Wo Wasserstoff aus CO2- und Kostensicht Zukunftschancen hat

Wo Wasserstoff aus CO2- und Kostensicht Zukunftschancen hat

Copyright Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockillustrations-Nummer: 787741198

Ein vom Hydrogen Council veröffentlichter Bericht über den Weg zur Wettbewerbsfähigkeit von Wasserstoff zeigt, dass die Kosten für Wasserstofflösungen in den nächsten zehn Jahren schneller und stärker als erwartet sinken könten. Angesichts der fortschreitenden Ausweitung der Wasserstoffproduktion und -verteilung sowie der erhöhten Herstellung von Produkten und Bauteilen sollen die Kosten bis 2030 für eine Vielzahl von Anwendungen voraussichtlich um bis zu 50 Prozent sinken. Das könnte Wasserstoff im Vergleich zu anderen CO2-armen Alternativen in mehreren Bereichen wettbewerbsfähiger machen.

Die Studie „Path to hydrogen competitiveness – A cost perspective“ (PDF, englisch) basiert auf aktuellen Branchendaten, wobei nach einer strengen Methodik 25.000 Datenpunkte von 30 Unternehmen gesammelt und analysiert wurden. Die Daten wurden von McKinsey & Company ausgewertet, sie repräsentieren die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette in vier Schlüsselregionen (USA, Europa, Japan / Korea und China). Es wurde auch von einer unabhängigen Beratergruppe geprüft, die sich aus anerkannten Experten für Wasserstoff und Energiewende zusammensetzte.

Der Bericht zeigt, dass für verschiedene Wasserstoffanwendungen erhebliche Kostensenkungen zu erwarten sind. Für mehr als 20 von ihnen, wie z. B. Fern- und Schwertransporte, Industrieheizungen und Rohstoffe für die Schwerindustrie, die zusammen rund 15 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs ausmachen, erscheint Wasserstoff als gute Wahl bei der Dekarbonisierung. Dem Bericht zufolge ist dieser Kostenverlauf hauptsächlich auf eine Skalierung zurückzuführen, die sich positiv auf die drei Hauptkostentreiber auswirkt:

  • Starke Kostensenkung bei der Produktion von kohlenstoffarmem und erneuerbarem Wasserstoff
  • Geringere Vertriebs- und Tankkosten dank höherer Auslastung und Skaleneffekten bei der Infrastrukturnutzung
  • Dramatischer Rückgang der Kosten für Komponenten für Endanwendungsprodukte aufgrund von Produktionssteigerungen

Um diese Chance zu nutzen, seien in den Schlüsselregionen unterstützende Maßnahmen sowie Investitionsbeihilfen in Höhe von rund 70 Milliarden Dollar (etwa 63,5 Milliarden Euro) bis 2030 erforderlich. Diese Zahl ist zwar beträchtlich, macht jedoch weniger als fünf Prozent der jährlichen globalen Energieausgaben aus. Zum Vergleich: Allein die Förderung der erneuerbaren Energien in Deutschland belief sich 2019 auf rund 30 Milliarden US-Dollar (etwa 27 Milliarden Euro).

„2020 markiert den Beginn einer neuen Energie-Ära: Mit der Realisierung des Potenzials für Wasserstoff als Teil unseres globalen Energiesystems können wir weniger Emissionen sowie mehr Sicherheit und Flexibilität erwarten. Dies kündigt das Jahrzehnt des Wasserstoffs an. Eine saubere Energiezukunft mit Wasserstoff ist näher als wir denken, da die Industrie intensiv an der Bewältigung der wichtigsten technologischen Herausforderungen gearbeitet hat. Dieser Bericht zeigt den Weg zur Skalierung, um die Wettbewerbsfähigkeit von Wasserstoff voll auszuschöpfen und die dringend benötigte Dekarbonisierung zu erreichen.“ — Benoît Potier, Vorsitzender und CEO von Air Liquide und Co-Vorsitzender des Hydrogen Council

Der Hydrogen Council ist der Ansicht, dass die Ergebnisse des Berichts nicht nur das Bewusstsein der Öffentlichkeit für das Potenzial von Wasserstoff für den Alltag schärfen, „sondern auch den Mythos entkräften werden, dass eine Wasserstoffwirtschaft aus Kostengründen nicht erreichbar ist“, sagt Euisun Chung, Executive Vice Chairman von Hyundai Motor Group und Co-Vorsitzender des Hydrogen Council. „Wenn wir bis zur Mitte des Jahrhunderts unsere globalen Klimaziele erreichen und die Vorteile von Wasserstoff nutzen wollen, ist jetzt die Zeit zum Handeln gekommen.“

Basierend auf den tatsächlichen Kostendaten der Branche zeige die Analyse, „dass eine Reihe von Wasserstofflösungen bereits bis 2030 wettbewerbsfähig werden können“, sagt Bernd Heid, Senior Partner bei McKinsey & Company. „Von 35 analysierten Anwendungsfällen kann Wasserstoff im Maßstab die kostengünstigste kohlenstoffarme Lösung in 22 Anwendungsfällen sein – beispielsweise in der Stahlindustrie und beim Heizen bestehender Gebäude. Und es kann fossile Lösungen in neun Anwendungsfällen in großem Maßstab übertreffen – zum Beispiel in Schwerlasttransporten und Zügen.

