Triton will E-Fahrzeuge in Indien bauen

Copyright Abbildung(en): Triton Solar / TritonEV

Es ist eine ungewöhnliche Palette, die der amerikanische Elektrofahrzeughersteller Triton Electric Vehicle auf seiner Website anbietet: eine Limousine (Model N4 Sedan), ein Großraum-SUV (Model H), ein LKW, ein multifunktionelles Militärfahrzeug und eine Rikscha – alles vollelektrisch angetrieben. Der Stammsitz des Unternehmens befindet sich in New Jersey, nun expandiert das Unternehmen nach Indien. Im Bundesstaat Gujarat wird eine Fabrik errichtet, auf einem 645 Hektar großen Gelände.

Neben den Produktionslinien sind auch eine Roboterlackiererei, eine Fahrgestellvormontage und ein Labor für Qualitätssicherung und Materialprüfung geplant. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf etwa 1,3 Milliarden Euro. Für den ersten Bauabschnitt sind 145 Millionen Euro geplant. Das Werk wird direkt und indirekt etwa 10.000 Arbeitsplätze in der Region schaffen. Die Regierung des Bundesstaates Gujarat wird daher die Investition mit beschleunigten Genehmigungs- und Registrierungsverfahren unterstützen, wie aus dem Büro des Ministerpräsidenten Bhupendra Patel zu erfahren ist.

Der erste Standort außerhalb der USA ist ein „wichtiger Meilenstein für uns und für die indische EV-Produktionsbranche„, wie Himanshu B. Patel, Gründer und Geschäftsführer von Triton EV zitiert wird. Ob die Namensgleichheit mit dem Ministerpräsidenten auf ein Verwandschaftsverhältnis zurückzuführen ist, ist nicht bekannt. Man wolle jedenfalls ein großartiges integriertes Produktions-Ökosystem für Elektrofahrzeuge aufbauen, das als das weltweit beste Produktionszentrum für Elektrofahrzeuge bekannt sein werde.

Welche der Fahrzeuge aus der heteronomen Produktpalette im neuen Werk in Gujarat gebaut werden sollen, ist noch offen. Das Flaggschiff-SUV Model H wurde erst 2020 vorgestellt und weist laut Angaben auf der Website des Unternehmens dank einer 200 Kilowattstunden-Batterie eine Reichweite von bis zu 1.100 Kilometern auf. Es kann auf der Website bereits geordert werden. Ebenso vorbestellt werden kann die elektrische Limousine Model N4 Sedan. Wann allerdings mit einer Auslieferung zu rechnen ist, geht aus den spärlichen Informationen auf der Website nicht hervor.

Von den futuristischen LKWs mit 300 Kilowattstunden Batteriekapazität und Brennstoffzelle gibt es zumindest bereits einen realen Prototypen, der laut Aussagen des Gründers Patel in nur 35 Tagen aufgebaut wurde. Allerdings weist dieser nur geringe Ähnlichkeit mit dem Rendering des LKWs auf der Website auf. Es bleibt zu hoffen, dass es sich bei Triton nicht um ein weiteres E-Luftschloss handelt und die bereits vorbestellten Fahrzeuge auch irgendwann geliefert werden.

Quelle: electrive.net – Triton EV plant E-Lkw-Werk in Indien//www.tritonev.co

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