79 Cent pro kWh: Ionitys neues Preismodell stößt auf Unverständnis

79 Cent pro kWh: Ionitys neues Preismodell stößt auf Unverständnis

Copyright Abbildung(en): IONITY

Ein Interview mit Ionity-Chef Michael Hajesch hat in der vergangenen Woche hohe Welle geschlagen. Denn in dem Gespräch mit Edison kündigte Hajesch an, dass das Laden an den Ultraschnellladern des Unternehmens ab Februar 79 Cent pro Kilowattstunde für jene E-Auto-Fahrer kostet, deren Hersteller nicht zum Ionity-Joint-Venture (BMW, Mercedes-Benz, Ford, VW, Audi, Porsche und Hyundai) gehört. Ein Tesla Model S mit großem Akku vollladen? Macht bei Ionity gut 70 Euro für eine Komplettladung, während es an den Tesla-eigenen Superchargern weniger als die Hälfte kostet.

Was in der E-Auto-Szene auf Unverständnis stößt ist die Tatsache, dass Ionity, trotz der Rückendeckung von Milliardenschweren Autoherstellern, beim Aufbau der Ladeinfrastruktur großzügig von Fördergeldern profitiert, und dennoch deutlich teurer ist als Tesla, das sein Schnellladenetz aus eigener Tasche bezahlt hat. Ionity selbst nennt sein Preismodell „fair und transparent“, so Hajesch in dem Interview. Bislang kostete das Laden pauschal acht Euro „Session Fee“, was der Ionity-Chef als „Willkommensphase“ bezeichnet. Mit 203 Stationen live und 53 im Bau sei es nun aber an der Zeit, „auch beim Pricing den nächsten Schritt zu gehen.

Die Befürchtung, dass Ionity nun Kunden verliert, hat Hajesch nicht. Schließlich gebe es „attraktive Endkundenangebote“ für alle BMW, Mercedes-Benz, Ford, VW, Audi, Porsche und Hyundai-Fahrer, die je nach Vertrag um die 30 bis 35 Cent pro Kilowattstunde bezahlen. Zudem beinhalte das Leistungsversprechen des Anbieters „eine hohe Verfügbarkeit, europaweites HPC Ladenetzwerk, Top Standorte direkt an der Autobahn sowie verantwortungsbewusstem Betrieb der Ladestationen mit Grünstrom.“

Auch die kurze Ladezeit (die Stationen leisten bis zu 350 kW) und „eine Hotline, die rund um die Uhr in sieben Sprachen kontaktiert werden kann“, rechtfertigen das Preismodell, findet Hajesch. Der Ionity-Chef ist „davon überzeugt, dass wir einen wesentlichen Beitrag für die Marktakzeptanz der Elektromobilität liefern.“ Hajesch merkt auch an, mit dem Angebot noch keine Gewinne zu erzielen, was auch mit dem neuen Preismodell „nicht unmittelbar“ zu realisieren sei, da die Standorte europaweit noch ausgebaut werden.

Die 350 kW Ladeleistung kann momentan noch kein E-Auto-Modell vollends ausschöpfen. Als erstes Elektroauto soll der Porsche Taycan dank seiner 800-Volt-Technik in der Lage sein, das Potenzial der High-Power-Charging-Säulen (HPC) von Ionity auch nutzen zu können.

Allerdings bleibt ein kleines Trostpflaster: Der Durchschnittsnutzer eines E-Autos lädt zu gut 90 Prozent daheim oder am Arbeitsplatz. Schnellladen an der Autobahn ist für viele die Ausnahme. Und mit Unternehmen wie Fastned, Allego, EnBW, Innogy und wie bereits erwähnt Tesla gibt es eine gute Handvoll Anbieter von Schnelllademöglichkeiten, die teils deutlich günstiger sind: Bei EnBW kosten 60 kWh (bei Ionity im schlechtesten Fall für 47,40 Euro zu haben) momentan zwischen 23 bis 30 Euro, bei Allego sind es 35 Euro. Bei Innogy kostet ein Ladevorgang 7,95 Euro, Fastned verlangt 59 Cent respektive 35 Cent bei 11,99 Euro Monatsgebühr.