Einige Beispiele für Anwendungen, wo Wasserstoff wettbewerbsfähig werden kann:

  • Nutzfahrzeuge, Züge und Fahrzeuge im Fernverkehr werden bis 2030 mit anderen CO2-armen Alternativen konkurrieren, da die Ausrüstungs- und Tankkosten stetig sinken
  • Wasserstoffkessel können eine wettbewerbsfähige Alternative für Gebäudeheizungen sein, insbesondere für bestehende Gebäude, die derzeit noch von Erdgasnetzen versorgt werden
  • Bei industriellen Heizungen ist Wasserstoff in einigen Fällen die einzig praktikable Option zur Dekarbonisierung

Quelle: Hydrogen Council — Pressemitteilung vom 20.01.2020

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

34 Antworten

  1. BLAH! Es ist der immanente Wortschwall ohne Fakten der gut bezahlten und von Steuergeldern subventionierten H2 Lobby. Weder die Gefahren noch die Kosten von Transport (Umschlag), (Fern) Rohrleitungen, Lagerung, Betankung sind genau so unerwähnt, wie das Risiko im Fahrzeug im Betrieb. Keiner der Protagonisten wird in die persönliche Haftung gehen, weder für die verschleuderten Förderungen, noch für die Unfälle. H2 ist ein hochexplosives Medium, schon vergessen? Dagegen ist Benzin wie ein Glas Milch.

    1. Richtig, leider laufen Menschen immer dem Lautesten hinterher. In der Schule hatten wir alle Physik und Chemie. Leider haben die Meisten davon nichts behalten bzw. nicht verstanden. Armes Dumm-Deutschland.

    2. Ohje da hat jemand nicht aufgepasst Benzin ist ebenfalls ein hochexplosives Medium. Da ist kein großer Unterschied. Schauen Sie sich einfach mal die Zusammensetzung von Benzin an. Allerdings denke ich Sie werden es eh nicht verstehen.

    3. Ich glaube nicht, dass Sie verstanden haben um was es geht. Auch Benzin ist ein hochexplosives Medium, Propan und Butangas auch… Nur Wasserstoff verschwindet in der Höhe und bleibt nicht am Boden und in Mulden liegen. Was das bedeutet könnten Sie ahnen. Aber nun gut. Wissen Sie eigentlich WARUM H2 dringend GEBRAUCHT wird? Was soll durch H2 weltweit ERSETZT werden? Für welche Anwendungen für das Gas denn gebraucht? Haben Sie schon einmal gelesen, was Dekarbonisierung / decarbonisation bedeutet? Nein? Warum nicht? Wie wollen Sie riesige Mengen an Stromenergie speichern, die man dann braucht, wenn KEINE regenerative Energie zu Verfügungen steht oder stehen kann. Was versucht die Stahlindustrie gerade? Ach ja, nicht mehr ganz neu. Hier sehen Sie wir ein Glas Milch brennt und wie H2: https://youtu.be/IknzEAs34r0 . Zu Ihrer Info, ich habe schon sehr viele Benzinbrände gesehen und einen sogar halb verbrannt durch Zufall überlebt. Das nächste Mal suche ich mir einen Wasserstoffunfall aus.

  2. Durch die CO2 Besteuerung wird in der Industrie eine hohe Nachfrage bestehen, in einigen Anwendungen wird hier H2 Alternativlos sein.
    Je geringer der Wirkungsgrad, kleiner die Endverbraucher, desto unwirtschaftlicher bleibt es. Gibt’s dann noch Alternativen in diesem Sektor, der ähnlich „grün“ betrieben werden kann, wird sich H2 äußerst schwer tun Fuß zu fassen. Bis 2030 tut sich noch viel, im PKW-Sektor wirds ein nischenprodukt für mindestens 20-30 Jahre sein, wenn nicht sogar für immer.

