Tesla Gigafactory Nevada: 10 Prozent mehr Output dank japanischer Experten

Teslas Hunger nach Batterien ist groß, da kommt es sehr gelegen, dass die eigene Batterieproduktion besser läuft als erwartet. Die Tesla Gigafactory Nevada, die der E-Autohersteller gemeinsam mit Panasonic betreibt, kann ihre Produktion offenbar um 10 Prozent steigern, ohne eine neue Produktionslinie bauen zu müssen. Außerdem wird eine neue Fabrik in Kansas gebaut, in der die neue Generation der 4680-Zellen für die Gigafactory in Texas produziert werden sollen.

Die neue Fabrik wird aber erst 2024 operativ werden, weshalb Panasonic alles tut, um den steigenden Batteriebedarf von Tesla decken zu können. Panasonic ist einer von Teslas erfahrensten Batterielieferanten. Eine Effizienzsteigerung ist auch deshalb nötig, um sich gegen Konkurrenten wie CATL und LG Energy Solutions behaupten zu können. Das Unternehmen hat deshalb Produktionsexperten von Japan in die Fabrik in Nevada geschickt, um die Mitarbeiter zu unterstützen und die Effizienz zu verbessern. Das berichtet der Nikkei Asia Report.

Die Experten sollen Probleme mit den Anlagen reduzieren und die Produktionskapazität um 10 Prozent steigern. Das entspricht ungefähr dem Output einer Produktionslinie. Damit könnte die Jahresproduktion auf etwa 43 Gigawattstunden pro Jahr angehoben werden. Mit den Aktivitäten will man das Produktivitätsniveau in den USA an jenes in den japanischen Fabriken anheben.

Die Aktivitäten decken sich mit Elon Musks Erklärung, für 2022 hätte man genügend 2170er Zellen, um die Produktion des Model 3 und Model Y heuer noch ausstatten zu können. Damit hatte er die Verzögerung beim Produktionshochlauf der 4680-Zellen beschwichtigt. Diese würden erst im nächsten Jahr relevant werden. Noch letztes Jahr war Musk davon ausgegangen, das Model Y gleich ab der Vorstellung nur mit 4680-Batterien ausstatten zu können. Die 4680-Zellen von Tesla könnten die spätestens für die Mitte des Jahrzehnts erwartete Preisparität zwischen Elektroautos und Verbrennern bedeuten. So sollen die 4680-Zellen im Vergleich zum aktuellen Zelltyp von Tesla die 5-fache Energiedichte und die 6-fache Leistung aufweisen, zur Hälfte der Kosten.

Quelle: teslarati.com – Tesla Gigafactory nevada poised to improve battery production by 10 %: report

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Warum jetzt der letzte Satz schon wieder? Das mit der 5-fachen Energiedichte ist unbestrittenermassen falsch.

Jetzt warten wir doch einmal ab, welche „inneren Werte“ die neue Zelle wirklich in ihrer jetzigen Zellchemie liefern wird.
Allein die aktuell verbaute Zelle im US Model Y hat sich ja zu früheren Zellen aus der Cato Road schon deutlich verbessert.
Das mit der ständigen Weiterentwicklung bei Tesla wollen die Hater ja sowieso nie verstehen. Sandy Munro hat dazu bei YouTube reichlich Beispiele gegeben.
Aber man sieht natürlich nur, wenn man sehen will.

;-)

Was ich mitbekomme, sind zwei neue kleinere Akkus für den Wal. 55 und 72 kWh. Auf gleichem Raum. Eine weitere Entfeinerung, die für die Opfer überraschend kommen wird. Denn Tesla sagt vorher nie was. Ein absurdes Verhalten, dem vermutlich ein Kundenbild als Geisel zugrunde liegt. Bitter genug, dass sie dafür beim Konkurrenten BYD kaufen müssen.

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