Swiss eMobility: „Elektromobilität wird in sehr naher Zukunft die Vormachtstellung übernehmen“

Swiss eMobility: „Elektromobilität wird in sehr naher Zukunft die Vormachtstellung übernehmen“

Copyright Abbildung(en): Nerijus Janus / Shutterstock.com

Energate Messenger hat wie jedes Jahr zum Jahreswechsel einige Führungskräfte aus der Energiebranche um ein Fazit gebeten. Stellvertretend für den Bereich Elektromobilität teilte Jürg Grossen, der Präsident des Verbands Swiss eMobility, seine Gedanken mit. Er kann auf Rekordjahr zurückblicken: „Kurz vor Weihnachten betrug der Anteil der Steckerfahrzeuge bei den Neuwagenzulassungen über 30 Prozent“, so Grossen in der Energate-Jahresbilanz. Noch nie sei in der Schweiz auch nur annähernd in einem Kalendermonat ein so hoher Wert erzielt worden.

Der Swiss eMobility-Präsident ist sich sicher: „Die Elektromobilität wird in sehr naher Zukunft die Vormachtstellung der Verbrenner übernehmen und diese in eine Nische drängen, respektive ins Fahrzeugmuseum verbannen“, so seine Einschätzung, die von mehreren Studien gestützt wird. Unsere Mobilität werde dank Elektroautos sauberer und energieeffizienter, zudem stehe die Befreiung von der „fossilen Abhängigkeit“ kurz bevor.

„Die Elektromobilität muss als Teil eines ganzheitlichen Systems verstanden werden“

Damit wir diesen Mehrwert bestmöglich nutzen können, muss die Elektromobilität als Teil eines ganzheitlichen Systems verstanden werden“, erklärt Grossen. Dies beginne „bei der Produktion von erneuerbarem Strom, der intelligenten und netzschonenden Verteilung über die Nutzung der Autobatterie als Energiespeicher (V2G, Vehicle-to-Grid. Anm. d. Red.) und schlussendlich den effizienten Betrieb der Fahrzeuge selbst“. Die Auto- wie auch die Energiewende seien nur „gemeinsam umsetzbar“.

Es gelte nun, Mobiles und Immobiles in Verbindung zu bringen, also die Fahrzeuge mit den Gebäuden, respektive der dort installierten Ladeinfrastruktur. Um dies zu beschleunigen, haben Swissolar, die Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz, SmartGridready und Swiss eMobility in 2021 die Schweizer Initiative Energiesystem Gebäude & Mobilität lanciert, wie Grossen erklärt. Im Fokus stehe die Netzintegration von Ladestationen für Elektroautos, die „für die Elektromobilität wie auch für unser Stromnetz von zentraler Bedeutung“ sei.

Quelle: Energate Messenger – Grossen: „Die Elektromobilität setzt sich breit durch“

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Ja, so sieht die Zukunft aus!
BEV und stationäre Batteriespeicher interagieren smart mit dem Stromnetz.

Bin gespannt ob man die Energiewirtschaft dazu bringt, daß auch lokale Energiespeicher – wie z.B. Powerwalls – mit „überschüssigem“ Strom geladen werden dürfen.

So etwas würde natürlich unweigerlich zu einer Dezentralisierung der Energieerzeugung führen und dagegen laufen sich die Lobbyisten der Energiewirtschaft bereits warm – Wetten das?

Stand heute ist das aufladen eigener privater Energiespeicher in Deutschland nicht möglich – hier wird ja sogar der maximal mögliche Ertrag einer privaten Solaranlage von den Energieunternehmen bisher erfolgreich abgeregelt!
Warum ist das wohl so?

Es ist an der Zeit, daß sich einiges ändert, wenn die Bundesregierung beim Klimaschutz wirklich ernst machen möchte, anstatt sich vor den Karren der Energiewirtschaft und Autoindustrie spannen zu lassen, wie bisher.

Time will tell

Hier möchte ich mal dieses Video verlinken …

Klimaneutrales Deutschland 2045: Wie die Energiewende gelingt

Deutschland lebt und wirtschaftet klimaneutral. Im Jahr 2045 ist die Energiewende umgesetzt. Die Erneuerbaren decken den gesamten Energiebedarf: für unsere Mobilität, für unsere Wärme und auch für die Energie in unseren Betrieben. An jedem Tag des Jahres und bei jedem Wetter.

Video >> https://www.youtube.com/watch?v=UixHyJO7zmg (16:15 min)

… damit sich auch Leute mit wenig Weitblick die Energiewende vorstellen können.

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