  3. So ein Blödsinn da ist wieder einer der mal überhaupt keine Ahnung hat und nur sich profilieren will. Sicherlich ist die Technologie gefährlich aber erheblich weniger wie die licieum Batterie /Akkus die in Autos verbaut sind und überhaupt wenn man nur den ökologischen Aspekt sich anguckt wird man an den Vorteilen von Wasserstoff nicht vorbeikommen.

    1. Im kleinen Maßstab wo auch kaum die Abwärme genutzt wird (Pkw), wird es aber noch lange dauern bzw. nur für spezielle Einsatzzwecke sinnvoll sein. H2 Ist noch mehr von den EE abhängig, der Ausbau dafür wird noch einige Jahrzehnte dauern

      1. Man kann aber Strom rund um die Uhr haben, wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind weht? Wie? Mit H2-Speicher, welche wirklich immense Energiemengen speichern können, im Gegensatz zu Akkus.

        1. Herr Meixner Sie reklamieren hier andauernd an der Fähigkeit zum Stromspeichern herum. Sie behaupten es wäre nur mittels Wasserstoff möglich. Eine sehr dünne Argumentation die noch dazu falsch ist. Wenn man natürlich Scheuklappen vor den Augen hat und nur sieht was man sehen will. Selbstverständlich gibt es Möglichkeiten die nach Ihnen „riesigen“ Mengen an überschüssigem Strom zu speichern. Erstens sind die Mengen gar nicht so riesig wie Sie das suggerieren. Zweitens sollte man die Technologien nutzen die bereits vorhanden sind. Sagt Ihnen beispielsweise die Schwerkraftbatterie etwas? Oder intelligentes Strommanagement? Daneben gibt es noch zig andere Technologien die alle dazu beitragen können. Und es kommen laufend neue dazu. Sie sollten Ihre Scheuklappen mal absetzen und nicht nachbeten was die von der Öllobby gestützte Wasserstoffindustrie in die Welt setzt. Das letzte was ich möchte, ist wieder in die Abhängigkeit dieser Mafia zu geraten. Strom kann ich selber dezentral produzieren und speichern. Wasserstoff muss ich wieder von diesen geldgierigen Konzernen beziehen. Danke, aber nein danke! Oder beziehen Sie am Ende Ihr Gehalt von der Wasserstoffindustrie?

          1. Mit Theorien kann man in der Realität gar nichts. Was wollen Sie denn managen, bei diesem STROM-Chaos welches längst herrscht. Sie wollen autark sein? Wollen Sie mit Ihren eMobil nur so weit fahren, wie IHR „häuslicher“ Strom reicht? Ja es gibt Technologien die THEORETISCH funktionieren könnten, bloß wo sind sie? Sehen Sie nicht was wirklich Sache ist? Sie wollen also unabhängig sein? In einem europaweitem Stromverbund? Dann viel Spass dabei. So naiv WAR ich schon um 1980….. Unabhängig von der Ölindustrie? Wie machen Sie denn das? Bauen Sie Ihr BEV, wie ein Steinzeitmensch von Hand? Oder wachsen Ihre Autos auf Bäumen und deren gesamte Infrastruktur auch? Wenn Sie etwas ändern wollen, dann müssen Sie zuerst einmal die Mittel und Werkzeuge dazu haben.

