ElectricBrands: Neuer CEO und Standortstrategie

ElectricBrands: Neuer CEO und Standortstrategie

Copyright Abbildung(en): ElectricBrands

„E-Mobilität anders fassen, anders denken“, danach strebt Electric Brands, das Unternehmen hinter dem modularen Elektro-Leichtfahrzeug XBUS aus Deutschland. Der bisherige CEO Martin Henne hatte sich zur Vision des Unternehmens bereits in unserem Podcast geäußert. Übergibt nun aber die Leitung hinter dem E-Leichtfahrzeug XBUS an den ursprünglichen Gründer des Unternehmens und Erfinder des XBUS Ralf Haller. Hinsichtlich der eigenen Produktionsstrategie gibt es ebenfalls Veränderungen.

Henne wird sich fortan um die neue Evetta GmbH kümmern. Haller wird gemeinsam mit Hans Stryewski als Chief Operating Officer (COO), der das operative Tagesgeschäft betreut, die Geschäfte von ElectricBrands verantworten. Dieser Wandel geht einher mit einer Veränderung des Produktionskonzepts.  Im gemeinsamen Gespräch ließ Ex-CEO Martin Henne hinter die Kulissen blicken und zeigte auf warum es wichtig ist in einem ganzheitlichen Ansatz zu denken. Einem Ansatz der sich in einem CO2-Rucksack von unter 10.000 km niederschlägt und einem E-Fahrzeug, welches nicht nur modular sondern mit Wechselakku daherkommt und „mit Liebe“ in Deutschland hergestellt wird.

Ob das Fahrzeug allerdings noch in Deutschland vom Band fährt ist fraglich. Hierzu äußerte sich der neue CEO Ralf Haller wie folgt: „Wir müssen und wollen zukünftigen Anforderungen an die Produktion gerecht werden. Deshalb ist uns die Entscheidung gegen Itzehoe nicht leichtgefallen. Sie ist aber, nach sauberer Prüfung, die beste – für unsere Kunden und im Sinne der Nachhaltigkeit.“ Wobei er den Gedanken der Nachhaltigkeit nicht weiter ausführt.

Man kann es höchstens damit in Verbindung bringen, dass ElectricBrands nicht mehr selbst fertigen wolle. Stattdessen wird man den XBUS im Auftrag fertigen lassen. Dafür kommen verschiedene professionelle Produktionslinien in Deutschland oder den Benelux-Staaten in Frage. Das Unternehmen favorisiert aus den genannten Gründen eine zentrale Lage mit guter Anbindung, so der Pressemitteilung zu entnehmen. „Wir legen alles daran, dass wir für unsere Kunden wie geplant eine effiziente und nachhaltige Leichtkraftfahrzeug-Produktion des XBUS und anderer ElectricBrands-Produkte gewährleisten können. Unsere geplanten ersten Ausliefertermine bleiben bestehen“, so Ralf Haller weiter.

Quelle: ElectricBrands – Pressemitteilung per Mail

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Standortstrategie… Zu sagen, dass man das bisherige Versprechen nicht hält, ist keine Strategie.

bla bla bla.
Scheinbar bekommen wir in Deutschland nichts Neues mehr auf den Weg. Das ist so enttäuschend.

Sollen sie doch gleich sagen, dass es ihnen nur ums Geld und die Renditen der Investoren geht, damit sie später das Projekt teuer verkaufen können und irgendwo auf der Welt das süße Leben genießen können.

Die Nachhaltigkeit ist nur für die Werbeprospekte wichtig, wie weit die billigen Zulieferteile reisen und was die Arbeiter dort verdienen, da interessiert in der Bilanz dann keine Sau – ist gibt ja billige CO2-Zertifikate?

Auch wenn ich kein Kaufmann bin, so weis ich doch, dass an jeden Schräubchen gespart wird, denn wenn man pro Fahrzeug nur 100 Euro spart, dann sind es bei 10.000 Fahrzeugen schon 1.000.000 Euro und davon ein Teil als Bonus an die Manager und als Dividende an die Aktionäre.

Vermutlich werden die Kabelbäume in der Ukraine gefertigt, wenn der Krieg vorbei ist und die Leute dort froh sind wieder Arbeit zu haben, egal wie hoch der Lohn ist, auch die anderen Hersteller werden das nutzen.

Aber es könnten genug Arbeitsplätze in Deutschland bleiben bzw. entstehen, wenn die Politik endlich die Energiewende richtig umsetzt und uns nicht in neue Anhängigkeiten von nichtdemokratischen Ländern bei den erneuerbaren Energien bringt – was ich allerdings bei der politischen Lobbyhörigkeit vermute.

Der XBUS könnte „Made in Germany“ sein, aber dem steht der maximale Profit im Wege.

@ Daniel W.
für die Werbeprospekte ist vor allem wichtig, dass man mit diesem potthässlichen Gerümpel
in den Wald, auf die Wiese und an den Strand fahren kann. Und dank des zur Verfügung stehenden
Stroms kann man genannte Lokalitäten auch wunderbar mit Partymusik beschallen.

„Lifere nid lafere“… sagt man bei uns in der Schweiz! ;-)

Last edited 18 Tage zuvor by Stefan

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