Kennenlernen des Honda e in Frankfurt

Copyright Abbildung(en): Honda

Den neuen Monat direkt mit einer Elektroauto-Testfahrt zu beginnen ist doch gar nicht so verkehrt. Noch schöner wäre es natürlich, wenn der Stromer direkt für ein paar Tage bei mir vorbeischaut, aber man nimmt was man bekommt. In diesem Fall ein paar Stunden mit dem Honda e, dem ersten reinen batterieelektrischen Auto von Honda. Dieses durfte ich an der Honda Akademie, in Erlensee, Hessen, zum ersten Mal live und in Farbe kennenlernen. Und was soll ich sagen, mich hat sein optisches Erscheinungsbild überzeugt. Ob der Rest auch so überzeugend war, dass erfährst du nachfolgend.

Honda e: Geboren aus der Electric Vision 2030 von Honda

2016 verkündete das Unternehmen, dass man die Bereiche Mobilität, Robotik und Energy Solutions in eigenen Fokus rücken wolle. Stets mit dem Kunden im Mittelpunkt. Und auch die E-Mobilität soll eine entscheidende Rolle spielen. Auf der IAA 2017 in Frankfurt gab Honda zu verstehen: „Im Rahmen seiner Elektromobilitätsstrategie habe Honda sich das Ziel gesetzt, bis 2030 zwei Drittel aller verkauften Neufahrzeuge mit einem elektrifizierten Antrieb auszustatten. In Europa soll dieses Ziel bereits 2025 erreicht werden.“

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Anlässlich des Genfer Automobilsalon 2019, hat der Automobilhersteller verkündet, dass man bereits bis 2025 100 Prozent des europäischen Umsatzes mit elektrifizierten Antriebssträngen erzielen möchte. Sprich, Honda hat sich selbst einen verkürzten Zeitplan auferlegt, die Volumenmodelle des eigenen Unternehmens will man bis 2022 elektrifizieren, wie man uns im Rahmen der Presseveranstaltung an der Honda Akademie zu verstehen gab. Warum man diesen verkürzten Zeitplan ins Auge fasst dürfte klar sein: CO2-Flottenwerte und etwaige daraus entstehende Strafzahlungen sind die Antwort auf die nicht gestellte Frage.

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Doch in der Tat soll dies kein Thema sein. War aber notwendig zu erwähnen, weil der Honda e das erste batterieelektrische Fahrzeug von Honda ist, welches auf die Electric Vision 2030 einzahlen wird. Und eben aus dieser hervorgegangen ist. Bis Ende 2022 sollen fünf weitere elektrifizierte Modelle folgen. Ein weiteres reines batterieelektrisches Modell sei geplant – eventuell auf der Plattform des Honda e aufbauend. Stehen somit noch vier Fahrzeuge aus. Bei drei sind wir uns sicher, dass sie als Hybride auf die Straße kommen. Das Vierte könnte in der Tat als Plug-In-Hybrid daherkommen. Davon gibt es bisweilen auch keinen im Portfolio von Honda und der Sprung vom Hybriden zum Plug-In-Hybriden erscheint gar nicht so weit. Doch bis wir zur offiziellen Bestätigung der nächsten elektrifizierten Fahrzeugmodelle von Honda dauert es noch ein wenig. Ganz so eilig hat man es dann doch nicht.

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Fest steht, auf die Straße kommen sie alle: Also Stromer, Teilzeitstromer und Hybride als Mitglieder neuen Markenfamilie „e:Technology“, welche im Oktober 2019 ins Leben gerufen wurde. Unter dieser sollen künftig alle elektrifizierten Fahrzeuge des Herstellers zusammengeführt werden. Doch nun fokussieren wir uns auf den Anlass der Reise zur Honda Akademie in Erlensee: dem Honda e.

Honda e: Ein Stromer für das urbane Umfeld erdacht

Nicht nur in der eigenen Elektromobilitätsstrategie denkt Honda ein wenig anders. Auch bei der Wahl des Segments für das erste Elektroauto fiel die Entscheidung nicht auf das weltweit beliebte SUV-/ Crossover-Segment. Im Gegenteil, man hat sich für eine komplett andere Richtung entschieden. Ein Elektro-Kleinwagen soll es sein. Dabei wurde dieser von Grund auf neu entwickelt für das moderne Leben im urbanen Umfeld, wie uns Kotaro Yamamoto, technischer Berater bei Honda Motor Europe, zu verstehen gab.