          2. Nun Herr Hiker, Sie konnten ja sicherlich bemerken, dass meine Antworten nur noch schnell zusammen geflickt waren. Ohne die geringste Korrektur. Nicht immer habe ich Lust und Zeit, all die längst gesagten Fakten stereotyp zu posten. Nun gehe ich nochmals auf EINIGE Punkte ein und zitiere SIE mit Ihren Vorwürfen: „Herr Meixner Sie reklamieren hier andauernd an der Fähigkeit zum Stromspeichern herum. Sie behaupten es wäre nur mittels Wasserstoff möglich. Eine sehr dünne Argumentation die noch dazu falsch ist. Wenn man natürlich Scheuklappen vor den Augen hat und nur sieht was man sehen will. Selbstverständlich gibt es Möglichkeiten die nach Ihnen „riesigen“ Mengen an überschüssigem Strom zu speichern. Erstens sind die Mengen gar nicht so riesig wie Sie das suggerieren. Zweitens sollte man die Technologien nutzen die bereits vorhanden sind. Sagt Ihnen beispielsweise die Schwerkraftbatterie etwas? Oder intelligentes Strommanagement“ ……. Den Rest spare ich mir.. Punkt 1 Fähigkeit zum Stromspeichern: AW: Hier ging es nie um eine Peklamation, was immer Sie darunter verstehen. Weder bei AKKUMULATOREN allgemein, deshalb werden Akku ja so bezeichnet, weil sie Strom-Energie speichern, noch bei völlig anderen Methoden Energie zu speichern oder speichern zu können. Alle diversen möglichen Methoden haben natürlich Vor-und Nachteile, je nach geplanten oder praktizierten Anwendungen. Was mich betrifft, so habe ich in keinster Weise nur automobile Anwendungen genannt. Im Gegenteil. Speziell der Individualverkehr ist nur ein BRUCHTEIL davon. Bleiben wir beim Begriff DAS AUTO. Diese Verkehrsmittel sind angesichts der weltweiten Zunahme der menschlichen Popualion und der dadurch einhergehenden URBANISIERUNG mittelfristig garantiert nicht die erste Wahl. Nicht einmal IN den kommenden Metropolen. Warum? Ganz einfach, schauen Sie doch nur nach Japan. Natürlich wird es Automobile weiterhin geben, aber Fahrzeuge die sich von denen bei uns OFT (nicht IMMER) unterscheiden. Aus Mangel an Raum. Warum gab es dort KEICARS? Weil allmählich der Platz in Gigastädten zu knapp werden musste. Warum fahren öffentlich Verkehrsmittel in Japan und China so effizient, schnell und PÜNKTLICH? UND es werden täglich zig-Millionen Menschen transpotiert und riesigen Warenmengen auch. Das Thema hier wurde komprimiert so dargestellt: „„2020 markiert den Beginn einer neuen Energie-Ära: Mit der Realisierung des Potenzials für Wasserstoff als Teil unseres globalen Energiesystems können wir weniger Emissionen sowie mehr Sicherheit und Flexibilität erwarten. Dies kündigt das Jahrzehnt des Wasserstoffs an. Eine saubere Energiezukunft mit Wasserstoff ist näher als wir denken, da die Industrie intensiv an der Bewältigung der wichtigsten technologischen Herausforderungen gearbeitet hat. Dieser Bericht zeigt den Weg zur Skalierung, um die Wettbewerbsfähigkeit von Wasserstoff voll auszuschöpfen und die dringend benötigte Dekarbonisierung zu erreichen.“ — Benoît Potier, Vorsitzender und CEO von Air Liquide und Co-Vorsitzender des Hydrogen Council“ . Sie werfen daraufhin den Begriff MAFIA in diesen Diskussionsring und genau das will ich NICHT so stehen lassen, weil das NICHT stimmt. Mafia bereichert sich und dabei ist ihr jedes Mittel recht. Sogar die eigene Zukunft. Was soll das überhaupt bedeuten. GELDGIERIGE KONZERNE? Natürlich gibt es auch bei global agierenden Konzernen, solche die abkassieren, aber auch solche die für die eigen ZUKUNFT (jap. MIRAI) Kapital ERWIRTSCHAFTEN MÜSSEN. Warum wohl? Weil man sonst nicht in die ZUKUNFT INVESTIEREN kann. Dazu benötigt man Geld, viel Geld, viele VERBÜNDETE, die am selben Strick in die selbe Richtig INVESTIEREN und zwar INTERDISZIPLINÄR. Sie sollten schon versuchen hinter jeder Konzernführung die Paten zu suchen, die es oft gar nicht gibt. Diese Don Vitos C., die Al Capones …. die sterben langsam aus. Wo eine Rentner sein „Gehalt“ bezieht? Eine gute und überflüßige Frage. Was soll das bedeuten, von der „Wasserstoffindustrie“? Sie liegen falsch, ich bin Mafioso bei Konzernen, die Kohle nur mit Papieren und Spekulationen machen und dabei ganze Erde kassieren. Meinen Sie denn ich wäre ein Amateur? Offen sind aber immer noch Fragen an Sie. Wissen Sie was in IHRER STROMRECHNUNG steht? Wissen Sie wohin IHRE (die von IHNEN, mit Subventionen bezahlten) Akkus gehen? WOHIN werden diese denn gebracht? Nennen Sie bitte die Stelle und was Sie selbst dazu beitragen IHR Eigentum zu recyceln? Nennen SIE mir ganz real Beispiel, warum Sie auf die ERDÖL-INDUSTRIE verzichten wollen? Eine Industrie die SELBER längst nach einer neuen, nachhaltigen ZUKUNFT sucht, weil man längst WEISS, dass die Ressourcen der Erde ENDLICH sind. Was wollen SIE eigentlich? eWUNDER, die es nicht geben KANN? Fantasien und Wunschträume, statt stetigen Wandel. QUALITÄT ist erste Gebot und NICHT EILE. Das sagte schon Henry Ford. “ Der Feind der Qualität ist die Eile“. Warum meinen Sie gibt es so viele Flops? Angebliche Qualität, die nur aus bunten Prospekten steht? Maglevs, die bei uns NICHT magnetisch schweben? Züge die kaum pünktlich fahren? Flughäfen die inzwischen weltbekannt sind und Abgaswunder die es nie gab? Wo ist er denn nun, dieser REALE ÖKO-STROM? WER kassiert denn für Stromwunder und was steht denn in ihrer Stromrechnung WIRKLICH? Kosten die mit der Stromproduktion und Herkunft kaum noch etwas zu tun haben. Erklären Sie mir bitte was all diese Abgaben WIRKLICH bedeuten. Warum ein Land ERDÖL verkauft, um eAUTOS subventionieren zu können? Je mehr man sich mit dieser Materie befasst, umso verschwommener wird die Wahrheit, die auf PAPIER angeboten wird. Was passiert eigentlich mit der hiesigen Auto-Branche insgesamt? Sollen die Leute, die dort ihr Geld VERDIENEN, Gegenstand von SPEKULATIONEN werden? Leute die UNUMGÄNGLICH gebraucht sind und gebraucht werden, um ZUKUNFT verwirklichen zu können. Erklären Sie mir bitte schlüssig, was es bedeuten würde, schlagartig auf Dieseltechnik zu verzichten? Oder auf die Vielzahl von Anwendungen der Chemie, die Sie brauchen, um Akkus bauen zu können, die wiederum modernisiert werden MÜSSEN?????? Nun versuche ich Stromrechnungen zu lesen und zwar so, dass ich verstehe was dort gemeint sein könnte… Das aber wird dauern…. Also bis irgendwann. Zu der Epoche, wo der Mensch fliegen kann. OHNE Maschinen….

