Umweltbonus Anträge im August auf Niveau von Juli 2022

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Bis zum 31. August 2022 gingen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 1.419.651 Förderanträge ein. Seit Ende Juni 2022 sind somit 51.949 Anträge neu hinzugekommen. Damit liegen die Anträge auf die Kaufprämie vor denen des Vormonats. Wenn auch nur knapp. Es scheint, dass sich die Anzahl der gestellten Umweltbonus Anträge wieder stabilisiert. Kurzfristig dürfte mit immensen Wachstum nicht zu rechnen sein. Da die E-Autos nicht beikommen, um rechtzeitig vor Kürzung der Förderung, noch davon zu profitieren.

1.419.651 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende August 2022 gestellt

1.419.651 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende August 2022 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingereicht. Die Anträge für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb konnten im achten Monat des Jahres eine Zugang von 51.949 Anträgen verzeichnen.  Man sieht, dass 30.010 Anträge für Elektroautos, 21.939 Anträge für Plug-in-Hybride sowie sechs Förderanträge für Brennstoffzellen-Fahrzeuge dazugekommen sind. Bei den Anträgen für E-Autos sieht man eine Steigerung der gestellten Anträge. Wasserstoff-Fahrzeuge stagnieren auf dem übliche Niveau. Plug-In-Hybride hingegen verzeichnen einen Rückgang bei den gestellten Anträgen Ende August 2022.

800.262 Anträge für reine E-Autos, 619.091 für Plug-in-Hybride und 298 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge

800.262 Anträge für reine E-Autos, 619.091 für Plug-in-Hybride und 298 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge – so lautet die Bilanz aller bisher gestellten Umweltbonus-Anträge, welche in Summe 1.419.651 Anträge auf die Kaufprämie für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb ergeben. Seit Februar 2020 gibt es mehr Geld, wenn ein E-Auto unter einem Listenpreis von 40.000 Euro erworben wird. 6.000 Euro statt 4.000 Euro werden vom Kaufpreis erstattet. Bei Plug-In-Hybride in dieser Preisklasse gibt es 4.500 Euro statt 3.000 Euro. Für Stromer mit einem Listenpreis über 40.000 Euro beträgt der Zuschuss für reine E-Autos 5.000 Euro, für Plug-in-Hybride 4.000 Euro.

Die Prämie wird hierbei zu gleichen Teilen vom Bund und dem jeweiligen Hersteller getragen. Bei Hybridfahrzeugen gilt es allerdings zu beachten, ob sich diese an der Steckdose laden lassen oder nicht. Somit greift der Umweltbonus lediglich für die sogenannten Plug-In-Hybride. Zudem ist es mittlerweile Tatsache, dass die Kaufprämien für den Kauf klima- und umweltfreundlicher Elektrofahrzeuge verdoppelt wurde. Die vorgesehene Erhöhung der Elektroauto-Kaufprämie auf bis zu 9.000 Euro ist rückwirkend zum 4. Juni, also dem Tag des Beschlusses, in Kraft getreten. Es ist daran zu denken, dass lediglich der Anteil der Bundesregierung verdoppelt wurde. Die Hersteller bleiben ihrem Umweltbonus-Anteil weiterhin treu. Ab 2023 greifen dann geänderte Fördersätze.

Anträge nach Antragsteller im Detail im August 2022

Wie sich die bereits gestellten Anträge im Einzelnen verteilen, haben wir in einem der vorherigen Abschnitte erfahren. Interessant ist allerdings auch die Tatsache, wer den eigentlich die Anträge für den Umweltbonus stellt. Gestellt werden kann der Antrag für die Kaufprämie für E-Autos sowohl von Privatpersonen, als auch Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine werden. Nachfolgend betrachten wir im Detail, wie sich die gestellten Anträge auf die einzelnen Antragssteller aufteilen. Hierdurch ergibt sich folgendes Bild.

