland wenn ich in Italien am Gardasee stehe und es keine Ladesäulen gibt 😉 . Auch denke ich dass in 2-3 Jahren die Akku-Leistungen um ein vielfaches gestiegen sind. Mein Sohn fährt einen Mini E und ist hellauf begeistert . Er braucht es aber auch nur für den Stadtverkehr – vollkommen ausreichend.

Yep, wir auch. Unser Verbrenner bleibt uns sicher auch noch zwei Jahre erhalten, auch wenn er eigentlich nur noch rumsteht. Unser kleiner Stadtfloh i10 wurde abgelöst von einem Renault Zoe. Das Auto bringt so viel Gaudi, dass ich den ‚Großen‘ allenfalls noch fahre, wenn meine Frau und ich zur selben Zeit die Autos brauchen.
Nie wieder Verbrenner.

Hyundai liegt mit dem IONIQ5 wieder einmal ganz vorne, in der Ladetechnologie ist der Porsche Taycan noch mit ebenauf dies verdient schon etwas Beachtung. Auch die Ausstattung läßt nicht geizen da werden viele neuen Features mitgeliefert die man in anderen Modellen oft extra teuer bezahlen muss. Alles in allem eine neue Lichtgestalt am E-Autos Himmel der man künftig viel an Beachtung schenken werden muß. Das Hyundai gute Stromer bauen kann weiß man schon seit dem Kona der in punkto Reichweite derzeit ebenfalls eine Sonderdarstellung hat, da kann zur Zeit in dieser Kategorie keiner mithalten.

Ich will ja nicht die Ladeleistung des Hyundai schlechtmachen, die ist in der Tat hervorragend. Aber, um so schnell Laden zu können braucht es die entsprechende Ladeinfrastruktur. Da sehe ich das grosse Problem. Ich weis nicht, ob sich die Leute hier bewusst sind, was es heisst derartige Leistungen zu handeln. Das sind gewaltige Mengen die in so kurzer Zeit fliessen müssen. Im übrigen kommt dieser Drang in möglichst kurzer Zeit laden zu müssen aus der Verbrennerwelt. Ich fahre seit zwei Jahren Elektrisch und die Ladezeit hat mich nie gestört, da das höchstens für den Berufsverkehr von Belang ist. Langstrecke fahre ich aber nur privat und das höchstens ein paar mal im Jahr. Sonst lade ich wenn ich das Auto nicht benötige. Da spielt die Ladezeit absolut keine Rolle. Wichtig ist für mich, dass die Reichweite und die Lademöglichkeiten richtig angezeigt wird, dann ist Elektrisch fahren kein Problem. Dazu braucht es auch keine Murkserei mit Ladezeiten die langfristig die Akkus schnell altern lassen.

Last edited 6 Monate zuvor by Hiker

Das ist selbst für mich der seit Jahren in der EV Blase lebt überraschenden. Und die Verbrennerlobby so: die Kunden wollen keine Elektroautos, es werden noch lange Zeit, gar Jahrzehnte Verbrenner gekauft! Zieht Euch warm an Jungs, für Euch wirds ziemlich schnell ziemlich eisig werden. Dann könnt Ihr Eure Stinker den Eisbären aufbinden !

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