Lamborghini-Elektroauto-Nachhaltigkeit

Weiter warten auf den ersten E-Lambo

Copyright Abbildung(en): Lamborghini

Im März hieß es noch 2025, jetzt ist es erst das Ende des Jahrzehnts: Lamborghinis erster vollelektrischer Supersportwagen wird später kommen, und kein klassischer Supersportwagen sein. Vielmehr setzt das italienische Traditionsunternehmen auf einen 2+2 GT. Das Fahrzeug wird vielseitiger als die klassischen Supersportwagen werden, ähnlich dem Urus. Der soll übrigens als zweites elektrifiziert werden.

Die Plattform-Architektur der Elektrofahrzeuge biete viel mehr radikale Möglichkeiten im Design, wie Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann erklärt. Dennoch würden alle Lamborghinis sofort als solche erkennbar bleiben. „Das möchten wir beibehalten. Wir haben uns die ersten Ideen zum ersten vollelektrischen Lamborghini schon angesehen, und sie sind sehr vielversprechend„, macht Winkelmann neugierig.

Ziel ist es jedenfalls nicht, mit dem E-Lambo die Verkaufszahlen drastisch zu steigern. Das Pflegen des Markenimages sei viel wichtiger als die Anzahl der verkauften Autos. Das vierte Modell nach dem Aventador, Huracán und Urus sei zwar eine Wachstumschance, aber das wäre nicht der wichtigste Antrieb.

Vielmehr zähle auch weiterhin das unvergleichliche Lambo-Gefühl. Schon bei den Hybrid-Modellen von Aventador und Huracán stehe der Sound und die Performance im Vordergrund. Beim ersten vollelektrischen Modell will man sich nicht bezüglich der Längsbeschleunigung mit anderen E-Autos messen. Stattdessen konzentriere man sich auf die Querbeschleunigung. „Es geht darum, alle Möglichkeiten des Fahrverhaltens auszunutzen, was nicht bei allen E-Autos der Fall ist. Wir sind überzeugt davon, dass wir das können„, erklärt Winkelmann.

Dem Mantra, jede Generation jeweils stärker zu machen als die vorangegange, wird Lamborghini auch bei der Hybridisierung und Elektrifizierung treu bleiben. Winkelmann hat schon erklärt, man wolle beim Technologieumstieg nicht die Ersten, dafür aber die Besten sein. Für die Hybridmodelle von Aventador und Huracán setzt man auf eFuels. Die sollen sicherstellen, dass die Modelle auch nach 2030 noch mit Verbrennungsmotor verkauft und auf die Straße zu bringen sind.

Quelle: TopGear – Lamborghini’s 2+2 electric GT car will be here by the end of the decade

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Ich kann gut verstehen, dass man sich schwer tut, im Elektrozeitalter eine Nische zu finden. Im Verbrennerzeitalter stehen die Lamborghini-Sportwagen für Selbstdarstellung, weil das Fahrerlebnis und die möglichen Rundenzeiten für die Substanz nicht das Optimum herausholen, dafür möchte das Fahrzeug eine gewisse Wildheit im Auftritt zeigen, ist laut und aufdringlich.

Genau das macht es schwierig, eine Elektroversion zu bringen. Es muss vermutlich ein auffallendes und lautes Geräusch komponiert werden, vielleicht auch LED-Lichtspiele, vielleicht muss dramatischer Wheelspin möglich sein, vielleicht transformed sich die Karosserie spektakulär.

Es wird jedenfalls nicht einfach, die Kundschaft ins Elektrozeitalter zu überführen, zumal sie davon geprägt ist, einen Auftritt zu haben, aber im Kern sind ihr Andere und Anderes scheißegal. Auch die Umwelt.

Rimac war schneller und hat die Lücke belegt.

Lambo, back2roots!
Die Welt benötigt zukunftweisende
E-AgroHighTechMonster !
Dort wäre die Nische zu füllen… ;)

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