BMW zeigt den BMW i4 beim Wintererprobungstest

BMW gibt Blick auf BMW i4 und dessen technische Daten frei

Copyright Abbildung(en): BMW AG

Im März 2018 haben wir bereits erfahren, dass BMW den BMW i4 als reines Elektroauto auf die Straße bringen wird. Im Rahmen der IAA 2017 wurde uns dieser noch als BMW iVision Dynamics vorgestellt. Entsprechende Erlkönige wurden bereits gesichtet. Erste technische Details wurden vor gut einer Woche bekannt. Nun lässt BMW selbst hinter die Kulissen des BMW i4 blicken.

BMW bringt mit dem i4 das erste rein elektrisch angetriebenen Modell für die Premium-Mittelklasse auf die Straße. Wie der BMW iX3, welcher 2020 auf die Straße kommt, setzen auch der BMW i4 sowie der der BMW iNEXT 2021 auf BMW eDrive der fünften Generation. Weiterentwickelte Batteriezellen-Technologie ermöglicht sportliche Performance und Reichweite von rund 600 Kilometern, so die Aussage des deutschen Automobilherstellers.

Wie BMW zu verstehen gibt versteht man den BMW i4 als Bestandteil der eigenen umfassenden Produktoffensive im Bereich der Modelle mit elektrifiziertem Antrieb. Dieses ist derzeit stark über Plug-In-Hybride geprägt, soll aber in Zukunft auch durch weitere reine E-Autos glänzen. Derzeit steht der Plan im Raum bis zum Jahr 2023 25 Modelle mit elektrifiziertem Antrieb im Programm zu haben.

BMW zeigt den BMW i4 seitliche Ansicht
BMW AG

Für den BMW i4 setzt der bayrische Automobilhersteller auf einen E-Motor, welcher es auf eine Höchstleistung von rund 390 kW/530 PS bringt. BMW selbst zieht den Vergleich zum Verbrenner und gibt zu verstehen, dass es der i4 auf das Niveau eines V8-Triebwerks in aktuellen BMW Modellen mit Verbrennungsmotor bringt. Das erste Gran Coupé der Marke BMW i beschleunigt in etwa 4,0 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 200 km/h.

Die für den BMW i4 entwickelte Ausführung der Hochvoltbatterie zeichnet sich durch eine extrem flache Bauweise und eine optimierte Energiedichte aus. Bei einem Gewicht von rund 550 Kilogramm weist sie einen Energiegehalt von rund 80 kWh auf. Damit erzielt der BMW i4 eine Reichweite von rund 600 Kilometern.  Rein rechnerisch kommt man bei der WLTP-Reichweite von 600 km und der Größe des Akkus auf einen Energieverbrauch von 13,3 kWh/100 km. Die Fertigung des neuen Modells erfolgt im Stammwerk des Unternehmens in München.

Geladen wird der BMW i4 mit einer Ladeleistung von bis zu 150 kW. Damit lässt sich der Lithium-Ionen-Akku des E-Autos in rund 35 Minuten auf rund 80 Prozent des vollständigen Energiegehalts aufladen. Dies entspricht einer Ladedauer von rund sechs Minuten für eine Reichweite von 100 Kilometern. Somit bestätigt BMW den größten Teil der vergangenen Woche geleakten Informationen.

Bis zum Serienstart in 2021 ist noch ein wenig Zeit. Stand heute ist geplant, dass die BMW Group 2021 mit dem BMW i3dem MINI Electricdem BMW iX3 sowie dem BMW i4 und dem BMW iNEXT über fünf voll elektrifizierte Modelle verfügt. Bis 2025 soll die Zahl auf mindestens zwölf Modelle steigen.

Quelle: BMW AG – Pressemitteilung vom 18. November 2019

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Liebe Firma BMW,

ich fahre seit ca. 30 Jahren 3-er BMW,s mit verschiedenen Motorisierungen und bin bis heute auch ganz zufrieden mit diesem Produkt.
Ich würde in absehbarer Zeit gerne ein Elektrofahrzeug erwerben.

