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Renault Mégane E-Tech: „Sind schon im dritten Quartal, was die Lieferzeit betrifft“

Copyright Abbildung(en): Renault

Markus Siebrecht ist seit einigen Monaten der neue Deutschlandchef des Autoherstellers Renault. In einem Interview mit dem Fachblatt Edison sprach er über den neuen Mégane E-Tech, der vor Kurzem seinen Verkaufsstart feierte, warum dieser mit maximal 60 kWh großem Akku zu haben ist und warum man sich mit einer Bestellung sputen sollte.

Siebrecht zufolge war das Elektroauto Zoe im vergangenen Jahr der meist verkaufte Renault in Deutschland, mit gut 25.000 abgesetzten Modellen. „Hier schlägt sich der starke Trend zur Elektromobilität nieder, der in Deutschland durch die Förderung getrieben wird“, so Renaults Deutschlandchef.

Das neueste E-Auto der Franzosen ist der Mégane E-Tech und das erste Fahrzeug, das unter einer geänderten Strategie auf den Markt kommt. Es verkörpere sehr stark die neue Ausrichtung des Herstellers, die darauf abziele, einen höheren Ertrag pro Fahrzeug zu erwirtschaften. Außerdem sei das Fahrzeug „auch sehr wichtig, um im C-Segment mit einem Elektroauto präsent zu sein“, immerhin handle es sich um das größte Segment in Deutschland, in dem unter anderem auch der Elektro-Beststeller VW ID.3 vertreten ist. „Und da wollen wir in Zukunft eine gewichtigere Rolle spielen“, sagt Siebrecht.

Den Mégane E-Tech liefert Renault mit einem maximal 60 kWh fassenden Akku aus. Das sind 17 kWh weniger als das Topmodell des Mitbewerbers ID.3. Siebrecht hält die Akkugröße des Renault dennoch für ausreichend. Er sagt, es sei wichtiger, „die richtige Balance zwischen Größe und Gewicht zu finden“. Laut dem durchschnittlichen Nutzerprofil werden die meisten Autos im Alltag maximal 130 Kilometer an einem Tag bewegt. „Viele liegen noch deutlich darunter“, so der Manager. Also decke man „mit 60 KWh das Kunden-Nutzerprofil mehr als ab“. Wichtig sei „eine gute Waage hinzukriegen zwischen dem Fahrzeuggewicht, der Akkugröße, der Ladefähigkeit und dem Preisangebot“, weshalb bei Renault die Wahl „ganz klar auf eine Batteriegröße von 60 kWh gefallen ist“.

Wer einen Elektro-Mégane ordern will, soll sich sputen, so Siebrecht, da die Auftragsbücher für 2022 bereits gut gefüllt seien. „Wir sind jetzt schon im dritten Quartal, was die Lieferzeit anbetrifft. Tendenziell eher schon am Ende des dritten Quartals“, so der Manager über die aktuellen Bestellungen.

Quelle: Edison – „Mit dem Mégane setzen wir uns nach oben ab“

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Zitat: Wichtig sei „eine gute Waage hinzukriegen zwischen dem Fahrzeuggewicht, der Akkugröße, der Ladefähigkeit und dem Preisangebot“. Ich würde sagen letzteres ist deutlich gescheitert, Katalogpreis Premium, keine Rabatte, Leasingzins astronomisch hoch. Schade Renault.

Aus dem Artikel:
„… [einen Ausgleich] hinzukriegen zwischen dem Fahrzeuggewicht, der Akkugröße, der Ladefähigkeit und dem Preisangebot …“

Da hat Markus Siebrecht ja nur „… und dem uns verbleibenden Gewinn
vergessen und schon erklärt sich das vergleichsweise schwache Angebot :)

Last edited 2 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ja, genau, super Tipp des Renaultchefs. Ein neues Auto im Wert von 40 bis 50 TDE einfach mal so ungesehen kaufen, rein nach Papierlage, nur damit man es noch dieses Jahr bekommt. Wenn vielleicht irgendein Händler so ein Teil zur Probefahrt auf dem Hof hätte, aber von da hört man ja nur „Juni vielleicht“.

Ich habe gerade mal meine Leasingbestellung durchgerechnet.
15 % Rabatt und einen Leasingfaktor von 0,91 %
Da sollte man für ein neues Auto nicht meckern können.

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