Flixbus stellt wegen technischer Probleme Elektrobus-Projekt ein

Flixbus stellt wegen technischer Probleme Elektrobus-Projekt ein

Copyright Abbildung(en): Flixbus

E-Mobilität hält mittlerweile nicht nur bei Autos Einzug, auch LKW, Transporter und Busse im Stadtverkehr werden elektrifiziert. So unsere einleitenden Worte im März 2018, als wir uns mit Flixbus und deren Elektrobus-Projekt auseinandergesetzt haben. Geplant und umgesetzt wurde der Einsatz von E-Fernbusse auf der Strecke Mannheim – Frankfurt mit zwei Verbindungen am Tag. Sowie einer zweiten Strecke in Frankreich von Paris nach Amiens.

Bereits damals haben wir die Aussage in den Raum gestellt: „Ob Flixbus damit Erfolg haben wird, wird sich zeigen.“ Dieser Erfolg schien nicht vorhanden zu sein. Denn mittlerweile hat Flixbus seine Fahrten mit dem Elektrobus zwischen Mannheim und Frankfurt am Main eingestellt. Grund hierfür seien technische Probleme. Um genauer zu sein, die Lithium-Eisenphosphat-Batterie in dem im Pilotprojekt eingesetzten Modell C9 des chinesischen Herstellers BYD habe sich als derart fehleranfällig herausgestellt, dass der Bus teilweise mehrere Tage am Stück nur stand und viele Fahrten ausfallen musste.

Sicherlich nicht zielführend, wenn man darauf setzt den Fernverkehr zu elektrifizieren. Eine Reichweite von 300 bis 400 km müsse dann schon rein elektrisch möglich sein. Informationen, ob die zweite Strecke zwischen Paris und Amiens noch rein elektrisch bedient wird gibt es nicht. Feststeht allerdings, dass man sich künftig auf andere Alternative Antriebe verlassen will, wenn es um CO2-freundliche Fahrten im Fernverkehr geht.

„Wer mit dem Fernbus reist, spart bereits 80% der CO2-Emissionen gegenüber der Fahrt mit dem PKW1. Dennoch fragen wir uns kontinuierlich, wie wir das Reisen noch nachhaltiger gestalten können. Nach drei erfolgreich gestarteten E-Fernbussen wollen wir daher nun gemeinsam mit Freudenberg den ersten Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb entwickeln und einen weiteren Meilenstein in der Mobilitätsgeschichte setzen.“ – Fabian Stenger, Geschäftsführer FlixBus DACH

Hierzu haben wir Anfang September 2019 berichtet, dass FlixBus und Freudenberg Sealing Technologies in einem Zukunftsprojekt zu nachhaltiger, CO2-freier Mobilität zusammen arbeiten. Gemeinsam möchte man den ersten Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb entwickeln und auf die Straße bringen. Erste Gespräche mit Bushersteller sind am Laufen, welche die Partnerschaft erweitern sollen.

Quelle: Heise.de – Flixbus stellt Elektroverbindung Mannheim–Frankfurt ein

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Sowas kommt eben bei Chinesichen Herstellern wie BYD vor. Ich mochte BYD von anfang an nicht da die sowieso nur durch Unterstützung vom Chinesichen Staat ihre Busse viel billiger anbieten können. Die wollen nur mit billigen Preisen hier in Europa und weltweit den Markt übernehmen und andere Hersteller „verdrängen“. Zurzeit machen ja die BYDs bei Keolis in den Niederlanden Probleme. Dort sollen die Busse auch mal einfach auf der Strecke ausfallen und die Sitze so schlecht sein, das Busfahrer Rückenschmerzen bekamen. Auch soll es Probleme mit der Heizung gegeben haben. Außerdem haben sich wohl die Busfahrer dort über eine billige Verarbeitung und schlechte Bedienbarkeit beschwert.
BYD soll auch Techniker in die Niederlande geschickt haben, aber die konnten die Probleme wohl nicht wirkklich beseitigen…

Die Firma ist kurzgesagt einfach wie viele von diesen Chinesischen Unternehmen. Möglichst viel zu einem möglichst geringen Preis. Das darunter die Qualität leidet, ist erstmal egal. Auch Service spielt bei denen keine Rolle wie man sieht.
Es geht denen nur darum, auf dem Markt alle anderen Hersteller zu verdrängen und alle von sich abhängig zu machen.

Bei solchen Herstellern sollte man schon alleine wegen der Abhängigkeit von China nichts kaufen.

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