Quelle: Edison — „Es war Zeit, den nächsten Preis-Schritt zu gehen.“

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

52 Antworten

  1. offensichtlich will man in Zukunft an den Stromtankstrellen ähnliche Dividende erziehlen wie bislang auch an allen konventionellen Zapfsäulen

    1. Sehr geehrter Herr Dr. Kruse,
      Sie haben den Inhalt des Artikels nicht verstanden:
      es ging um Ladestationen, nicht um Autos. Wenn der Spritt teuerer wird, hat das auch nichts mit den Autos zu tun, eher damit ob man den Preis an der Säule noch zahlen will. Zum Glück habe ich die Wahl, da an der A1 häufig neben Ionity auch noch ein andere Anbieter: e.on eine Ladestation hat. Also es ist nicht das Problem des Autos, sondern das Problem des Fahrers.

  2. Vor dem Hintergrund, dass der deutsche Staat und die EU bezuschusst hat, ist dieser Preis mit Verweis auf die hohen Investitionen eine Frechheit….wir alle haben ja bereits dafür gezahlt. Ganz davon abgesehen, dass Ionity als Unternehmen den Strom sehr günstig ersteht und wahrscheinlich nicht mal ERG Umlage zahlen muss, da BMW, Daimler und VW als ernergieintensive Unternehmen davon ausgenommen sind!….Insgesamt also einfach frech…werden bei der deutschen Kundschaft aber genauso damit durchkommen, wie VW mit seinem Betrug (Zitat Diess)

    1. Wo bleibt der Gleichheitsgrundsatz bei Elektroautos als Tesla Fahrer sollte man klagen es kann nicht sein das deutsche Autobauer bevorzugt werden . Also Tesla Fahrer macht eine Sammelklage. Bei Elektroautos sollte gelten einer für alle ,alle für einen.

        1. Warum das? Wüsste nicht warum rein firmenfinanzierte “Betriebsrankstellen” auf Privatgelände für jeden zugänglich sein sollten, wenn sue auf das anspielen wollen.

    2. Mirakulös,..kann da wer veranlassen, dass die 285mio € Förderung zurückgezahlt werden.
      Meistverkaufte E-Autos wie zB Renault Zoe werden da ja nur übervorteilt,..

      1. Diese Investitionen werden später auch Ihnen, Ihren Kindern und Kindeskindern zu gute kommen, wenn sie von einem Netz profitieren, das sie nicht zuerst aufbauen müssen.
        Bin Tesla Fahrer brauche aber Ionity nie, da für mich die die Infrastruktur mit Supercharger, Destination Charger und privat schon ausreichend ist. Deshalb lasse ich Ionity für alle Anderen Elektroautfahrer, die darauf angewiesen sind.

        Ich gehe nur noch in Hotels, die auch eine Ladestation anbieten ( gratis und laden ohne Zeitverlust über die Nacht ). Es gibt bereits auf chargehotels.com über 5000 Hotels in Europa, die solche Möglichkeiten anbieten.
        Falls ich ein Hotel ohne Ladestation antreffe, dann spreche ich mit dem Owner, so dass er Ladestationen installiert. Dieser Effort kommt dann in der Zukunft ebenfalls allen Elektroautofahrern zu gute, das heisst wiederum Ihnen, Ihren Kindern und Kindeskindern.

        Schöne Grüsse, Markus

      2. Also wie ajjgemein üblich wird hier ein mall wieder der Bürger von Politik und Unternehmertum Vera…. T, das ist doch nix neues, warum regen sich da welche auf? Wir sind ein Entwicklungsland uns sollten schauen, das wir nicht als Sahelzone enden

  3. Ionity macht sich so keine Freunde. Aber ich fürchte es hat Vorbildcharakter. Allerdings hab ich da auch noch eine Hoffnung. So könnten sich Privatanbieter zu einem Ladenetz zusammenschließen und für einen einheitlichen Tarif ihren Anschluss zur Verfügung stellen. Das geht mit Benzin halt nicht…..

  4. Noch sind diese Infos nicht in der grossen Öffentlichkeit gestreut. Wenn diese Infos jedoch in einem Plakativen und noch etwas übertriebenen Direktvergleich der Betriebskosten mit einem Porsche Taycan gegen einen Porsche 911 verglichen werden, dann gut Nacht mit der E-Mobilität in Deutschland. Ich sehe schon die 2 Diagramme … Einmal Vollladen bei Ionity ggü. einmal Vollgas mit einem 911er in der Bild Zeitung auf der Titelseite.

    Das wars dann mit der Elektromobilität in Deutschland. Kein Mensch wird mehr den ID3 kaufen.

