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Deutz investiert in Brennstoffzellen-Technologie

Copyright Abbildung(en): Deutz

Der Motorenhersteller Deutz treibt die Aktivitäten im Bereich alternativer Antriebssysteme weiter voran und hat vor wenigen Tagen den Due-Diligence-Prozess für die Investition in das auf die Brennstoffzellentechnolgie spezialisierte Unternehmen Blue World Technologies abgeschlossen, was zum Erwerb der ersten von zwei geplanten Tranchen führt. Der Erwerb der zweiten Tranche wird nach Erteilung der behördlichen Genehmigung für die erste Jahreshälfte 2022 erwartet.

Insgesamt wird Deutz eine Summe von 7,5 Millionen Euro investieren und im Gegenzug einen Anteil von 11,91 Prozent an dem Unternehmen erwerben. Blue World mit Sitz in Aalborg, Dänemark, entwickelt, produziert und vertreibt Brennstoffzellenstacks, Reformer und entsprechende Systeme. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht eine exklusive Vertriebs- und Servicevereinbarung über stationäre, methanolbetriebene Brennstoffzellen-Generatoren, so Deutz in einer aktuellen Mitteilung.

Die Beteiligung an Blue World Technologies fügt sich perfekt in unsere nachhaltige Wachstumsstrategie ein“, sagt Dr. Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG. Die Investition von Deutz zusammen mit einer weiteren Investition durch den dänischen Wachstumsfonds Vaekstfonden werden es Blue World ermöglichen, im Laufe des Jahres 2022 weitere automatisierte Bearbeitungsprozesse in der Produktion zu etablieren. Hierdurch soll die Produktionskapazität gesteigert werden, mit dem Ziel, gegen Ende nächsten Jahres die Serienproduktion aufzunehmen.

„Im Rahmen der Deutz Days 21 im November haben wir unser neues Berichtssegment Green der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei haben wir unseren Kunden auch die Produkte von Blue World präsentiert. Mit dieser Veranstaltung haben wir ein überwältigendes Maß an Interesse wecken können. Die mit grünem Methanol betriebenen Brennstoffzellen ermöglichen einen schnelleren Übergang zu einem CO2-neutralen Betrieb, da es sich um einen flüssigen Kraftstoff handelt, der in der bestehenden Infrastruktur genutzt werden kann. Damit setzt Deutz seine Bestrebungen nach klimaneutralen Lösungen für den Off-Highway-Bereich jenseits klassischer Motorenkonzepte fort. Die Investition in Blue World ist ein weiterer Schritt, der uns der Erreichung des Wachstumsziels für unser Green-Segment näherbringt.“ – Dr. Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender Deutz AG

Unsere Partnerschaft mit Deutz ist sehr gut angelaufen und wir haben von Deutz-Kunden bereits starkes Interesse an unseren Methanol-Brennstoffzellentechnologien erfahren“, erklärt Anders Korsgaard, CEO und Mitgründer von Blue World Technologies, und fügt hinzu: „In den vergangenen Jahren haben wir beträchtliche Investitionen von Marktführern entlang der gesamten Methanol-Wertschöpfungskette beobachten können, von der Produktion bis zur Verwendung. Vor dem Hintergrund dieser verstärkten Fokussierung auf grünes Methanol ist dies der optimale Zeitpunkt für eine Partnerschaft zwischen Deutz und Blue World.“

Quelle: Deutz – Pressemitteilung vom 15.12.2021

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Besser als gar nicht im Zukunftstechnologien zu investieren. Als reiner Hersteller für Verbrennungsmotoren sieht die Zukunft nicht so rosig aus.

Das ist etwas was viele Zulieferer gerade erfahren. Das ist halt wie damals bei Kodak. Da saßen Chemiker, die hatten von Digitaltechnik keine Ahnung. Als Kolbenhersteller und damit auf Metallverarbeitung spezialisierter Betrieb wird man nicht auf die Idee kommen in Leistungselektronik einzusteigen. Man hat keinerlei Expertise. Da wird noch ein böses Erwachen kommen. Deutz macht zumindest schon mal einen Schritt in die richtige Richtung. Muss ja später nicht auf die Mobilität hinauslaufen. Ich denke stationäre Brennstoffzellen werden in Zukunft häufig benötigt.

Farnsworth

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