BMW ActiveE: Elektro-Einser als Testflotte für BMW i3

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Copyright Abbildung(en): BMW

BMW kommt in Sachen E-Mobilität voran. Obwohl mit der Markteinführung des BMW i3 erst im Jahr 2013 zu rechnen ist, soll der aktuelle Elektro-Einser BMW ActiveE die letzte technische Entwicklungsstufe des i3 darstellen. In den kommenden Wochen rollen die ersten Test-Fahrzeuge zu Kunden.

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BMWs letztes Vorspiel zum BMW i3: Der ActiveE. Foto: BMW

Nachdem bereits Ende August 2011 die Produktion des Elektro-Einsers im BMW Werk Leipzig angelaufen ist, können sich einige Leasingkunden schon bald über die Auslieferung der ersten BMW ActiveE-Modelle für einen Feldversuch freuen. Die Tester haben sich gegenüber BMW verpflichtet, ihre Fahrdaten und Erfahrungen mit dem BMW ActiveE zu teilen. In einer Auflage von rund 1.000 Stück liefert BMW das Elektroauto in den nächsten Wochen aus.

In Bezug auf Sicherheit und Altagstauglichkeit weicht der BMW ActiveE nur wenig vom Einser Coupé ab. Der Innenraum des Zweitürers von BMW unterscheidet sich allein durch den fehlenden Drehzahlmesser vom Benziner. Stattdessen zeigt ein Display an, ob sich der Einser gerade im Ladebetrieb durch Energierückgewinnung (Rekuperation) oder im Energieverbrauchsmodus befindet. Per Knopfdruck lässt sich der „Eco Pro“-Modus aktivieren, wodurch der BMW ActiveE sein zusätzliches Sparpotential ausschöpfen kann.

Der BMW ActiveE speichert seine Energie in Lithium-Ionen-Akkus, die BMW für harte Bedingungen im Automobil perfektioniert. Die in Kooperation mit SB LiMotive entwickelten Akku-Blöcke überstehen Temperaturwechsel, Vibrationen und Crashs. Platziert wurden die Akku-Blöcke gezielt unter der Fronthaube, im ehemaligen Kardantunnel und anstelle des Tanks. Sie erhalten die ausgewogene Achsbalance eines echten BMW und senken den Schwerpunkt des BMW ActiveE. BMW hat zwar unter den theoretischen Bedingungen des FTP-72-Meßzyklus eine Reichweite von 240 Kilometern errechnet, nennt aber selbst eine Reichweite von rund 160 Kilometern. Das Aufladen des Hochvoltspeichers im BMW ActiveE ist in vier bis fünf Stunden an einer Ladestation erledigt.

Trotz seines üppigen Leergewichts von gut 1.800 Kilogramm schafft der heckgetriebene ActiveE mit einer Leistung von 125 kW /170 PS den Sprint auf 100 km/h in neun Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei alltagstauglichen 145 Stundenkilometern abgeriegelt. Darüber hinaus dient der Elektromotor des BMW ActiveE auch als Generator und speist die Akkus mit frei werdender Bewegungsenergie, sobald der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt. Durch ein solches Bremsen mit dem Motor lässt sich die Reichweite des BMW ActiveE um bis zu 20 Prozent erhöhen.

Bis zum letztendlichen Startschuss für den Großserieneinsatz des BMW i3 Elektroautos haben die Münchener noch einiges vor. Vor allem am Gewicht der Karosserie und an der intelligenten Softwareanbindung Connected Drive wird bis zum Serienstart 2013 noch gefeilt, während die Antriebseinheit und das Batteriepackage weitgehend aus dem Versuchs-Einser übernommen werden soll.

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Das E-Auto finde ich klasse. BMW ist eh einer meiner Favoriten.

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