Warum keinen i3 :
Der i3 ist mir zu häßlich, hat zu wenig Platz und die Reichweite ist auch mit der 42 kWh Batterie nicht ausreichend.
Der i3 kommt nun schon in die Jahre, warum kommt da nicht ein neues Modell sondern nur andere Lackierungen um das häßliche Design etwas zu kaschieren?

Warum bestimmt nicht der hier beschriebene i4.
Ich brauche keine 500 + PS auch wenn es spaßig ist soviel Leistung zu haben. Das hat bei mir mit Wirtschaftlichkeit zu tun.
Zudem das Fahrzeuggewicht natürlich sich erhöht wenn man ein Fahrzeug mit soviel Leistung baut oder sehr teure Carbon Materialien verwenden muß.

Was mich aber am allermeisten an dieser Vorstellung von Fahrzeug stört ist das Lügenmärchen vom Verbrauch mit 13,3 kWh / 100km.
Vergleichbare E-Fahrzeuge liegen bei 30 kWh/100 km, der i3 ja schon bei 20 kWh /100 km im Realbetrieb.

Solche Dinge machen euch völlig unglaubwürdig und treiben eure Kunden zu anderen Herstellern.
Übrigends ein Freund von mir hat beim Tesla model 3 auf 17000 km einen Realverbrauch oder sagen wir was in das Auto geladen wurde im Schnitt 19kWh/100km. Mit der 70kWh Batterie.

Warum kann BMW nicht ein Mittelklassefahrzeug elektrisch. Und bitte bleibt glaubwürdig.

Und noch etwas. Gebt die Batteriekapazität niemals mehr in Ah (Amperstunden) an ohne die Betriebsspannung dazu zu schreiben.
Diese beiden Werte wären dann zu multiplizieren: Leistung (kW) mal Zeit (h) ergibt Arbeit (kWh). Danke
Wie dumm glaugt ihr eigentlich sind eure Kunden.

Also liebes Entwicklungs Team. An die Arbeit für ein vernünftiges Mittelklasse Fahrzeug mit ca. 200 PS 50-75 kWh Batterie und verschiedene Modellvarianten. Limosine, Touring, Cabrio, Coupe.

Dann bleibe ich auch der Marke weiterhin treu..

Grüße
Nik

Da kann man nur hoffen das die Daten des BMW i4 nicht geflunkert sind, wie bei anderen E-Autos… 2021 mit einem Fahrzeug auf den Markt zu kommen der im Premium Markt angesiedelt ist und dann bei 400km stehen zu bleiben und das wo Tesla im Bereich 600km angekommen wäre oder vielleicht sogar höher wäre für die Deutsche Industrie eine Peinliche Nummer.

Markus, wenn Du Energie und Geld sparen willst bist Du aber bei Tesla nicht in der besten Gesellschaft. Dies machen andere Firmen heute bereits günstiger. Bei BMW vermisse ich die Angabe der Leistung ihres AKKU s für den neuen l 4. (600 KM Reichweite) Sono hat eine Belohnung verdient für das halten von Kunden die heute noch nicht wissen ob und wann überhaupt noch etwas kommt mit Solardach und Anhängekupplung.

Markus , OK ich dachte es sei ein 100 000 Euro Tesla. Aber Gratulation zum Model 3. Ich habe einen anderen der auch nur 13 KWh braucht auf 100 Km und von einer amortisierten PV Anlage vom Dach mit Naturstrom geladen wird. Bei Nacht hätte ich Atomstrom..
Den finanziellen Blindflug , wenn das Auto nach 8 Jahren aus der Akku-Batterie Garantie ist, umgehe ich mit einer Mietbatterie. Nach 8 Jahren Erfahrung weiss man wie es elektrisch noch viel,viel preisgünstiger geht als mit einem Diesel. Von der Luftverschmutzung mit Euro 6 her, ist ohnehin AD blue -Volksverdummung, ganz zu schweigen.

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