    Herzlichen Dank an Ionity, damit wird die Emobilität schon im Keim erstickt und die Politik schaut brav zu.

    Grüsse Tobias

    1. Na ja, die Elektromobilitäts Lobby wird grösser werden und der Anteil der Verbrenner wird abnehmen. Das dürfte dann selbstverständlich auch eine stärkere Reduktion der Benzin/Diesel Tankstellen zur Folge haben, eigentlich eine logische Konseqeunz.
      Dein Stinker kann ja dann sicher an Deiner Hause Tanke nuggeln 🙂

  5. Bei dem Artikel muss ich mich fragen, ob es sich hier nicht einfach um Tesla Propaganda handelt. Tesla Supercharger laden ausschließlich Teslas, das ist für alle anderen also nicht mal im Notfall nutzbar.
    Die Marken hinter Ionity wollen jetzt ganz genau wie Tesla das eigene Netz als Kaufargument für die eigenen Autos nutzen und nicht mit der eigenen Investition die Konkurrenz stärken. Autos dieser dürfen zumindest zu einem hohen Preis tanken, wird die Ladetationen wegen dem hohen Preis im Normalfall aber nicht besetzen. Was daran ist da nun verwerflich?
    Man könnte auch rechtlich vorschreiben, dass alle Stationen wie beim Benzin/Diesel mit allen Autos kompatibel sein muss, was sicher auch in der Zukunft nötig ist. Um Investionen anzuschieben ist das aber im Moment eben nicht der Fall.

    1. daran ist verwerflich dass ionity hohe subventionen für den aufbau bekommen hat nach meinen informationen von der EU und von Deutschland insgesamt bisher ca. 285 Millionen euro das heißt ein großer teil der investionskosten haben wir bürger mit unseren Steueren bezahlt und jetzt sollen die automarken die hinter inonity stehen für 29cent laden können alle anderen müssen diesen Mondpreis von 79 Cent bezahlen. Das ist ganz klar eine Marktverzerrung

    2. Tesla hat seinerzeit vergeblich versucht, die deutschen Hersteller an der Supercharger-Infrastruktur zu beteiligen.
      Sie lehnten ab. Ionity will lediglich eine Monopolstellung. Außerdem verzögert man durch die hohen Preise den Einzug der E-Mobilität. Der Standard-Michel wird auf seinen jetzt schon nicht mehr wettbewerbsfähigen Id3 warten.
      BRAVO VW und Co (Ionity). Sie haben nichts begriffen.

      1. Genauso ist es, – man wollte Tesla sogar verbieten so weiter seine Infrastruktur auszubauen, das ist absolut unverständlich und mehr als dumm.
        Er hat zum Glück einen Weg gefunden so weiter zu bauen.
        Wenn beispielsweise eine dt. Automarke an jeder Niederlassung eine Ladestation für mehrer Fahrzeuge hätte dann wäre das doch gut, warum denn nicht. Zumal das Klagen ja jetzt schon da ist, weniger Aufenthalte in der Werkstatt durch z.B. Wegfall des Ölwechsels etc.
        Das wäre doch eine Einnahmequelle, oder darf man das nicht ?
        Der E-Techniker

  6. Ja bei den Preisen kann man gerne auf eMobility verzichten, vorallen wenn die Elektroautos noch viel zu teuer sind.
    Da werde ich wohl lieber mal bei meinem Diesel bleiben.

  7. Ich verstehe die Aufregung nicht. Bisher nutzten vor allen Dingen Tesla Fahrer die ionity Säulen für pauschal 8 EUR, sperrten aber im Gegenzug ihre Ladeparks für Fremdmarken. Nun geht man bei Ionity einen konsequenten Weg und bittet dafür zur Kasse. Alle Eigenmarken können dagegen für faire 30 bis 35 Cent laden. Tesla könnte das genauso machen. 80 Cent für Fremdmarken und 33 Cent für Teslas.

    1. Naja es ist nicht ganz richtig, dass Tesla andere Automarken aussperrt. Sicher, nur Teslas können an den Supercharger laden, allerdings hat Tesla den anderen Autobauern angeboten bei den eigenen Superchargern auch mitmachen zu dürfen. Diese haben das dann allerdings abgelehnt und ihr eigenes subventioniertes süppchen gekocht.

  8. Wenn die Polizei das meint ist es ok.wen ich das geld hätten würde ich mich ein eauto kaufen hab. Ich aber leider nicht weil ich zu Arm bin?!.

