Stellantis veröffentlicht Rekordergebnisse für das 1. Halbjahr 2022

Stellantis veröffentlicht Rekordergebnisse für das 1. Halbjahr 2022

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Der Autokonzern Stellantis treibt den Strategieplan „Dare Forward 2030“ mit Hochdruck voran, unterstützt durch Rekorde bei der Rentabilität. So könne der 14 Marken umfassende Konzern den Wandel zu emissionsarmen und -freien Fahrzeugen beschleunigen, zu denen batterieelektrische E-Autos (BEV), Plug-in-Hybride (PHEV) und Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge gehören.

Im ersten Halbjahr 2022 hat Stellantis einen Nettoumsatz von 88 Milliarden Euro erzielt, 17 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2021. Das angepasste operative Ergebnis von 12,4 Milliarden Euro lag 44 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, mit einer Marge von 14,1 Prozent. Der Nettogewinn lag bei 8 Milliarden Euro und um 34 Prozent höher als im ersten Halbjahr des Vorjahres.

Das Unternehmen belegt laut eigener Aussage den zweiten Platz auf dem EU30-Markt für E- und emissionsarme Autos, mit weniger als 1000 Fahrzeugen Abstand zum Führenden, und den dritten Platz auf dem US-Markt für die Verkäufe emissionsarmer Autos. Der EU30-Marktanteil von Stellantis lag bei gut 21 Prozent. Der neue Fiat 500 Elektro war das meistverkaufte E-Auto in Deutschland und Italien und der Peugeot e-208 das meistverkaufte E-Auto in Frankreich. Die weltweiten E-Auto-Verkäufe von Stellantis stiegen im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um fast 50 Prozent auf 136.000 Einheiten. Das Unternehmen bietet jetzt 20 reine E-Modelle an, weitere 28 E-Modelle sollen bis 2024 auf den Markt kommen.

Stellantis teilt anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen auch mit, sein Batterie-Ökosystem gestärkt zu haben: Es seien Standorte für fünf Gigafactories bestätigt (drei in Europa und zwei in Nordamerika). Dort sollen in Partnerschaft mit Automotive Cells Company (ACC), Samsung SDI und LG Energy Solution künftig Batteriezellen produziert werden. In dem Zusammenhang verweist der Konzern auf eine verstärkte Versorgung mit kohlenstoffarmem Lithiumhydroxid durch die Unterzeichnung von Vereinbarungen mit Vulcan Energy und Controlled Thermal Resources in Europa bzw. Nordamerika. Die Vereinbarungen von Samsung SDI und LG Energy Solution unterliegen allerdings weiterhin den üblichen Abschlussbedingungen und behördlichen Genehmigungen, so Stellantis in seiner Mitteilung.

Im Bereich geteilter Mobilität sieht sich Stellantis in einer globalen Führungsrolle: Mit der Übernahme von Share Now und der Positionierung von Free2move als weltweit agierendes Unternehmen im Bereich Mobilität bediene der Konzern nun mehr als 6 Millionen Kunden weltweit.

Quelle: Stellantis – Pressemitteilung vom 28.07.2022

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Jetzt muss Stellantis bitte weiter Tempo machen und asap die ersten Reinelektrischen auf der neuen STLA-Plattform rausbringen. Vor allem im kompakten und kleinen Sektor.
Leider wird der neue Astra-e 2023 ja noch nicht auf STLA basieren, da muss man also speziell in jener Fahrzeugklasse wohl noch bis 2025/26 mindestens warten auf attraktive Fahrzeuge. Die Wettbewerber á la Renault R5e, Nissan, Cupra Urban, VW ID.1/2 sind freilich auch nicht früher am Markt im kompakten und kleinen Umfeld.

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