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Volkswagen zeigt vollelektrische Offroad-Studie ID. XTREME

Copyright Abbildung(en): Volkswagen

Elektrisierende Überraschung beim ID. Treffen in Locarno: Im Tessin hat Volkswagen mit dem ID. XTREME eine sehenswerte Offroad-Studie vorgestellt. Das vollelektrische Konzeptfahrzeug mit Allradantrieb basiert auf dem ID.4 GTX und vereint die Stärken eines SUV mit dem Abenteuergedanken eines robusten Offroaders.

Das Konzeptfahrzeug entstand in der Technischen Entwicklung von Volkswagen im Team von Andreas Reckewerth (Leiter Gesamtfahrzeug MEB). „Der Modulare E-Antriebsbaukasten (MEB) hat enormes technisches Potenzial“, sagt Silke Bagschik, Leiterin Baureihe MEB. „Für viele unserer Kunden ist das Fahrzeug weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Mit dem ID. XTREME heben wir die Elektromobilität von VW auf ein neues Performance-Level.“ Das Ergebnis des Projekts ist ein Offroader, der mit seinem robusten Erscheinungsbild und seinem hohen Leistungsvermögen begeistern will.

Ein Performance-Antrieb an der Hinterachse sowie Softwareanpassungen am Antriebssteuergerät erhöhen die Systemleistung des Konzeptfahrzeugs im Vergleich zum ID.4 GTX um 65 kW auf 285 kW – also um knapp 30 Prozent. „Der ID. XTREME ist von Enthusiasten bei Volkswagen für ID. Enthusiasten hier in Locarno gemacht. Wir sind gespannt, wie die Fans der Elektromobilität auf das Fahrzeug reagieren. Auf Basis des Feedbacks unserer Community werden wir entscheiden, wie es mit dem Projekt weitergeht“, fügt Silke Bagschik hinzu.

Auch von außen zeigt der VW ID. XTREME, dass er für jedes Abenteuer im Gelände gewappnet ist. Ein höhergelegtes Rallye-Fahrwerk, 18-Zoll-Offroadräder, ein geänderter Crashträger mit zusätzlichem Frontstoßfänger und um 50 Millimeter verbreiterte Kotflügel, die im 3D-Druck gefertigt wurden, verleihen der Studie ihre Offroad-Optik. Auch der Dachträger mit LED-Zusatzbeleuchtung und der komplett geschlossene Aluminium-Unterboden rüsten den vollelektrisch angetriebenen Allradler für Ausflüge abseits befestigter Straßen.

Volkswagen-ID-XTREME-E-Auto-Heck
Volkswagen

Akustisch hat der ID. XTREME eine weitere Besonderheit zu bieten: Das Fahrgeräusch wurde gemeinsam mit Volkswagen-Design speziell für das Konzeptfahrzeug entwickelt und wird über einen Soundgenerator im Radhaus nach außen abgegeben. Im Interieur sind in der Studie diverse Anpassungen zu finden, darunter zahlreiche Alcantara-Applikationen, eine modifizierte Sitzanlage und Elemente in der Akzentfarbe Orange. Und nachhaltig ist der ID. XTREME ohnehin: Als Basis für das Konzeptfahrzeug wurde ein ausgedienter Testträger der Serienentwicklung und eine gebrauchte 82-kWh-Batterie verwendet.

Volkswagen präsentierte den ID. XTREME beim ID. Treffen in Locarno am Ufer des Lago Maggiore erstmals der Öffentlichkeit. Das Event von und für Fans der Elektromobilität fand Anfang September und in diesem Jahr zum zweiten Mal statt – es könnte nach Vorbild des GTI-Treffens am Wörthersee zum grünen und nachhaltigen Treffen für Elektromobilität werden, so der Hersteller.

Das von privaten Mitgliedern des ID. Drivers Club initiierte und organisierte ID. Treffen wird von Volkswagen im Rahmen seines Engagements auf dem way to ZERO unterstützt. Hierzu war das Volkswagen Team des ID. Drivers Club mit weiteren Fachexperten aus dem Unternehmen vor Ort und gab Einblicke in die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet nachhaltiger Mobilität. Neben dem ID. XTREME präsentierte Volkswagen in Locarno noch weitere Modelle aus der ID. Familie.

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung vom 09.09.2022

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Wo VW draufsteht, ist auch VW drin. Autos -keine Produkte – ohne ein Gesamtkonzept. Man versucht mit PR statt mit guten Produkten im Gespräch zu bleiben. Schade dass ein Konzern so über Wasser bleiben muss. Es bleibt zu hoffen, dass VW wieder mal durch Produkte punktet. Mit dem aktuellen CEO wird das schwierig.

Eine Frage an Euch: Wer kennt jemand, der mit seinem Auto ins Gelände geht?

Sieht ja ganz ok aus, ist aber für mich eher ein SUV das auf „Vollblut-Geländewagen“ macht.

Für einen „Extrem Offroader“ hat der zumindest auf den paar Bilden die man sieht, zu wenig Bodenfreiheit.

Ich kann verstehen warum sie das nicht so umgesetzt haben, weil die meisten Leute ihre SUV’s kaum im Gelände bewegen und auf normalen Straßen ist eine hohe Bodenfreiheit in vielen Bereichen eher nachteilig. Nur warum dann ein Image aufbauen, dem das Fahrzeug ggf. kaum gerecht werden kann?

Mehr Schein als sein finde ich immer etwas peinlich. Ich pack mir ja auch an einen 2 Liter Diesel keinen V8 Soundgenerator. Wer will schon ein Schaf im Wolfspelz fahren?

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