Tesla Giga Berlin soll erweitert werden - Logistik im Fokus

Tesla Giga Berlin soll erweitert werden – Logistik im Fokus

Copyright Abbildung(en): Roschetzky Photography / Shutterstock.com

Nach dem Tesla gegen Ende März mit der Auslieferung der ersten Tesla Model Y aus der Gigafactory Berlin begonnen hat, arbeitet das Unternehmen nun daran die Stückzahlen in der Fertigung nach oben zu skalieren. Parallel hierzu bemüht man sich um die Erweiterung des Tesla Werks in Grünheide.

Eben diese Erweiterung der Tesla Giga Berlin wird konkreter. Denn Tesla habe laut Arne Christiani, Bürgermeister von Grünheide, einen Antrag zur Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens für den betroffenen Bereich gestellt. So wolle der amerikanische Automobilhersteller das eigene Areal um 100 Hektar im Osten des Geländes erweitern. Berichte um die Erweiterung wurden bereits die vergangenen Tage bekannt. Geplant sei, dass dort ein Güterbahnhof, Logistikflächen und Stellplätze entstehen soll.

In der kommende Woche, am Donnerstag wolle sich der Hauptausschuss der Gemeinde Grünheide mit dem Antrag beschäftigen. Für Bürgermeister Christiani (parteilos) sei dies der Startschuss für ein B-Plan-Verfahren. „Innerhalb dieses Verfahrens wird sich herauskristallisieren, ob alle Belange, die in so einem B-Plan-Verfahren relevant sind, dem Wunsch der Gemeindevertreter entsprechen“, wie ein „rbb“-Bericht Christiani zitiert. In Grünheide geht man derzeit davon aus, dass die Mehrheit der Ausschussmitglieder einer Empfehlung zur Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens zustimmen wird. Mit einem Abwägungsergebnis und möglichem Satzungsbeschluss ist ihm zufolge frühestens in knapp einem Jahr zu rechnen.

Mit der Giga Berlin nahm der E-Autohersteller die mittlerweile vierte Tesla Gigafactory in Betrieb. Welche gleichzeitig der erste Produktionsstandort des Unternehmens in Europa und seine bisher fortschrittlichste, nachhaltigste und effizienteste Fabrik ist. Die Gigafactory Berlin-Brandenburg wird Autos für alle europäischen Tesla-Märkte produzieren. Bisweilen haben mehr als 3.000 Mitarbeiter die Arbeit in der Giga Berlin aufgenommen. Und Tesla wird in den kommenden Monaten Tausende weitere Mitarbeiter einstellen. Von der Produktion über den Geschäftsbetrieb, der Lieferkette, dem Anlagenbau bis hin zum Ingenieurwesen oder der Zellproduktion.

Quelle: Electrive.net – Tesla startet Erweiterungsprozess für Grünheide-Grundstück

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Tesla Giga Berlin soll erweitert werden – Logistik im Fokus“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
24 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Da Tesla ja mit Verkehrssicherheitsbehörden nicht nur im Mutterland, sondern indessen auch in Deutschland Probleme hat, muss man erst mal schauen, was das für die Auslieferungen bedeutet. Rein kamerabasierte Autonomiefunktionen selbst einfachster Art können nicht funktionieren. Das scheint jetzt den Behörden klar zu sein und ein Unternehmen ohne jegliches soziales und umweltbezogenes Verantwortungsgefühl kann man nur mit Zwangsmaßnahmen kontrollieren.

„ein Unternehmen ohne jegliches soziales und umweltbezogenes Verantwortungsgefühl kann man nur mit Zwangsmaßnahmen kontrollieren.“

Du sprichst jetzt von VW und deren millardenschwerem Abgasbetrug?

Davids FUD zum Wochenende kommt ja wie immer passend.
Hat wie meistens nichts mit der Meldung zu tun, aber ein bisschen Hate ist bei einem Lobbyisten ja vom Arbeitgeber gewünscht.
Zum FUD.
Zum FUD möchte ich allen den Vergleich Tesla Model S / Porsche Taycan / Mercedes EQS von Ove Kröger gestern auf YouTube empfehlen.
Da bewertet jemand der lange genug alle 3 Fahrzeuge gefahren hat – den Porsche am schlechtesten bewertet – was autonome Fahreigenschaften und Assistenten betrifft.
Tesla liegt laut Ove da wohl um Welten voraus.
Und nein ich werde nicht schweigen, solange Menschen wie David hier Unwahrheiten und Lügen verbreiten ohne Ahnung zu haben, von was sie überhaupt reden.
Der Witz ist, das Tesla ein bestens funktionierendes Feature wieder streichen soll / muß, nur weil in unserem von Vorschriften überlasteten Land für jeden Furz eine extra Erlaubnis bestehen muß.
Aber Hauptsache Mercedes ist der erste Level 3 Kandidaten bis 60 Km/h ohne Schnee und Regen auf bestimmten Autobahnabschnitten – ich lach mich solange einfach schlapp – armes Deutschland.

Die Umweltorganisationen liefern weiterhin ab…XD
Material oder Autos mit der Bahn transportieren, oder sogar die Mitarbeiter zur Arbeit, geht schonmal gar nicht…

Ah, klar, Logistik braucht es ja auch noch.

An David
Rummotzen tun nur die, die merken, dass sie auf der Verliererstrasse sind. Sie und ihre Blechbieger gehören dazu.
Haben Sie etwas zum Thema beizutragen?
Logistik wird doch dringend gebraucht, oder?
Warum braucht eine Entscheidung „Yes or No“ im Autoland 1 Jahr? Da sollten Sie mal versuchen zu beantworten statt hier durchsichtig rumzukäsen.

Deutschland ist offenbar überfordert mit der Dynamik wie sie Tesla an den Tag legt. Und natürlich versucht die Verbrennerlobby zu verhindern wo sie nur kann. Schade können die Deutschen nicht mit ebenbürtigen Produkten kontern.

Wann gibt es eigentlich mal wieder Ersatzteile für die bestehenden Tesla?

Diese News könnten dich auch interessieren:

Spanisches Start-up Liux plant nachhaltige E-Autos ab 2023
Volta Trucks: Feedback auf erste E-Prototypen sehr positiv
Batterie vs. Wasserstoff: „Kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch“

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).