Gerüchte: Steht bei smart für 2022 ein Elektro-Crossover in den Startlöcher?

Copyright Abbildung(en): Mercedes-Benz / smart

Die neue Generation: Wegweisend. Digital. Urban. Daimlers Kleinstwagenmarke Smart hat seine optisch und digital komplett überarbeiteten fortwo und forfour Modelle Anfang Januar 2020 präsentiert. Dabei scheint man ein wenig vom verspielten Look alter smarts abgekommen und wendet sich einem modernen, erwachsenem Design zu. Gerüchten zufolge will die Marke ab 2022 noch andere Wege einschlagen. Aber keine Sorge, es bleibt voll elektrisch.

Dazu einen kurzen Blick zurück: Bereits im März 2018 ist die Entscheidung über die Zukunft von smart gefallen. Und diese Zukunft liegt fortan in China. Daimler gibt hierzu 50% seines Anteils an die Zhejiang Geely Holding Group (Geely Holding) ab, um gemeinsam ein global ausgerichtetes 50:50 Joint Venture ins Leben zu rufen. Ziel ist es, smart, den Pionier urbaner Mobilität, als führende Marke für Elektromobilität weiterzuentwickeln.

Laut Autocar beabsichtigt das Unternehmen nun, einen kleinen vollelektrischen Crossover zu bauen, der irgendwann im Jahr 2022 auf den Markt kommen soll. Es zitiert Mercedes-Forschungs- und Entwicklungschef Markus Schäfer, der sagte: „Smart war ein erfolgreiches Produkt im Hinblick auf die Kundenzufriedenheit, und der Wechsel zu einer reinen Elektroauto-Marke war ein mutiger Schritt, aber letztendlich haben wir die Gelegenheit verpasst, es kommerziell erfolgreich zu machen. Wir müssen das Volumen erhöhen. Bei den derzeitigen Volumina haben wir keine Skaleneffekte, und wir müssen in einer Welt, in der ein größeres Volumen – insbesondere in diesem Segment – äußerst wichtig ist, wettbewerbsfähig sein.“

Schäfer führte des weiteren aus, dass die Zusammenarbeit von Daimler mit Geely eine gute Grundlage für sei, um eine skalierbare Plattform und genügend Volumen zu schaffen, um erfolgreich zu werden. InsideEVs deutet Schäfers Aussagen so, dass wenn smart mehr E-Fahrzeuge verkaufen möchte, auf Crossover-Modelle setzen müsse. Da diese bekanntermaßen weitaus beliebter seien, als die kleinen zwei- oder viertürigen Fließheckmodelle, die die Marke seit Jahren verkauft. Ein eigenes E-Mini-SUV, das mit Batterien betrieben wird, ist genau das, was smart braucht, um ein größerer Player zu werden, als er es derzeit ist. Wir sind gespannt auf die künftigen Entwicklungen.

Quelle: InsideEVs – Smart Reportedly Readying Its Own Electric Crossover For 2022 Launch

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Meines Wissens hatte Smart vor Jahren eher das Problem, dass die Kunden den Händlern die Bude eingerannt haben, die Firma aber in diesen Mengen nicht liefern konnte oder wollte.

Klingt 1zu1 nach Werbetext. Der Esmart ist digital abgehängt und praktisch unverkäuflich (Reichweite zu Preis unverschämt)! Mal sehen was geely da für DB auf die Beine stellt ab 2022.

Geely hat doch auch Zhidou die Finger mit drin. Aber die gibt’s ja auch noch nicht in Europa.

mir kommt keine DIKTATUR ins Haus … geschweige denn Produkte die in diesen Hergestellt werden! Das gilt momentan auch für die USA … Dikatatur der absoluten DUMMHEIT!

PS: Da rüste ich eher noch meinen ORIGINALEN 450er auf Elektro um und parke weiter quer!

Also auch keine Deutschen Autos in diesen Ländern produzieren und aus D importieren, beruht ja auf Gegenseitigkeit.

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