Groupe PSA Elektroautos

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Die Groupe PSA – Abkürzung für Peugeot Société Anonyme – ist ein französischer Automobilhersteller, zu dem die Marken Citroën, DS, Opel, Peugeot und Vauxhall gehören. Seit August 2017 ist PSA – wie schon 2007– 2010 – (nach Volkswagen) gemessen an den Absatzzahlen der zweitgrößte Autobauer Europas. Hier besteht noch Steigerungspotential, welches man durch den möglichen Zusammenschluss mit Fiat Chrysler erreichen könnte. Grünes Licht für diese Fusion und erste Pläne gibt es bereits. Allerdings hat die EU-Kommission doch noch Bedenken bei der Megafusion zwischen PSA und FCA und leitet eine entsprechende Prüfung im Juni 2020 ein.

PSA stellt sich für E-Mobilität breit auf

2017 wurden die Opel Automobile GmbH und Vauxhall Motors von der PSA Gruppe übernommen. Opel soll unter PSA zur E-Mobilitätsmarke ausgebaut werden, wobei auch die anderen Marken des Unternehmens einer elektrifizierten Zukunft entgegensehen. Opel soll daher eine eigene Batteriefabrik erhalten. PSA selbst sichert sich aber auch die Belieferung mit E-Auto-Akkus durch SVOLT. Des Weiteren wurde nun bekannt, dass die PSA-Tochter DS ab 2025 jedes neue Modell ausschließlich mit elektrifiziertem Antrieben anbietet, also entweder mit reinem Elektroantrieb oder Hybridantrieb. Eine eigene E-Plattform sei mittlerweile auch in Planung. Allerdings verzichtet man künftig auf das A-Segment, da sich eine Elektrifizierung hier nicht rechnet.

Zum 1. April 2018 hat die Groupe PSA eine separate Geschäftseinheit für E-Mobilität ins Leben gerufen. Diese ist ab sofort für die globale eMobility-Strategie sowie die Einführung der entsprechenden Produkte und Dienstleistungen verantwortlich.

Der französische Autokonzern PSA und das japanische Unternehmen Nidec haben eine schlagkräftige Allianz für Elektromotoren ins Leben gerufen. Auch mit Punch PowerTrain geht PSA ein entsprechendes Joint-Venture ein. Das PSA-Werk Trémery stellt zudem seit Ende November auch Elektromotoren her. Zwischen PSA und Fiat scheint es ebenfalls Gespräche über eine gemeinsame Elektroauto-Plattform zu geben; bisher jedoch noch nichts konkretes.

PSA kündigt erste E-Modelle ab 2019 an

2019 soll der Peugeot 208 GTi in einer neuen Verbrenner-Variante auf den Markt kommen. Neben dieser Ausführung soll zudem eine elektrifizierte Version des 208 GTi auf die Straße kommen – der Peugeot e208. Die Pläne wurden im August 2020 ein wenig detaillierter betrachtet. Diesen haben wir Anfang Oktober für euch Probe gefahren. Des Weiteren wurde er als e-SUV als Peugeot e-2008 angekündigtauch hier konnten wir mitfahren. Diesel-Entwicklungen wurden nun erst einmal gestoppt. Laut Peugeot seien Verbrenner und Elektroauto bei Gesamtnutzungskosten schon heute gleichauf.

Ab 2020 bringt Citroen dann sein erstes Elektroauto in Golf-Größe. Zudem soll ein elektrischer Citroën C4-Nachfolger dem VW ID.3 und Nissan Leaf Konkurrenz machen. Erste Fotos und Details des Stromers konnten wir bereits mit euch teilen. Dessen Batterien könnten ebenfalls aus dem neuen Batteriewerk in der Slowakei stammen. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beginnt Citroen ebenfalls mit der Elektrifizierung und führt diese konsequent fort. Unter anderem mit dem Citroen e-Jumpy. Des Weiteren bekamen wir im Juni 2020 den Citroën ë-SpaceTourer (inkl. Preise am Markt) als auch den Peugeot e-Traveller vorgestellt. Ein Monat später folgten dann erste Details zum Peugeot e-Expert sowie dessen Preisgestaltung. Den Elektrotransporter e-Boxer hat man dann im September 2020 das Licht der Welt erblicken lassen.

Peugeot zeigt sich zuversichtlich, dass man mit all diesen Schritten bereits im ersten Quartal 2020 die CO2-Emissionsziele erfüllen wird. Ambitioniert, wie wir finden. Wobei künftig der elektrische Peugeot 108, Citroen Ami sowie der PEUGEOT 508 Peugeot Sport Engineered ihren Teil dazu beitragen können. Ein kleines Mini-Crossover E-Modell sei ebenfalls in Planung.

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