Sevic_V500e_Elektrotransporter

Sevic startet Tests mit wandelbarem L7e-Elektrotransporter V500e

Copyright Abbildung(en): Sevic

Nachdem der europäische Hersteller für Elektro-Kompakttransporter Sevic im April sein neues Modell V500e angekündigt hat, wurden nun die ersten Fahrzeuge in die Bochumer Unternehmenszentrale für interne Erprobungsfahrten geliefert. Hier werden sie nicht nur ausgiebig auf Herz und Nieren im Straßenverkehr der Ruhrgebietsmetropole geprüft, sondern auch potenziellen ersten Interessenten präsentiert.

Dass sich seine Fahrzeuge dort bewähren, ist für Sevic-Geschäftsführer Alexander Brilis keine Frage: „Der V500e ist einfach perfekt für den Einsatz in urbanen Gebieten, und wir sind begeistert von der hohen Verarbeitungsqualität insbesondere von Fahrwerk und Chassis“. Der Elektromotor sei in Verbindung mit dem niedrigen Gewicht sehr kräftig und sparsam. Ihn freue es zudem, dass das Unternehmen in nur wenigen Testtagen bereits mehrere Male auf den Kompakttransporter angesprochen worden sei: „Dabei interessiert die meisten Menschen der Elektroantrieb und die entsprechende Reichweite, aber auch der clevere Aufbau der Ladebox. Dieses Feedback ist uns sehr wichtig, und unsere Testfahrer stellen sich gern allen Fragen.

Dabei gehe das Sevic-Team auch kritischen Fragen nicht aus dem Weg. „Wie alle anderen Hersteller sind auch wir von Zulieferern abhängig. Die Situation ist aktuell für niemanden aus der Branche wirklich einfach, und auch unsere Produktion läuft nun leicht verzögert an. Dank Near- und Reshoring greifen wir allerdings auf eine stabile Lieferkette und eine exzellente Ersatzteilversorgung zurück“. Auch hier zahle sich die Umstellung auf weitgehend europäische Lieferanten aus. Die Serienproduktion soll nun anlaufen, ab Juli erwartet das Unternehmen stabile monatliche Stückzahlen.

Wandelbares Cargo-Swap-System mit aktuell sechs Aufbauten

In der Anwendung zeigt sich der V500e bereits äußerst wandelbar. So ermögliche ein patentiertes sogenanntes Cargo-Swap-System mit aktuell sechs verschiedenen Ladeboxen für ein schnelles Austauschen der Transportaufbauten. Innerhalb weniger Minuten sollen die Anwender etwa von einer Verkaufsbox mit Rollläden wie beim Testfahrzeug zu einem Pick-up-Aufbau wechseln können.

Flexibel zeigt sich der V500e auch in puncto Reichweite und Anschaffungspreis: Das Fahrzeug mit der kleinere Batteriegröße von 16,5 Kilowattstunden (kWh) und bis zu 150 km Reichweite kostet 24.900 Euro netto (zzgl. Aufbau und Überführung); das Long-Range-Modell mit einer 33-kWh-Batterie und bis zu 300 km Reichweite ist für 29.500 Euro netto zzgl. Aufbau und Überführung erhältlich.

In wenigen Wochen sollen erste Fahrzeuge auch in einem gerade eingerichteten Bochumer Flagship-Showroom zu sehen sein. Wer so lange nicht warten möchte, kann bereits jetzt über die Website von Sevic verbindlich vorbestellen.

Quelle: Sevic – Pressemitteilung vom 20.06.2022

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Das Fahrzeug mit der kleinere Batteriegröße von 16,5 Kilowattstunden (kWh) und bis zu 150 km Reichweite kostet 24.900 Euro netto (zzgl. Aufbau und Überführung); …

Wenn man da noch 19% MwSt. sowie 640 Euro für die Box und 690 Euro Überführung dazu rechnet, ähnlich wie beim XBUS, dann ist man bei stolzen 30.961 Euro – etwas teuer für ein so kleines E-Fahrzeug.

Zum Vergleich: XBUS mit 10 kWh-Akkupack, Box und Bereitstellung kostet € 20.710,00 inkl. 19% MwSt.

Wenn man 2.000 Euro für den größen Akku abzieht, dann wären es knapp 29.000 Euro, also 8.000 Euro mehr als beim XBUS – Konkurrenz belebt das Geschäft und sorgt zukünftig für sinkende Preise bei E-Fahrzeugen.

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