Batteriesystem-Anbieter Akasol erhöht Produktionskapazität spürbar

Akasol fährt Produktionskapazität hoch

Copyright Abbildung(en): Akasol / Alex Heinemann

Bereits im November 2017 hat Akasol, Batteriespezialist aus Darmstadt, seine Batteriefabrik für E-Nutzfahrzeuge eröffnet. Diese verfügt über eine Kapazität von 600 MWh pro Jahr, laut dem Darmstädter Unternehmen reicht diese Kapazität aus, um jährlich 3.000 E-Busse mit Speichersystemen auszustatten.

Nun schreibt das Unternehmen im aktuellen Quartalsbericht, dass Akasol in Langen ab dem ersten Quartal 2020 über eine Kapazität von 800 MWh verfügen wird. Des Weiteren würde auch die Standortsuche für das geplante Werk in den USA Fortschritte machen. Nach derzeitiger Planung soll der Produktionsstandort der AKASOL Inc. mit einer jährlichen Produktionskapazität von 300 MWh Ende 2019 in den USA in Betrieb genommen werden. Anfang Oktober dieses Jahres wurde Roy Schulde als Geschäftsführer der Tochtergesellschaft bestellt.

Für das deutsche Werk gab Akasol-Finanzvorstand Carsten Bovenschen zu verstehen, dass man alle Produktionsanlagen bereits in Auftrag gegeben habe: “Die Installation der für diesen Standort vorgesehenen Gesamtkapazität kann daher voraussichtlich noch im Jahr 2019 abgeschlossen werden und damit neun Monate früher als ursprünglich erwartet.”

Neben dem Ausbau des Werks in Langen, entsteht derzeit eine neue Firmenzentrale mit angegliedertem Technologiezentrum und weiteren Fertigungsflächen in Darmstadt. Ein entsprechender Standort sei mittlerweile gefunden.

Der Umsatz von Akasol verdoppelte sich im 1. Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 9,1 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern halbierte sich im ersten Quartal auf 0,2 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet Akasol mit einem Umsatzanstieg auf mindestens 60 Millionen Euro (2018: 21,6 Millionen Euro) und erwartet eine Ebit-Marge von mindestens 7 Prozent.

Für den Umsatzanstieg ist unter anderem ein neuer, langfristiger Liefervertrag in die E-Bus-Branche verantwortlich. Bei dem nicht genannten Vertragspartner dürfte es sich um Volvo handeln, auch wenn dies von Seiten des Unternehmens bisher nicht bestätigt wurde. Aber eben dieser schwedische Kunde hat seinen langfristigen Rahmenvertrag zur Belieferung mit Hochleistungsbatteriesystemen für elektrische Busse und LKWs ausgeweitet.

So liefern die Darmstädter bis Ende 2023 Lithium-Ionen-Batteriesysteme der zweiten Generation vom Standort Langen, sowie vom geplanten neuen Standort in den USA nach Schweden.

Quelle: Akasol – Pressemitteilung vom 27. Mai 2019

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