  • Privatperson: 600.607
  • Freiberuflich tätige Person: 5
  • Unternehmen: 719.500
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung: 7.049
  • Privatunternehmen: 11
  • Verein: 820
  • Eingetragener Verein, gemeinnütziger Investor: 4.355
  • Kommunale Betriebe: 1.221
  • Kommunaler Zweckverband: 204
  • Kirche, kirchl. Einrichtung, anerkannte Religionsgem.: 2
  • Stiftung: 745
  • Körperschaft: 10.198
  • Eingetragene Genossenschaften: 1
  • Einzelunternehmer: 14

Unverändert scheint sich das Verhältnis von Unternehmen zu Privatpersonen bei der Anzahl der gestellten Umweltbonus-Anträge zu zeigen. Generell mag der Schwerpunkt auf Unternehmen daran liegen, dass es eine Steuerentlastung für Elektro-Dienstwagen gibt. Denn der Bundesrat hat der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Förderung von Elektrofahrzeugen bei der Dienstwagenbesteuerung zugestimmt. Die Dienstwagenregelung wurde zudem, mit Wirkung vom 31. Juli 2019, bis Ende 2030 verlängert und sogar auf 0,25 Prozent-Punkte herabgesenkt.

Umweltbonus-Ranking der Hersteller und Modelle bis August 2022

Mit wenig Überraschungen beladen, ist die Betrachtung der Anzahl der gestellten Anträge auf Umweltbonus nach Hersteller. Hier hat sich in den vergangenen Jahren ein klares Bild gezeichnet, welches nur noch im Detail Unterschiede erkennen lässt. Es verwundert daher nicht, dass Volkswagen seinen ersten Rang beibehält und sich mit 206.208 Anträgen auf den Umweltbonus auf Rang Eins der Förderliste für E-Autos und Plug-In-Hybride setzt. Wie prognostiziert wurde im August die "magische" Marke von 200.000 gestellten Anträgen für elektrifizierte Fahrzeuge gerissen.

Mercedes-Benz glänzt auch mit Wachstum, allerdings mit deutlichen Abstand auf VW. Ende August brachte es das Unternehmen auf 138.928 Anträge. Dahinter reihen sich die Münchner (BMW) mit 127.173 Anträgen auf die Elektroauto-Kaufprämie ein. Ein richtiges Kopf an Kopf Rennen findet hier nicht statt. Dürfte erst wieder interessant werden, wenn die Teilzeitstromer aus der Gleichung herausgenommen werden. Denn dann dünnen sich die Modelle aus, auf welche ein entsprechender Antrag gestellt werden kann.

Beim Viertplatzierten gibt es auch wieder einen kleinen Aufwärtstrend zu beobachten. Renault bringt es auf 111.730 Anträge. Gefolgt von Hyundai (85.089), Tesla (84.794) und Audi (82.245), welche sich alle Drei recht nah beieinander bewegen. Mit Abstand gesellen sich dann smart (59.763) sowie KIA mit 55.668 Anträgen dazu. Der zehnte Platz im Ranking der Hersteller nach gestellten Anträgen geht Ende August an Seat (49.698). Die einzig nennenswerte Veränderung zum Vormonat.

Auf Modellebene betrachtet zeichnet sich folgendes Bild:

Betrachten wir die gestellten Anträge je Bundesland ergibt sich folgendes Bild:

  • Baden-Württemberg: 219.305
  • Bayern: 43.841
  • Berlin: 42.592
  • Brandenburg: 29.394
  • Bremen: 7.315
  • Hamburg: 30.571
  • Hessen: 125.524
  • Mecklenburg-Vorpommern: 11.879
  • Niedersachsen: 131.494
  • Nordrhein-Westfalen: 348.277
  • Rheinland-Pfalz: 67.922
  • Saarland: 16.124
  • Sachsen: 38.563
  • Sachsen-Anhalt: 18.349
  • Schleswig-Holstein: 49.039
  • Thüringen: 22.818
  • Unbekannt: 520

Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa)

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Die Zahlen der Anträge je Bundesland sind falsch.

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