  9. Wurde Ionity nur geschaffen, um die Elektromobilität zu stoppen?
    Scheint jedenfalls so. Langsam glaube ich an Verschwörungstheorien.
    Jedenfalls kein Wunder, wenn weiter Verbrenner gekauft werden. Die kann man überall und markenunabhängig betanken.

  10. Die 8€/Ladung pauschal kann man auf Dauer ja auch nicht erwarten, aber einen “vernünftigen/fairen” Preis von max. 49 cent/kW wäre nicht schädlich oder ruinös für Ionity. Es kommt hier angesichts der gemäßigten Preise für “ihren Verbund” der Gedanke tragend zum Anschein das Ionity die “außen stehenden” Kunden abschröpfen und damit vergraulen will . . . . . . Der Tatsache das nicht unerhebliche Subventionen aus Berlin und Brüssel in die Kasse von Ionity geflossen sind wäre es wichtig das man Ionity schnellstens maßregelt – oder ggfs. Gelder zurück fordert!

    1. Ich habe den Verdacht das zielt primär auf zwei Dinge hin:
      1. Tesla Fahrer fern halten
      2. Andere Hersteller mit ins Joint Venture ziehen, damit deren Kunden auch profitieren.

      Davon ab wären 8€ vielleicht auch wirklich zu günstig, wenn man wirklich ein Langstrecken taugliches Auto mit großer Batterie hat. Aber 79ct/kWh sind definitiv weit übertrieben.

  11. An alle die das als Rechtfertigung nehmen weiter Ihren Diesel zu fahren:
    Aktuell gibt es rund 17.860 Ladestationen in Deutschland davon sind gerade einmal 200 von Ionity.
    Man kann also relativ einfach eine andere anfahren 😉
    Und noch eine Frage an euch. Wie tankt Ihr denn euren Diesel zu Hause wenn Ihr gerade mal nicht unterwegs in den Urlaub seit?
    Mit meinem i3 fahre ich 100km für 0,- € wenn die Sonne scheint und max. 3,75 bei schlechtem Wetter.
    Zeigt mir bitte nur einen einzigen Verbrenner der das auch kann.

  12. Dieses Beispiel mit Ionity zeigt mir, dass es auch in Zukunft eminent wichtig ist, sich privat mit einer Lademöglichkeit zu wappnen und ganz einfach ohne Zeitverlust zu laden während das Auto steht. Praktiziere das schon seit 9 Jahren und funktioniert perfekt, sogar mit nachhaltigem Naturstrom.
    Soll als Tip gelten für alle Elektroautofahrer.

    Lasst Euch nicht von stinkenden Nebelpetarden der Verbrenner Helden beirren. Nur viel stinkender Rauch aber nichts dahinter 🙂 In diesem Sinne einen frohen Tag an alle EV’s und immer genügend Strom in der Batterie 🙂

  13. Dieser Wirrwarr ist für keinen gut bei der Neueinführung einer Technik. Ich hoffe die EU regelt eine gleichmäßige Vergleichsgröße von Preis pro kWh. Maximal einmal täglich änderbar wie bei Benzin auch.
    Nur so kann Transparenz geschaffen werden. Es ist ja auch nicht so, dass man bei Esso als VW Fahrer günstiger tankt und bei Shell eine Grundgebühr hat, während Aral xyz anbietet

    1. Naja, maximal einmal am Tag veränderbar haben wir beim Benzin ja nun wirklich nicht..
      Einen Vorteil beim Strom, den ich aktuell noch sehe, ist ja zumindest, dass er das ganze Jahr gleich viel kostet. Aber die EU müsste vielleicht zumindest Preise Deckeln.

  14. Sie haben mindest. 100tausend Euro investiert um zufahren und die Batterie aufzuladen. Ich nur 15tausend. Fahre dann für 6 Euro pro 100 km. Wirtschaflich ist Ihre Version nicht, auch nicht für Normalos!

    1. Sie sollten dankbar sein, das es diese “Early Adopter” gibt, die für Sie und die anderen “Normalos” die neue Technik erproben und bereit sind dafür einen höheren Preis zu bezahlen.
      Letztendlich tragen diese Käufer dazu bei, dass Sie sich die Technik dann auch leisten können.
      Gesamtwirtschaftlich betrachtet ist das dann schon wieder sinnvoll und Sie profitieren davon ohne etwas dafür tun zu müssen.

