Touremo: Hotellerie als erster Berührungspunkt für E-Mobilität

Touremo: Hotellerie als erster Berührungspunkt für E-Mobilität

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Touremo steht für Tourismus und Elektromobilität zwei Felder, welche aus Sicht von Autor, Chefredakteur und Berater zu e-mobilen Themen Peter Grett zwingend miteinander in Verbindung stehen. Er selbst muss es wissen, hat er sich doch bereits in den 90er Jahren als Geschäftsführer eines Entwicklungsunternehmens für elektrische Spezialfahrzeuge der Elektromobilität gewidmet. In der aktuellen Folge betrachten wir gemeinsam wie die Hotellerie helfen kann die E-Mobilität noch weiter in die Welt hinaus zu tragen. Und welchen Teil Touremo seinerseits dazu beiträgt.

Wer in den Urlaub (egal ob kurz oder lang) geht, der ist in der Regel entspannter und gewillter neue Dinge auszuprobieren. So eventuell auch elektrisch betriebene Fahrräder oder E-Bikes, wie wir sie heute kennen. 2005 war dies allerdings noch ein Novum. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt hielten erste E-Bikes in der Hotelbranche Einzug. Win-Win für alle Beteiligten, konnte so ein vollkommen neues Konzept Fuß fassen. Urlauber, die sich zum ersten Mal auf ein solches Gefährt trauten, wollten dies auch im heimischen Umfeld ihr eigen wissen. Eine ähnliche Entwicklung erfährt gerade die E-Mobilität mit vollelektrischen Autos.

War es bis vor zwei Jahren noch ein Alleinstellungsmerkmal, dass Hotels Ladeinfrastruktur angeboten haben, wird es spätestens ab 2023 zum guten Ton gehören. Zumindest insofern man sich von anderen Hotels am Markt abheben oder zumindest auf gleicher Ebene bewegen möchte. Aus einem „Nice to have“ wird ein „Must have“, da man ansonsten einen echten Wettbewerbsnachteil in Kauf nehmen muss. Wie Peter aufzuzeigen vermag reicht es aber nicht einfach nur aus Ladeinfrastruktur zu installieren. Es gilt einige Punkte dabei zu beachten. Angefangen beim Lastmanagement. Denn wen Saunen, Schwimmbäder und die Küche im Hochbetrieb laufen, können zwei ladende E-Fahrzeuge schon dazu führen, dass die Spitzenlastvereinbarung mit dem eigenen Stromanbieter überschritten wird. Und dann wird es teuer!

Gleiches gilt bei der Abrechnung von Strom. Wird dieser besonders nachhaltig im eigenen Haus erwirtschaftet, bspw. über eine Photovoltaik-Anlage, ist dieser anders zu verkaufen und steuerlich zu bewerten, als den Strom, welchen man über den eigenen Netzbetreiber bezieht. Ein Fallstrick, welchen es zu beachten gilt. Über die Ladeinfrastruktur hinaus können Hotels aber auch mit Probefahrten und besonderen Ausflugsmöglichkeiten trumpfen. Egal, ob im kleinen E-Smart oder mit dem eher luxuriösen Stromer. Beides hat seinen Reiz.

Darüber hinaus können Stromer aber auch verwendet werden, um als Shuttle im Hotel-Alltag genutzt zu werden. Oder als Anreiz für Mitarbeiter, um den Weg zur Arbeit und zurück zurückzulegen. In einer Zeit, in der es schwieriger ist entsprechendes Personal zu verpflichten, ein durchaus überzeugender Anreiz. Welcher gleichzeitig genutzt werden kann, um die Nachhaltigkeitsansätze des eigenen Hauses im Alltag zu transportieren. Das E-Auto kann somit auch zum Imageträger für Hotels werden.

Des Weiteren hat Peter uns noch zwei Best Practice Beispiele aus der Welt der Hotellerie/ E-Mobilität genannt, welche ich hier nicht unerwähnt lassen möchte: Das Hotel Kaiserhof in Anif bei Salzburg, sowie das Biohotel Eggensberger bei Hopfen am See. Wer darüber hinaus das passende Hotel, mit Lademöglichkeit sucht, dem sei emobilhotels.com empfohlen. Eine Suchmaschine für Hotels, die Lademöglichkeiten bieten. Aber auch hier weiß Peter im Detail noch Informationen mit auf den Weg zu geben.

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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