    2. Atomkraft soll auch gefährlich sein, ist aber ökoligisch aber das sauberste. Die Nachbarländer haben das erkannt, zeigen uns eine lange Nase und bauen fleißig neue Werke. Bei denen können wir dann den Strom kaufen, wenn die Windräder mal stehen oder die Sonne sich nicht zeigt.

      1. Welches Land baut im Kosten- und Budgetrahmen neue Kernkraftwerke? Frankreich nicht, Großbritannien nicht.
        https://www.zeit.de/amp/2020/03/mycle-schneider-energieexperte-atomenergie-klimaschutz?__twitter_impression=true
        https://www.iwr.de/news.php?id=36525

        Die Kosten für Kernkraftwerke sind exhorbitant, die Zeitpläne unsicher und nicht zu halten und der Strom ist wahnsinnig teuer. Kinkley Point C, das gerade im Bau befindliche KKW in Großbritannien hat einen Stromerzeugerpreis von 19cent pro kWh verhandelt. Das ist 4-6x mehr als Windstrom heute kostet.
        Wasserstoff und daraus Power2Gas ist ein notwendiger Baustein der Energiewende. Dafür müssen aber erstmal die Kapazitäten an Solar- und Windstrom massiv ausgebaut werden. Dafür müssen jedes Jahr 10-20GW gebaut werden, davon sind wir Lichtjahre entfernt.

      2. Echt . . . ?
        Können Sie bitte mal die Länder nennen, die da so fleißig neu Atomkraftwerke bauen?
        Ich kennen nur 1 Werk in Frankreich, 1 Werk in Finnland, 1 Werk in GB. Alle drei sind mittlere finanzielle Katastrophen und regen wohl eher nicht zur Nachahmung an.
        Danke vorab für die Infos.

        1. Vielleicht werden bald zwangsweise AKW aus Frankreich und Tschechien gebraucht, weil dieser saubere ÖKO-Strom kaum noch bezahlbar ist und sich ohnehin fast niemand mehr wirklich auskennt, woher der stammt? Aus Kohlekraftwerken, AKS ???? Haben Sie das hier gesehen? > https://youtu.be/J-5W2HizJHM . Ich war immer der Ansicht, dass es wichtig wäre, wirklich sauberen Strom zu haben, weil ich meine, dass der Klimawandel ein klein wenig lebensgefährlich sein kann. Da kaufe ich ÖKO-Strom und dabei gibt es gar keine Leitung? Trotzdem wird diese Energie immer teurer…

      3. Das ist ganz einfach nicht wahr! Wir in der Schweiz haben gerade unser erstes Atomkraftwerk abgeschaltet! Österreich war noch schlauer und ist gar nie ins Atomzeitalter eingetreten. Auch Italien hat keine AKWs. Nur Frankreich lebt noch mit dieser potentiellen Gefahr einer Nuklearen Katastrophe. Die Menschen vergessen so schnell. Erinnern Sie sich an Fukuhshima? Solche Risiken kann man nicht tragen, und sauber ist diese Technologie nur wenn man das Abfallproblem unter den Teppich kehrt. Atomkraft ist erst vertretbar wenn kein hochgiftiges Waffenfähiges Plutonium entsteht, die Technologie absolut sicher ist und das Abfallproblem ökologisch sauber gelöst ist. Vergraben wie es im Moment praktiziert wird oder noch viel schlimmer verkappen im Meer ist zwar „aus den Augen aus dem Sinn“ Politik ganz wie es der Mensch so gerne tut, aber keine dauerhafte Lösung!