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Er war es auch, der erneut betonte, dass der Honda e ein wesentlicher Bestandteil der Elektromobilitätsstrategie („Electric Vision“) von Honda für Europa sei. Yamamoto gab, im Rahmen der Veranstaltung, zu verstehen, dass der Honda e als Elektroauto aus dem Jahr 2030 erdacht wurde und 2020 so auf die Straße gebracht wird – Markteinführung war übrigens im Juni 2020.

Man wollte mit dem E-Auto einen Ein- beziehungsweise Ausblick auf die nicht allzu ferne Zukunft geben. Dafür sprechen Anlehnungen an „the Internet of Things“, welche es erlauben den Alltag noch vernetzter und digitaler zu erleben. Im Fall des Stromers durch eine Vorbereitung auf Carsharing, das innovative SCMS-Kamerasystem (Side Camera Mirror System) – dazu in einem späteren Abschnitt mehr – sowie eine enge Verknüpfung mit der eigenen My Honda+ Smartphone-App, welche das Fahrzeug auf vielen Ebenen digital steuerbar macht.

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Bevor wir nun jedoch auf technische Daten zur Leistung, Reichweite sowie Fakten zur Ausstattung, usw… eingehen, riskieren wir noch einen Blick auf das Design des E-Autos. Denn dieses ist wie die technische Basis auf einem weißen Blatt Papier erdacht worden.

Markantes Design im Exterieur trifft auf Lounge-Atmosphäre im Interieur

Yamamoto bezeichnet den Honda e als „Eines der emotionalsten Fahrzeuge, welches Honda jemals gebaut hat.“ Zu Recht, denn man hat ein Fahrzeug erschaffen, welches sich durch ein zeitloses, modernes Design auszeichnet. Das jedoch zugleich freundlich und vertraut wirkt. Spiegelt übrigens auch mein eigenes Empfinden beim Betrachten des Stromers wieder. Auf Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit habe man das Design ausgelegt, jedoch nicht ohne dem E-Auto seinen ganz eigenen Charakter durch ein eigenständiges und modernes Erscheinungsbild zu verleihen. Ein Erscheinungsbild, welches die Geschmäcker spaltet. Oder wie Yamamoto zu verstehen gab:

"Man sucht es mit dem Herzen aus und nicht mit dem Kopf."

Kotaro Yamamoto, technischer Berater bei Honda Motor Europe

Damit könnte er recht haben, denn einen Elektro-Kleinwagen mit einem solch charakteristischen Auftreten, einem anders gedachten Ansatz hinsichtlich Reichweite und Batteriegröße sowie einem Preis, der auch in einem höheren Segment einzuordnen wäre, kann man nur überzeugen, wenn das Herz 100 Prozent dabei ist. Doch, dass darf jeder für sich selbst entscheiden.

Markantes Design mit ganz eigenem Charakter beim Exterieur

Wir wollen uns lieber dem Design an sich widmen. Dies setzt auf charakteristische LED-Einheiten vorne und hinten, sowie eine transparente Glasabdeckung des Ladeanschlusses – der übrigens mittig, im unteren Bereich der Motorhaube platziert ist. Dafür habe man sich bewusst entschieden, um den Honda e bereits im Rückspiegel als einen solchen identifizieren zu können. Gelingt auch und sorgt für Gesprächsstoff, wie ich bei der Aufnahme meiner Fotos an einem Parkplatz erfahren durfte. Das Eis zu E-Mobilitätsinteressierten ist da noch schneller als üblich gebrochen. Die durch die Abdeckung sichtbare LED-Beleuchtung begrüßt den Fahrer zudem, wenn dieser sich dem Fahrzeug nähert, und leuchtet beim Laden blau – oder rot, wenn das Ladesystem einen Fehler feststellt.

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Über das Fahrzeug hinweg ziehen sich klare Linien. Vorne und hinten präsentiert er sich mit bündigen Überhängen, welche sowohl für mehr aerodynamische Effizienz als auch eine zeitlose Optik sorgen. Zudem schafft die speziell für Elektrofahrzeuge entwickelte Plattform die Voraussetzungen für kompakte Proportionen, die flache und muskulöse Haltung und die insgesamt dynamische Erscheinung des Stromers. Verstärkt wird die sportliche Optik von den ausgestellten Radhäusern, die genügend Platz für breite Räder und Reifen bieten.

Der Honda e verkörpert eben das Honda Design für eine neue Ära der urbanen Mobilität, wie das Unternehmen zu verstehen gibt. Und das braucht sich nicht zu verstecken. Auch nicht im Innenraum.