  15. Leute ist euch immer noch nicht aufgefallen, das die E Mobillity mit den Akkus ein totgeborenes Kind ist.
    Lasst die Karren beim Händler stehen.
    Und die überteuerten E Tanken einfach ignorieren.
    Es gibt nur ein Pro für und hundert Kontra, s gegen ein E Akku Auto.

    1. Dann nenne uns diese 100 Kontra Punkte hier und jetzt, damit wir diskutieren können. Ich nehme an, da Du 100 Kontra Punkte kennst, dass Du langjährige Erfahrung mit einem Elektroauto hast.

      Übrigens eine Batterie lässt sich nur Laden und nicht betanken. Das ist für historische Verbrenner, scheinbar immer noch Deine Welt, hoffentlich aber nicht für immer. Falls Du im Süden Deutschlands wohnen solltest, dann komme ich mal mit meinem Model 3 von der Schweiz aus über die Grenze und lade Dich auf eine Tour ein. Auch ein Eis liegt drinn. 🙂

      Dann können wir dann 1:1 Deine Kontra Punkte besprechen 🙂

      1. Auch für dich wird die Wahrheit über die E-Mobilität schwer einschlagen.
        Denkst du wirklich, du bezahlst für
        den Strom? Lerne Buchungssätze, und dann schaue dir deine Stromrechnung an!

        1. Auf den Kommentar von Herrn D. Eisel habe ich 1 einzige Frage gestellt und die lautet: “Dann nenne uns diese 100 Kontra Punkte hier und jetzt, damit wir diskutieren können” ! Bist Du Herr D. Eisel unter einem anderen Pseudonym ? Falls ja, wo sind Deine 100 Kontra Punkte und deren Begründung dazu ? Du wirfst mir einfach nur Schlagworte an den Kopf, die nicht konkret sind.

          Ich habe mich über gar nichts konkret geäussert, also nochmals wo sind KONKRET die 100 Punkte.

    2. Herr Eisel, was soll das ? Die Zukunft ist elektrisch ! Sie können doch ihren Verbrenner weiter fahren das ist doch in Ordnung, aber verschonen Sie uns bitte mit ihrem Unsinn, danke. Durch Leute wie Sie geht die Autoindustrie erst recht baden und das ist dann sicher ! Ich verweise nur an die ehemals führende Firma Kodak, Stichwort Digitalfotografie !!!!
      Der E-Techniker

  16. Na dann auf zum E-Auto Kauf .NOCH ist es relativ günstig ,aber wartet ab ,wenn immer mehr E-AUTOS fahren ,dann wird man bemerken ,das die KW Preise durch die Decke gehen .

    1. Das gute ist ja auch dann noch, dass viele nicht auf die Ladesäule angewiesen sind, wenn nicht gerade eine Landstrecke anliegt. Im Alltag lade ich zu Hause oder bei der Arbeit.

  17. Ohne Frage, wenn die Steuereinnahmen aus KFZ und Mineralölsteuer zurückgehen wird “Vater Staat” sich diese dann halt von den BEV holen. In welcher Form, ob über höhere KW Preise beim laden oder über eine Art Maut wird sich zeigen. Fakt ist halt das diese Steuereinnahmen gebraucht werden.

  18. Tesla hin Tesla her, für mich kommt nur ein Tesla in Frage. Erst haben alle über Tesla geschmunzelt, jetzt scheinen sich alle gegen Tesla zu sein. Die Arroganz und der falscher stolz der Deutschen Autobauer bringt den Endverbraucher noch mehr Unsicherheit. Erst wird der Kunde durch die Dieselaffäre betrogen dann machen sie die noch Kunden unsicher. Anstatt sich alle zusammen zu tun und das beste für zu machen, Nein da kocht jeder sein eigenes Süppchen. Ich müsste dämlich sein wenn ich mir ein Deutsches Auto kaufen würde!

  19. Ich weiß nicht warum ihr euch aufregt.
    Bedenkt mal wie viel ein Liter Benzin oder Diesel in der Herstellung kosten und wie teuer er anschließend, dank der Hilfe der Mineralölkonzerne und des Finanzamtes, an der Zapfsäule kosten.
    Ach übrigens:
    Die Ionity sind auch nur Unternehmer.
    Das Wort ,, Unternehmer ,, kommt nicht von geben !!!
    Ich habe mir auf jedenfall einen SION von Sono Motors vorbestellt.