        1. Schön und gut Herr Hiker,
          es ist einfach zu sagen, wie die Schweizer und die Österreicher waren und sind immer schlauer gewesen und nicht ist Atomzeitalter eingestiegen. Italien auch….. Nur warum nicht? Ganz einfach, alpine Bergvölker brauchten das ja auch nicht. Warum nicht? Ganz einfach man hat ja Berge, hohe Berge und Gletscher. Dann hat man Gebirgstäler die man mit Talsperren abriegeln kann. Darin staut man das geschmolzene Eis der Gletscher auf leite das Wasser durch Tunnels/Rohre ins Tal hinab und voila, schon hat man Wasserkraft und eAutos fahren zu können. Blöd nur, dass mit dem Wasser aber auch noch GLETSCHERMILCH kommt, wie man das von den Gletscher fein zerrieben Sediment nennt, das ZUSÄTZLICH nicht nur auf zerreiben Steinchen besteht, sondern auch aus Halb- und Schwermetallen und zu allem Überfluss Stoffe enthält, die man besser nicht nennt. Sagen wir Altlasten die ins Eis eingefroren sind und waren…. Ob die toxisch sein könnten, überlasse ich mal Ihrer Fantasie … DDT bis hin zu militärischen Altlasten mit Kreuzen aus dem WK1 in bestimmten Farben…. Natürlich soll Strom ökologisch sauber sein und möglichst keine Umweltschäden machen. Die heile Welt kommt aus den Alpen. Auf PAPIER! Das Sediment verfüllt die Talsperrseen mit dem Geschiebe, welche ungestaut in die Meere hätten kommen MÜSSEN. Unbelastet sauber natürlich… Nur JEDE Stauhaltung, die den Abfluss behindert staut die Sedimente zurück und auch wenn ’s ein TRUMP nicht glaubt die Erderwärmung läßt die Gletscher schmelzen, so wie Butter in der Saharasonne. Dadurch wird der Strom aus Schmelzwasser aber immer knapper UND die Sedimente mehr. Diese sandige „Milch“ wird zu Mörtelsuppe und füllt die Stauseen auf. Mit allen was dazu gehört. Sie sagen: „aus den Augen aus dem Sinn“ und haben dabei völlig recht. Das angestaute Zeug MUSS unter allen Umständen weg. In MEERE verklappt. Da hätte es IMMER schon hingehört aber verstopft nun die Flussabläufe und schafft somit Hochwasserrisiken und das nicht zu knapp. … Ahnen Sie was längst getan werden muss? Der abgestaute Dreck MUSS in RIESIGEN MENGEN ins Meer gespült werden. Warum? Ganz einfach, sonst ersaufen die Oberlieger in Hochwasserschlamm. Nicht nur die Nuklearstromenergie hat ihre Altlasten, die Wasserkraft auch… Mit welchem Strom fahren Sie denn dann? Dauerhaft, nachhaltig? Wenn die Gletscher in Norwegen alle sind, so hat man dort wenigstens ERDÖL…. Wenn man keine Kohle, kein Erdöl hat, dann kauft man Atomstrom – wo denn? Dort wo man AKWs hat. Ein paar KM neben der Grenze. SPEICHER, ja Talsperren kann man zum eSpeichern umfunktionieren. Man pumpt mit KOSTENLOSEM, oder gar bezahlten ÜBERSCHUSS-STROM Wasser die Berge hoch und verkauft diese gewonnene Energie nach Deutschland zurück. Dorthin, wo man GERADE dabei ist Solar- und Windkraft zu beseitigen… Alles ÖKO natürlich. ….. Ach ja, wie finanziert man diese e-ÖKO-Umweltwunder aus „ÖKO-Strom“. Raten Sie mal. Vlt. so > https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/so-setzt-sich-der-strompreis-zusammen-268122 . Finden Sie die eWUNDER von der wundersamen eGeldvermehrung. Zum Dank darf man weiterhin Kohle verstromen….