Entspannte Atmosphäre trifft auf digitales Leben des Jahres 2030

Im Innenraum geht es allerdings weniger dynamisch zu. Es wird entspannt. Honda hat im ersten eigenen batterieelektrischen Auto eine Lounge Atmosphäre geschaffen, welche zum Abschalten einlädt. Dezente, moderne Materialien erschaffen hierbei eine entspannende Umgebung für bis zu vier Insassen. Durch den großzügigen Radstand, sowie den Akku im Unterboden des Fahrzeugs, wird das Platzangebot auf das Niveau der nächsthöheren Fahrzeugklasse gehoben. Blickfang sind hierbei sicherlich die hochwertigen Sitzbezüge in Melange-Optik, deren Stoffe übrigens aus der Möbel- und nicht Automobilindustrie entstammen. Hölzerne Verkleidungen und andere haptisch angenehme Materialien in modernen Farbtönen prägen das Erscheinungsbild des Stromers.

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In unserem Testfahrzeug – einem Honda e Advance – haben wir natürlich vor allem einen Blick auf die dort gebotenen Details und Funktionen geworfen. Hierbei sticht vor allem die digitale Instrumententafel mit fünf Anzeigen, welche sich über die gesamte Breite des Innenraums erstreckt, positiv hervor. Ebenso machen darauf abrufbare Apps und künstliche Intelligenz das Fahren und den Aufenthalt an Bord so einfach wie möglich.

Der direkt vor dem Fahrer platzierte, 8,8 Zoll große TFT-Instrumentenanzeige liefert alle wichtigen Fahrzeuginformationen wie Energie- und Ladestatus, Fahrmodus sowie Details zu den Sicherheitssystemen. Den größten Bereich des Armaturenbretts nehmen zwei 12,3-Zoll-LCD-Touchscreens ein.

Über diese Infotainment-Bildschirme lassen sich verschiedene Apps und Dienste nutzen. Sowohl von Fahrer, als auch Beifahrer. Tippen, Wischen und bedienen wie man es vom Smartphone gewohnt ist, ist hierbei Standard. Zusätzlich zu den integrierten Apps kann man zudem sein Smartphone über Apple CarPlay oder Android Auto mit dem Bordsystem verbinden und damit beispielsweise Social-Media-Inhalte, Musik und andere Internet-Dienste auf den Dual-Touchscreens anzeigen.

Und ja, du hast richtig gezählt, zwei Bildschirme fehlen noch. Diese findest du ganz außen, jeweils links und rechts. 6 Zoll groß präsentieren sich dort die Anzeigen des eingangs erwähnten, innovativen SCMS-Kamerasystem (Side Camera Mirror System). Das Kamerasystem ersetzt hierbei im Honda e die konventionellen Seitenspiegel durch kleinformatige Kameras, die ihre hochauflösenden Bilder in Echtzeit im Innenraum wiedergeben.

Im ersten Augenblick ein wenig gewöhnungsbedürftig, dann aber durchaus überzeugend. Als Fahrer hat man hierbei die Wahl zwischen „Normalansicht“ und „Weitwinkelansicht“. Letztere Ansicht erweitert das Sichtfeld deutlich stärker als mit konventionellen Außenspiegeln. Tote Winkel werden in der Normalansicht um rund zehn Prozent und in der Weitwinkelansicht um etwa 50 Prozent reduziert.

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Wer mit dem Honda e Advance unterwegs ist, der bekommt zudem ein Kamerasystem im Innenspiegel. Das abschaltbare System zeigt Bilder einer zentralen Rückfahrkamera im Rückspiegel an und erhöht die Sicherheit und den Komfort insbesondere dann, wenn die Sicht des Fahrers nach hinten durch Fahrgäste oder Gepäck verdeckt wird. Ähnliches Prinzip wie die Seitenspiegel, eben nur nach hinten gerichtet.

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So viel zu den technischen Details des Stromers im Innenraum, welche übrigens noch beliebig weiter ausgeführt werden könnten, aber so viel Zeit haben wir mit dem E-Auto dann doch nicht verbracht. Liefern wir aber gerne nach, wenn Honda das E-Auto etwas länger bei uns vorbeischickt.

Erwähnen möchte ich jedoch noch in puncto Konnektivität die Zugänge zum einfachen Anschließen und Laden von Geräten, welche unterhalb der Mittelkonsole zur Verfügung stehen: Darunter ein HDMI-Anschluss sowie 12- und 230-V-Steckdosen (maximal 1.500 W). Hinzu kommen jeweils zwei USB-Anschlüsse für die Insassen vorne und hinten.