  20. Ionity will für maximale Transparenz stehen und zeigt nicht mal Preise am riesigen Monitor an, erscheint mir etwas widersprüchlich. Auch ihr Firmenslogan: “Ionity ermöglicht das Reisen in Elektrofahrzeugen. In ganz Europa. Ohne Kompromisse.” wirkt dann durchaus zynisch.
    Auch Christian Zeh sagte 2018, Ionity wäre vollkommen markenunabhängig.
    Ich hoffe die Roaminganbieter können ihre Preise halten, denn sonst wird Ionity wohl ein Fall fürs Kartellamt.

  21. Da Ladeübungen am öffentlichen DC Ladenetz ( AC 11kW – 43kW, CHAdeMO, CCS ) fast ausnahmslos teurer sind als private und andere AC Möglichkeiten, lade ich an einer öffentlichen Ladesäule nur gerade soviel wie ich brauche, um an mein Zielort zu kommen. Das sind meistens dann vielleicht 5-10 Minuten ( ca. 10kWh – 20kWh, je nach Ladeleistung ). Mit meinem Model 3 bringt mich das zwischen 80km-150km weit.

    Dieser Ansatz zieht so manchen Vorteil mit sich:
    1. Meine Ladezeit minimiert sich auf Bein vertreten, email, whatsApp Nachrichten lesen beantworten.
    2. Die Ladestation ist schneller wieder für ein anderes Elektroauto frei.
    3. Meine Ladekosten halten sich in Grenzen, auch wenn sie pro kWh oder Minute höher sein mögen als bei mir zu Hause. Aber eben öffentlich laden soll stehts mein Plan B sein.
    4. Die installationskosten für das gesamte öffentliche Netz minimiert sich, da tausende von Ladestationen gar nicht erst gebaut werden müssen.
    5. Falls es doch ein Schlange geben sollte ( wie es sie auch oft an Benzin/Diesel Tankstellen gibt ) lasse ich einen anderen Elektroautofahrer vor, der noch kürzer laden müsste.

    Elektroautofahren erfordert mehr Disciplin als Verbrennerfahren.
    Ein paar Grundsätzte:
    1. Nur wer lädt besetzt einen Parkplatz mit einer Ladestation.
    2. Ein Elektroauto das den Ladevorgang beendet hat verlässt spätestens nach 5 Minuten den Parkplatz und macht in frei für Andere.

    Gerade der letzte Punkt ist heute kein Problem mehr, da fast alle Elektroautos über den CAM Bus den Ladezustand auslesen können. Bei Tesla ist das die App. Bei meinem Tesla Roadster z.B. ist es das OVMS ( Open Vehicle Monitoring System )

    In dieser Richtung hat die Community noch viel zu lernen. Die Pioniere haben es mittlerweile recht gut im Griff.

  22. Wenn Ionity beim “pricing” den nächsten Schritt geht, sollten wir beim “using” den nächsten Schritt gehen und ihnen den Finger zeigen.

  23. Ionity ist nun genau das, was von Anfang an geplant war: Ein dt. (fast) geschlossenes Abzockemodell, damit v.a. dt. Hersteller von den korrumpierten und Lobby-beeinflussten (v.a. CDSU-) Regierung unsere Steuergelder kassieren können. Ein Preismodell für reiche Porsche/Daimler/Audi/BMW-Fahrer, die problemlos in den eigenen Häusern laden könnten. Wer vorher ernsthaft geglaubt hat, dass es nicht darauf hinausläuft, hat die letzten Jahre die Merkel-Idustrielobby-Politik nicht verfolgt, egal im welchen Bereich, aber v.a. in diesem Sektor, durch Trägheit, Ignoranz, Verhandlungen hinter verschlossenen Türen.
    Dazu kam dann durch die schwarze Null: fehlende Infrastruktur-Investitionen (v.a. Schulen, Wohnungen), Abbau von Öko-Subventionen, Dienstwagenregelungen & Dieselrabatte, fehlende Geschwindigkeitsbegrenzung, Abbau der dt. Bahn, fehlende Erbschafts- & Finanzsteuern, CumCum/Ex, Bankenrettung. Merkel hat aus der dt. Sozialwirtschaft eine Selbstbedienerladen für Reiche gemacht (ausgenommen hier der dt. & erfolgreiche Mittelstand ala Trigema, Rossmann usw.).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).