  4. Der vorherige Kommentar ist vollkommen faktfrei. Neue Wasserstofftanks sind sicherer als Benzintanks insbesondere bei Crash und sicherer als die Megabatterien von Tesla, wenn die Brennen kann man nur noch in einem wassercontainer versenken. Wasserstoff ist der wahrscheinlich beste Energiespeicher für Lösungen im mobilen Fracht- sowie Transportbereich, für die Schwerindustrie, Schifffahrt und Flugzeuge. Nur für die typischen Stadtlösungen sind Batterien besser.
    Oliver

    1. Frage, weiß man dazu nähere Fakten: https://www.focus.de/auto/news/ursache-noch-unbekannt-parkhaus-inferno-in-norwegen-brand-zerstoert-hunderte-autos-gebaeude-stuerzt-ein_id_11529010.html . Waren BEVs beteiligt oder nicht? Sollte die enorme Hitze von Traktionsakkus gekommen sein, so müsste man wohl ganze Parkhäuser versenken oder nicht? Man könnte solche Autor u.U. in Trockendocks parken, die bei Bedarf geflutet werden. Bei der berühmten HINDENBURG kamen die Schäden von Brand des LACKS. Der Wasserstoff war längst nach oben verschwunden. Zu den 700-Bar-H2-Tanks das hier: https://youtu.be/jVeagFmmwA0 . Kein Zweifel, dass der Umgang mit solchen Kalibern gefährlich sein kann. Auch das Abgas eines FCV ist sehr gefährlich. Millionen von Menschen sind schon in Wasser ertrunken!

  5. Solche Kommentare liebe ich. Anderen Kommentatoren vorzuwerfen, Blödsinn zu erzählen, keine Ahnung zu haben, sich profilieren zu wollen – und dann von „licieum-Batterien“ zu schwadronieren und ausgerechnet über den „ökologischen Vorteil“ des (auf Jahre hinaus auf fossiler Grundlage produzierten) Wasserstoffs zu pochen. Traurig – oder wie es heute so schön heißt: so sad.

    1. Wie entsorgen Sie eigentlich Li-Akku nach den Kriterien der EU? 1. Im Meer? 2. In Bergwerksstollen? 3. in Afrika? 4. In Indien?. 5. Im Garten vor Ihren Haus? Bis jetzt habe ich leider nur von einigen kleineren Vorhaben oder Absichtserklärungen gelesen, aber auch von niemanden, der die Sache selbst bezahlen will.

      1. Ich empfehle Ihnen ganz dringend sich einmal richtig zu informieren. Niemand vergräbt hier Batterien im Garten. Aber wie ich vermute, werden Sie von jemandem bezahlt hier solche einseitigen Kommentare abzusondern. Das kann man nicht ernst nehmen, Sie polemisieren und verdrehen Fakten genau wie es in Ihr vorgezeichnetes Weltbild passt. Das ist einfach nur traurig. Es hilft in keiner Weise unsere Umwelt sauberer zu machen. Wasserstoff kann, sinnvoll eingesetzt dazu beitragen. Aber eben auch alternativ gewonnene Energie und Batterien. Wobei Batterien nicht in jedem Fall Lithium Ionen Akkus sein müssen. Auch das eine Verdrehung Ihrerseits.

        1. Sorry, aber ich habe NUR GEFRAGT, wer ein Rezept hat, welches den laschen EU-Vorgaben entspricht. Was tun Sie denn nun, wenn der Li-Akku Ihre BEV seine 2 Leben verbraucht hat? FRAGEN Sie doch die Akteure, die JETZT vor diesen Problemen stehen. Nicht mich, der ich nur wissen will, was man RAL tun kann. Ich weiß, das es auch andre Akkus, als LI-Akkus gibt. Schon sehr lange. Akkus die man fast zu 100% recyceln kann, aber eben nicht für den automobilen Einsatz taugen. Wie heißen denn diese Akkus? Welche VORSCHRIFTEN sind den bei LI-Akkus längst einzuhalten? Reichen diese überhaupt aus. FÜR eine saubere Umwelt?

  6. Ich bin der Meinung, dass Wasserstoff definitiv zur Zukunft gehört. Selbstverständlich ist die Hindenburg nicht vergessen, aber hast du aufgehört zu kochen weil du dir mal die Finger verbrannt hast?
    Ich sehe Wasserstoff wie viele vielleicht erwarten nicht in als klein Pkw auf der Straße für den ich sag mal Otto normal verbraucher, eher bei schwerem Gefährt wie Schiffe, LKW, Bagger vlt sogar Züge.
    Der PKW Markt wird früher oder später vom elektroantrieb dominiert werden, ohne Frage.
    Sicherlich wird sich mit der angekündigten Kostenersparnis durch das Hydrogen Council ein neuer Markt auftun, und Wasserstoff in Bereichen ermöglichen wo wir sie zur Zeit nicht für möglich hielten.
    Wasserstoff hat Zukunft, vielleicht ist jetzt nur noch nicht der richtige Zeitpunkt.

