Künftig sollen im BMW Group Werk Spartanburg mehr als 22.500 Batterien/Jahr vom Band laufen

BMW verdoppelt Produktionskapazität in den USA

Copyright Abbildung(en): BMW AG

Im BMW Group Werk Spartanburg soll fortan die Kapazität für die Produktion von Hochvolt-Batterien verdoppelt werden. Bisher sind in den vergangenen vier Jahren mehr als 45.000 Batterien vom Band gelaufen. Demnach dürfte künftig mit einer Produktionskapazität von über 22.500 Batterien im Jahr zu rechnen sein. Die Batterien der vierten Generation, werden in den ebenfalls in Spartanburg produzierten Plug-in-Hybrid-Modelle des neuen BMW X5 und des künftigen BMW X3 verbaut.

„Wir haben rund zehn Millionen US-Dollar in eine neue Batterie-Montagelinie investiert und die Fläche auf mehr als 8.000 Quadratmeter erweitert. Bei entsprechender Marktnachfrage könnten wir damit die Zahl der produzierten Batterien verdoppeln.“ – Michael Nikolaides, Leiter Motoren und elektrische Antriebe, BMW Group

Laut Nikolaides setzt BMW im Werk Spartanburg auf eine neue Montagelinie, welche verschiedene Typen der Batterien der vierten Generation fertigen kann. Diesen liegt ein neues Technologiekonzept zugrunde, das sie noch leistungsfähiger macht. Bis Ende des Jahres 2019 sei geplant mehr als 120 Mitarbeiter für die Batterieproduktion im Werk Spartanburg einzusetzen. Diese werden zuvor ein umfangreiches Schulungsprogramm absolvieren, um die für die Batterieproduktion erforderlichen technologischen Fähigkeiten zu erwerben.

„Seit 2015 produzieren wir die Batterien vor Ort im Werk Spartanburg und machen die BMW Group damit zu einem Pionier der Elektromobilität in den USA.“ – Knudt Flor, Präsident und CEO, BMW Manufacturing, Co, LLC

Die BMW Group hat derzeit drei Batteriefabriken: Im Kompetenzzentrum für E-Antriebsproduktion im BMW Group Werk Dingolfing in Deutschland, im BMW Group Werk Spartanburg in den USA und im Motorenwerk des Joint Ventures BMW Brilliance Automotive (BBA). Zusätzlich produziert die BMW Group zusammen mit einem Partner in Thailand Batterien für die lokale Automobilproduktion. Die Batterieforschung der BMW Group und das Pilotwerk sind in München angesiedelt.

Verweisen möchte ich in diesem Zusammenhang nochmals auf eine der letzten Podcast-Folgen. Im Mittelpunkt dieser stand BMW Group. Anlass war der, dass BMW gerade in den vergangenen Wochen in den Medien für Schlagzeilen gesorgt hat. Schlagzeilen welche nicht immer positiv zu deuten waren. Zumindest, wenn man Verfechter der E-Mobilität ist. Und dennoch scheint man auf dem richtigen Weg zu sein. Aber hör doch selbst rein.

Quelle: BMW AG – Pressemitteilung vom 24. Juli 2019

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