Toyota und Partner arbeiten an Ökosystem für grünen Wasserstoff

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Toyota will den Weg ebnen für eine nachhaltigere Mobilität: Der japanische Automobilkonzern entwickelt gemeinsam mit dem deutschen Systemlösungsanbieter für 100 Prozent erneuerbare Energien GP Joule und dem Hersteller CaetanoBus integrierte Wasserstoff-Lösungen, um die alternative Antriebstechnik in verschiedenen Verkehrsträgern und Fahrzeugflotten einzusetzen. Lokale Wasserstoff-Ökosysteme für verschiedene Mobilitätsanwendungen sollen dabei die Dekarbonisierung des Verkehrs vorantreiben.

Mit ihrem komplementären Fachwissen decken die beteiligten Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Wasserstoffmobilität ab, so Toyota: von der Produktion von grünem Wasserstoff über dessen Verteilung und Tankinfrastruktur bis hin zum Einsatz in verschiedenen Fahrzeugsegmenten. Neben Pkw, wo Toyota mit dem Mirai bereits in zweiter Generation eine Brennstoffzellenlimousine anbietet, liegt der Schwerpunkt zunächst auf Bussen und leichten Nutzfahrzeugen. Perspektivisch sei auch eine Ausweitung auf schwere Lkw denkbar.

Durch die Integration verschiedener Anwendungen und Projekte in einem regionalen Wasserstoff-Ökosystem soll ein positiver Kreislauf entstehen, der den Zugang zu Wasserstoff für andere Mobilitätsanwendungen erleichtert. Mit der Zusammenarbeit der drei Unternehmen sollen sowohl das Wasserstoffangebot als auch die Fahrzeugnachfrage angekurbelt werden. Neben entsprechender Infrastruktur und Tankstellen seien auch integrierte Fahrzeugangebote (Leasing und Service) für Kunden wie Taxi- und Flottenbetreiber sowie lokale Behörden wichtig.

„Grüner Wasserstoff hat eine zentrale Bedeutung für Klimaschutz und Energiewende“

Wir freuen uns über die Möglichkeit, unsere Stärken zu bündeln und die Entwicklung von Wasserstoffclustern zu fördern. Toyota bringt dabei seine bewährten Anwendungen und Produkte in das Ökosystem ein. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern wollen wir die Nutzung von grünem Wasserstoff zugunsten CO2-neutraler Mobilität beschleunigen und intensivieren“, sagt André Schmidt, Präsident von Toyota Deutschland. Dies werde die Kosten für Wasserstoff und seine Infrastruktur schrittweise senken und könne somit die Basis für viele zukünftige Geschäftsmodelle bilden.

Grüner Wasserstoff hat eine zentrale Bedeutung für Klimaschutz und Energiewende: Als klimaneutraler, vielseitig verwendbarer Energieträger ersetzt er Erdgas, Öl und Kohle in zahlreichen Anwendungen“, ergänzt André Steinau, Geschäftsführer von GP Joule Hydrogen. Insbesondere der Mobilitätssektor müsse für eine erfolgreiche Energiewende von fossilen Kraftstoffen auf grüne Alternativen umsteigen.

Wir sind uns der Verantwortung des Mobilitätssektors in dieser Mission bewusst und unser Ziel als Bushersteller ist es, kontinuierlich neue Wasserstoffbusse zu entwickeln, um den CO2-Fußabdruck in den Städten zu reduzieren“, sagt Patrícia Vasconcelos, CEO von CaetanoBus. Er betont, wie wichtig es für die Energiewende ist, dass Unternehmen, Länder und Richtlinien aufeinander abgestimmt sind, um ein vollständiges Ökosystem zu schaffen.

Quelle: Toyota – Pressemitteilung vom 01.09.2022

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Hat toyota es immer noch nicht begriffen? Wasserstoff im Verkehrsbereich ist ziemlich tot und im pkw-Sektor mausetot.
Da kann mann noch so viel rumtuten.. es wird nix mehr werden. Keine Chance.
Aber was soll es .. nicht meine Kohle. Toyota eben.

BEV und FCEV – Beide elektrischen Mobilitätssysteme haben ihre optimalen Anwendungsbereiche. Die ökologisch bedenkliche Produktion von Batterien mit begrenzten Ressourcen und Liefer-Abhängigkeiten steht dabei der derzeit noch teureren Produktion von grünem H2 gegenüber….aber H2 gibt es unbegrenzt. Er kann überall und ohne Liefer-Abhängigkeiten erzeugt werden. Sein Anwendungsspektrum ist daher ungleich größer und breiter als das von Batterien.

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