  7. Warum wird alles hier mit so vielen Emotionen diskutiert? Wichtig wird sein für welche Anwendung was in den nächsten 10 Jahren am kostengündigsten sein wird. Hinzu kommt, das dies nicht in Deutschland und nicht einmal in Europa entschieden wird, sondern in Asien und Amerika. Denn dort sind unsere Märkte als Exportnation. Und dort sind die Distanzen riesig sowie die klimatischen Befigungen extrem. Wenn wir da auf eine Technologie setzen, werden viele Arbeitsplätze verloren gehen. Zudem sind Akkus und Brennstoffzelle keine Gegensätze sondern ergänzen sich. Und außerdem sieht die Analyse bis 2030 noch keine Konkurrenz zwischen Li–ionen Akku und Brennstoffzelle beim privat genutzten PKW. Allerdings gibt es wirklich ein Problem beim Laden. Es müssten in ganzEuropa Abermillionen von öffentlichen Ladestststionen für den .überregionalen und internationalen privaten PKW Verkehr geschaffen werden, wenn so wie heute Menschen über Regionen und Länder hinweg Urlaub machen oder geschäftlich lange Strecken unterwegs sind. Diese Langstreckenfahrer konkurrieren dann auch noch mit den Einheimischen. Deshalb und aus weiteren Gründen habe ich vor einigen Monaten dem VDI detailliert dargelegt warum das reine Batterieelektrische Auto niemals ein europaweites geschweige denn ein weltweites Msssenprodukt werden kann und habe um qualifiziertes Gegenstatement gebeten. Warum ist es wichtig, das die neue Lösung ein weltweites Massenprodukt wird. Nehmen wir VW als Beispiel. Die verkaufen jährlich 10 Millionen Autos mit Verbrennungsmotor. Deutschland hat derzeit 45 Millionen zugelassene PKW. Würde jeder PKW Eigentümer jetzt seinen Verbrenner durch ein Batterieelektrisches ersetzen und VW könnte 10 Millionen pro Jahr liefern, wäre der deutsche Markt nach 4 Jahren und 6 Monaten gesättigt und nur noch für Ersatzbedarf verfügbar. Deshalb bitte die deutsche Sicht auf das Ganze nicht auf Europa und schon gar nicht weltweit übertragen.

  8. Wer meint das es noch Jahrzehnte dauert bis Wasserstoff den Durchbruch schafft hat die Entwicklung in unserem Land verpennt. Genauso wie einige Politiker zum Glück wachen gerade einige auf. Und in ein paar Jahren wenn die Politik die Infrastruktur geschaffen hat sprich Tankstellen und so, werden nur noch die kleinen Stadtflitzer nur mit Akku unterwegs sein
    Wasserstoff wird sich immer mehr durchsetzen, und die Tanks brauchen auch keine 300 oder 700 Bar mehr wir sind jetzt schon bei nur noch 10 Bar und die Forschung ist sicher noch nicht am ende. Aber es wird immer Menschen geben die meinen ihre Sicht der Dinge ist die einzig wahre

    https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/…mit-E-Motor,shmag69410.html

    1. Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe, ist von Anwendungen bezüglich PKW nicht die Rede. Für PKW wird schlicht kaum oder nur sehr wenig übrig bleiben. Das ist auch nach meinen Informationen Fakt. Alleine die zwei Großkonzerne BASF und Thyssen-Krupp benötigen den gesamten in der BRD produzierten Bedarf. Wasserstoff ist ein Nische für PKW, nicht mehr – wenn überhaupt…
      Hier noch einmal der Vergleich der Antriebe eines modernen Wasserstoff-PKW-Antriebes (Toyota Miraii) mit dem eines Tesla-BEV.
      https://tff-forum.de/download/file.php?id=60592&mode=view

      Nach 100.000 km muss i. d. Regel ein großer Teil der Wasserstofftechnik aufwendig gewartet werden. (Kosten!!?..)
      Wir werden noch in diesem Jahr Fahrakkus mit einer Lebensdauer von 1 Mio. Meilen bekommen. Das Laden dauert bereits jetzt auch nur noch ca. 20 bis 30 Min, bald nur noch ca. 15 Min. Es gibt für PKW bezüglich Wasserstoff keine Vorteile (mehr).
      In allen anderen Anwendungsbereichen, die in dem guten Artikel angesprochen wurden ist dieses Gas wesentlich besser „aufgehoben“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).