VW: Elektro-Kleinwagen kommt als VW, Cupra und Skoda Modell

Copyright Abbildung(en): VW

Das Plattform-Sharing hat im VW-Konzern eine lange Tradition. Schon bei den Verbrennern wurden Fahrzeuge nahezu baugleich unter verschiedenen Marken vertrieben. Das soll beim für 2025 geplanten E-Kleinwagen ID.Life nicht anders sein. Die dafür gebaute Plattform wird auch für Modelle von Skoda und Cupra verwendet. Damit sind auch Gerüchte vom Tisch, dass der ID.Life nicht kommen sollte, wie Medien Anfang des Jahres berichteten.

Die ID.Life Studie wurde im letzten Jahr vorgestellt, der kantige Crossover kam aber offenbar nicht gut an. Dies wurde von VW zwar dementiert, der neue Entwurf zeigt jedoch ein SUV-Crossover im Stil der ID-Linie mit deutlich fließenderen Linien. Das Modell der Schwestermarke Cupra soll hingegen sportlicher und dynamischer werden, gleich einem „urbanen Rennwagen“ (UrbanRebel), als Straßenversion etwas konservativer. Das Skoda-Modell ähnelt eher einem kleinen SUV, mit noch erkennbaren Anleihen an der kantigen Form des ursprünglichen Entwurfs für den ID.Life.

Zur Technik hält sich der VW-Konzern noch bedeckt. Bekannt ist bisher nur, dass eine verkürzte Version der MEB-Plattform zum Einsatz kommen soll. Die Modelle sollen eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern versprechen, bei überschaubarer (Basisversion) bzw. etwas höherer (Sportversionen) Leistung. Auch vom ID.Life solle es eine Sportausführung geben, neben dem ohnehin sportlicher ausgeführten Cupra. Schon die 2021 vorgestellte Studie war mit einem 234 PS starken Elektromotor überaus gut motorisiert. Produziert werden alle drei Modelle in Spanien, dem europäischen E-Mobilitäts-Zentrum von VW, wo gerade 10 Milliarden Euro in die Produktionslinien investiert werden. Auch Batterien sollen an den Standorten in Spanien produziert werden. Geplant ist, ein komplettes Ökosystem von Zulieferern von der Lithiumgewinnung bis zur Montage der Batterien zu schaffen.

Der ID.Life soll 2025 zu den Händlern kommen und wird preislich wohl zwischen 20.000 und 25.000 Euro liegen. Entsprechend der Markenpositionierung wird es den Skoda etwas günstiger geben, der Cupra wird aufgrund seiner hochwertigeren und sportlicheren Ausstattung wohl eher teurer als der ID.Life.

Quelle: ecomento.de – VW, Cupra und Skoda geben Ausblick auf Elektro-Kleinwagen

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Wenn sie nur endlich kämen.

Es kommt also weiter Bewegung ins Spiel bei den BEV-Kleinen – gut so!
Ich schaue mit Spannung für 2024 ff. etwa auf den neuen, elektrischen Renault R5 und sein Schwestermodell Nissan Micra, oder wie auch immer der Name lauten wird. Dort, im VW-Konzern und anderenorts sind also interessante neue kleine Modelle in den Startlöchern.

Wahrscheinlich wird ein solch Kleiner bei uns in der Familie den Mittelklassewagen ergänzen, dies vorerst weiterhin ein PHEV für die nächsten Jahre (der PHEV bei uns ist noch zu neu und „zu gut“).

BEV Kleinwagen warum erst 2025 bei VW so richtig. Hat hier die Politik die falschen Anreize gesetzt ? E-SUV’s mit 2,5 Tonnen ? PHEV’s mit 40-60 km Reichweite und 2,8 kW Ladeleistung ?! E-Autoförderung für teure Fahrzeuge über 40.000 Euro ?!!

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