TC-Energy-Nikola-Wasserstoff

TC Energy und Nikola planen Wasserstoffanlage für 60 Tonnen H2 pro Tag

Copyright Abbildung(en): Nikola

Das kanadische Unternehmen TC Energy, bislang hauptsächlich im Bereich der Erdgas- und Erdölversorgung aktiv, prüft gemeinsam mit seinem Partner Nikola, einem Hersteller von Elektro- und Brennstoffzellen-Lkw, den Aufbau einer Wasserstoffproduktion. Im Auge hat TC Energy ein 140 Hektar großes Areal in Crossfield, Alberta, wo das Unternehmen einen Erdgasspeicher betreibt. Einige Details haben die beiden Unternehmen auf der ersten kanadischen Wasserstoff-Convention in Edmonton, Alberta, präsentiert. TC Energy erwartet eine endgültige Investitionsentscheidung bis Ende 2023; das Projekt unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen.

Bei TC Energy sind wir Energieproblemlöser“, sagt Corey Hessen, Executive Vice President und President, Power, Storage & Origination bei dem kanadischen Unternehmen. „Mit unserem Fokus auf die Schaffung kohlenstoffarmer Lösungen für Unternehmen haben wir unseren Standort in Crossfield als Drehscheibe für die Produktion und Verteilung von Wasserstoff identifiziert, um Langstreckentransport-, Stromerzeugungs-, Großindustrie- und Heizungskunden in den Vereinigten Staaten und Kanada bedienen zu können.

Nikola mit Sitz in Phoenix, Arizona, werde für seine Langstrecken-Brennstoffzellen-Lkw ein Ankerkunde des Hubs, wie die beiden Unternehmen mitteilen. Der Süden der kanadischen Provinz Alberta ist ein wichtiger Transportkorridor für Langstrecken-Lkw. TC Energy und Nikola kündigten bereits zuvor eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung mit dem Ziel an, mehrere Wasserstoff-Produktionsanlagen in Nordamerika zu lokalisieren und zu errichten.

Die vorgeschlagene Drehscheibe könnte schätzungsweise 60 Tonnen Wasserstoff pro Tag produzieren, wobei die Kapazität in Zukunft auf 150 Tonnen pro Tag steigen soll, so TC Energy und Nikola. Um Wasserstoff zu erzeugen, werde Erdgas in einer chemischen Anlage genutzt, um Wasserstoff und Kohlendioxid zu trennen. Das während dieses Prozesses erzeugte CO2 soll abgeschieden und gespeichert werden, wodurch die Emissionen gesenkt werden sollen, um die Standards für saubere Energie zu erfüllen.

Quelle: Nikola – Pressemitteilung vom 26.04.2022

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Die vorgeschlagene Drehscheibe könnte schätzungsweise 60 Tonnen Wasserstoff pro Tag produzieren, wobei die Kapazität in Zukunft auf 150 Tonnen pro Tag steigen soll, so TC Energy und Nikola. Um Wasserstoff zu erzeugen, werde Erdgas in einer chemischen Anlage genutzt, um Wasserstoff und Kohlendioxid zu trennen. Das während dieses Prozesses erzeugte CO2 soll abgeschieden und gespeichert werden, …

Schmutziger Wasserstoff aus „billigem“ Erdgas mit teuer verbuddeltem CO2 – Gas-Lobbyisten eben.

60 bis 150 Tonnen H2 pro Tag, das wären 60.000 bis 150.000 Pkws (FCEV) mit rund 100 km am Tag.

Oder 1.500 bis 3.750 Lkws (FCEV) mit 500 km am Tag bei einem Verbrauch von 8 kg H2 pro 100 km.

Crossfield, Alberta:
Das ist knapp 1000km vom Meer entfernt, hat meilenweit keinen großen Fluß und ist natürlich wie immer in Kanada nicht gerade sonnenverwöhnt. Auch hat Alberta das „ambitionierte“ Ziel bis 2030 bereits 30% der Stromerzeugung regenerativ zu haben.
Warum errichte ich eine H2 Anlage dorthin, wo eine Umstellung auf grüne Energien nun wirklich kaum Potential oder zeitnahe Aussicht hat?
Die Anlage produziert entweder immer grauen H2 zum Greenwashing oder wird in ein paar Jahren wieder abgerissen.

Ist das die gleiche Nikola Firma, die auch mit Ihrem Truck vollmundige Versprechungen gemacht hat?

Time will tell

Nikola existiert überhaupt nicht. Sie haben keine eigene Technologie, keine eigene Batterie, keine Ahnung, wie man Wasserstoff produziert. Nikola ist nach wie vor nichts weiter als ein Betrug. Keiner der Angestellten hat sich gemeldet als Trevor Milton seine Lügen erzählt hat. Sie stecken alle unter einer Decke. Sie haben Investoren um ihr Geld betrogen und mit diesem Geld und der Hilfe anderer Firmen erhalten sie nun den Anscheid einer richtigen Firma aufrecht. Man muss sich schon fragen, wer dumm genug ist, noch Anteile an diesem Betrug zu halten.

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