Elektro-Limousine NIO ET7 meistert weitere Tests auf dem Weg zur Serienreife

Copyright Abbildung(en): NIO

Seit der Vorstellung des NIO ET7 auf dem NIO Day Anfang des Jahres hat das chinesische Start-Up an verschiedenen Orten Tests durchgeführt, um die Massenproduktion voranzutreiben. Zu diesen Tests gehörte auch ein grundlegender und unverzichtbarer Teil, der Wintertest. Dazu gehörte eine systematische und vollständige Sammlung dynamischer Tests auf allen Arten von Straßen mit geringer Adhäsion, um ein sicheres und komfortables Fahrerlebnis für die Benutzer in verschiedenen Szenarien zu gewährleisten.

Die Sommersaison in China bot nicht die für den Test erforderlichen Bedingungen und niedrigen Temperaturen. Neuseeland in der südlichen Hemisphäre ermöglichte es NIO jedoch, den Test zeitnah durchzuführen. So wurde die Elektro-Limousine im Juli 2021 einen Monat lang unter winterlichen Bedingungen getestet. Die renommierten Southern Hemisphere Proving Grounds (SHPG) in Neuseeland mit einer Fläche von rund 4,9 Millionen Quadratmeter verfügen über 37 Schnee- und Eisflächen sowie Handlingstrecken. Im Vorgebirge am Rande des Cardrona-Tals in der Nähe von Queenstown gelegen, wurden in einer komplexen Gebirgslandschaft verschiedene Testumgebungen simuliert, die den alltäglichen Einsatzszenarien für Fahrzeuge nahe kommen.

Der Wintertest ermöglichte Schneeflächen, Schnee- und Eiskreise, Eisflächen, holprige Straßen, Steigungen und Handlingstrecken, die dazu beitrugen, Funktionen wie ABS, ESC, TCS und andere zu verifizieren, um die Stabilität und Kontrollierbarkeit des NIO ET7 zu gewährleisten. Der NIO ET7 wird auch weiterhin eine Reihe von strengen, weltweiten Tests durchlaufen, bevor er in seiner Serienvariante auf die Straße kommen wird.

Angetrieben wird der Stromer durch die 2. Generation des NIO E-Antriebs, welcher als Allrad-System verbaut ist. Dieser bringt an der Vorderachse 180 kW (Permanent Magnet Motor) und an der Hinterachse 300 kW (Induktion Motor) Leistung. Die Systemleistung beträgt somit 480 kW, bei 850 Nm maximalen Drehmoment. Von 0 auf 100 km/h geht es damit in 3,9 Sekunden. Von 100 auf 0 km/h kommt das E-Auto nach 33,5 Meter Bremsweg, wie NIO zu verstehen gibt.

Hinsichtlich der Reichweite ist die Rede von über 500 km mit einer Ladung aus dem 70 kWh großen Akku. Mit dem aufpreispflichtigen 100 kWh-Akku seien über 700 km Reichweite drin. Mit dem 150 kWh-Akku sogar über 1.000 km Reichweite. Wohlgemerkt im NEFZ-Zyklus. Der Stromer bringt es auf eine Höhe von 1.505 mm, eine Gesamtlänge von 5.098 mm, sowie einem Radstand von 3.060 mm. Die Breite wird mit 1.987 mm angegeben.

Quelle: NIO – Pressemitteilung

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150 kWh-Akku braucht kein Mensch. 70- 100 reichen völlig.

Auch ich suche seit längerem möglichst nach einer Limousine mit AZV (Anhängerzugvorrichtung) und bin erfreut über die hier gezeigte Form. Doch wenn man weiter liest, ist er zu breit, zu lang zu ineffizient, zu viel Leistung. Bleibt also weiterhin nur das M3, das leider ebenfalls zu viel Leistung hat und daher eine extrem teure Versicherungseinstufung hat. Der Sion von Sono Motors wäre ebenfalls ein guter Kompromiss, jedoch keine Limousine. Dafür glänzt der mit vielen sehr guten Detaillösungen.

Nio geht konsequent den richtigen Weg. Eine tolle Marke mit tollen Autos. Bravo China!

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