Unterwegs rund um Frankfurt mit dem Honda e Advance

Die technischen Daten des Honda e Advance nun einfach herunterzubeten und in eine Tabelle zu packen wäre ein Einfaches; aus diesem Grund haben wir uns zumindest für diesen Event-Bericht dagegen entschieden. Auf diesen Vergleichsseiten Honda e sowie Honda e Advance findest du diese natürlich dennoch. Du bekommst diese stattdessen – in diesem Fall die unseres Vorserienfahrzeugs dem Honda e Advance – eingepackt in meine subjektive Fahreindrücke, meiner gut 40 Kilometer langen Tour rund um die Honda Akademie.

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Auf dem Parkplatz der Akademie wartet der Stromer mit seinen kompakten Maßen. Dabei zeigt sich, für seine Gesamtlänge von 3.895 mm ist das Fahrzeug mit 1.750 mm relativ breit. Da sich die Batterie tief im Fahrzeugboden befindet, liegt der Schwerpunkt nur etwa 50 cm über der Fahrbahn. Dies wirkt sich positiv auf das Handling des Fahrzeugs aus, ebenso die Gewichtsverteilung von 50:50 sowie die die kurzen Überhänge an Front und Heck, welche eine optimale Balance aus Fahrstabilität und agilem Handling garantieren. Übrigens nicht nur im Werbeprospekt, sondern auch dort wo es zählt: auf der Straße.

Einsteigen kann man nach dem man das E-Auto mit dem Schlüssel geöffnet hat. Alternativ kann man ab 2021 auch mit einem digitalen Schlüssel die Türen öffnen. Bis zu fünf digitale Schlüssel können vom Besitzer des E-Autos erstellt werden. Beispielsweise um die Schlüsselsuche innerhalb der Familie zu minimieren. Vor in Hinblick auf künftiges Carsharing öffnet diese Art des Zugangs neue Möglichkeiten

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Angetrieben wird der Stromer mit einem Elektromotor am Heck des Fahrzeugs, welcher es erlaubt die 154 PS (113 kW) und 315 Nm Drehmoment direkt auf die Straße zu bringen. Dadurch gelingt der Sprint von null auf 100 km/h in 8,3 Sekunden. Wahrscheinlich gemessen im Sport-Fahrmodus, der gegenüber dem anderen Fahrmodus „Normal“, dem Stromer eine direktere Beschleunigung und ein schnelleres Ansprechverhalten einräumt. Doch das stand nicht auf meinem Plan zu testen wie schnell er auf die 100 km/h sprinten; auch wenn diese Geschwindigkeit im Rahmen der Probefahrt durchaus überschritten wurde. Zwischenzeitlich standen 150 km/h auf dem digitalen Tacho. Relativ zu Beginn der Probefahrt, denn die ersten sieben bis acht Kilometer gingen direkt über die Autobahn, auf der der Honda e Advance unter Beweis stellen konnte, dass er nicht nur im Verkehr mitschwimmen kann. Sondern eben auch Strom gibt, wenn es darauf ankommt. Natürlich zu Lasten der Reichweite, welche entsprechend schnell sinkt.

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Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich der 35,5 kWh-Akku des Erstlingsstromers darüber gefreut hat, als ich mit diesem auf der Landstraße, in Städten und Dörfer sowie Industriegebieten unterwegs war. Dort fühlt er sich eben auch heimisch, im urbanen Umfeld. Und dort reichen die 222 km nach WLTP-Zyklus auch vollkommen aus. Für größere Reisen wird es eben nur etwas mit entsprechenden Ladepausen. Ein wenig geringer fällt die Reichweite beim Honda e Advance mit den großen 17-Zoll-Rädern aus, dann erzielt bis zu 210 km nach WLTP.

Vom Fahrverhalten lässt sich das Elektroauto als durchaus sportlich, präzise, gleichzeitig kontrollierbar und äußerst agil beschreiben. Insbesondere im Stadtverkehr konnte dieser durch seine Wendigkeit überzeugen, als es darum ging sich an der ein oder anderen Baustelle vorbeizuschlängeln. Mag auch daran liegen, dass der Radwendekreis gerade einmal 8,6 Meter beträgt. Für den Honda e war es übrigens auch keine Herausforderung sich auf der Landstraße den Kurven hinzugeben und sich entsprechend durch diese zu schlängeln. Dem tiefen Schwerpunkt – dem Akku sei Dank – lag er dabei auch gut auf der Straße.

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Im städtischen Verkehr kam dann vor allem die Stärke der Rekuperation – über Pedals hinter dem Lenkrad steuerbar – zum Tragen. In Verbindung mit dem Taster in der Mittelkonsole, welcher auf One-Pedal-Driving und somit eine nochmals verstärkte Rekuperation schaltet, reicht es schon aus nur vom Strom-Pedal zu gehen, um den Honda e langsam zum Stillstand zu bewegen.

Steht er dann oder ist er zumindest bereit zum Parken, kann man dies vom Honda Parking Pilot (serienmäßig im Honda e Advance) vornehmen lassen. Fast autonom unterstützt das System den Fahrer dabei, zunächst einen geeigneten Parkplatz zu finden und das Auto dann in die Parkbucht zu steuern. Dazu verfügt das System über vier Kameras und zwölf Sonarsensoren. Kameras erkennen die weißen Parkplatzlinien, während die Sensoren die tatsächliche Parklücke vermessen.

Handelt es sich bei einem solchen Parkplatz um einen mit dahinterstehender Ladestation, kann man den Stromer zum Aufladen anschließen. Geladen wird dieser per CCS2-DC-Anschluss innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent. Alternativ kann die 35,5-kWh-Batterie auch mit einem Typ-2-AC-Anschluss aufgeladen werden. Bei 6,6 kW Ladeleistung dauert das vollständige Laden zu 100 Prozent an einem 7,4 kW AC-Ladesystem (öffentliche Ladesäule) 4,1 Stunden. An einem 2,3 kW AC-Ladesystem (Haushaltssteckdose) 18,8 Stunden. Nicht unerwähnt sollte man die Tatsache lassen, dass der Honda e künftig auch für die „Vehicle-to-Grid“-Technologie (V2G) gewappnet ist

Bis zu 2.000 dieser Stromer sollen noch 2020 abgesetzt werden. Gar nicht so unwahrscheinlich, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Persönlich war ich überzeugt vom ersten Eindruck des Erstlingswerks von Honda. Freue mich aber auch, wenn dieser etwas länger bei mir vorbeischaut, um ihn noch detaillierter zu betrachten.

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Honda hat zu einem ersten Kennenlernen des Honda e in Frankfurt eingeladen und hierfür die Reisekosten übernommen. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene ehrliche Meinung.

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@ Sebastian: Danke schon mal für den ausführlichen „Kurzfahrt“-Bericht. Du schriebst darin u.a.: „… Alternativ kann die 35,5-kWh-Batterie auch mit einem Typ-2-AC-Anschluss aufgeladen werden. Bei 6,6 kW Ladeleistung dauert das vollständige Laden zu 100 Prozent an einem 7,4 kW AC-Ladesystem (öffentliche Ladesäule) 4,1 Stunden.“
In obigem Text bitte die fehlende Ladezeit für 6,6 kW nachtragen!

Zwei kritische Punkte am »Honda e« sehe ich als „Seit->7-Jahren-EV-Fahrer“ schon jetzt:
1) Eine vordere Ladeklappe („Nasenlader“) ist IMO sinnvoll, diese ABER viel zu weit nach oben offen und damit zu sehr dem Regen ausgesetzt und
2) der AC-1-Phasen-Schieflader ist für die EU eine klare Fehlentscheidung: Da gehört ein 3-Phasen/11-kW-Lader (wenigstens gg. Aufpreis!) rein. Viele *bestehende* Hausanschlüsse in -D- lassen sich lt. Netzbetreiber auf nicht mehr als 3x 16 A (=11 kW) aufrüsten bzw. lassen keine größere Schieflast als 6,6 kW zu, häufig sogar noch weniger!

Sebastian sagt:
„Du hast dir die Ladezeit mit 6,6 kW bereits in deinem Punkt 2 beantwortet.“ Sorry, dann habe ich den Satz missverstanden!
„Hinsichtlich der Ladeklappe habe ich bei Honda nachgefragt, Schnee, Regen, Wasser, usw… […] es passiert nichts.“
Danke! — ich mag (trotz/wegen? Elektronik-Studiums) dennoch keine nassen Stecker anfassen … %]

Das sind die ersten Gehschritte von„ rein elektrisch„ bei Honda. Sie beginnen da wo Renault vor 10 Jahren war. Der nächste Schritt geht auch zum grösseren AKKU.

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