Porsche Taycan Turbo S Performance setzt neue Maßstäbe

Copyright Abbildung(en): Porsche

Allzu gern belegen Autohersteller das sportliche Potenzial ihrer Modelle mit einer beeindruckenden Rekordzeit auf der Nordschleife des Nürburgrings. Jetzt setzt Porsche eine neue Bestmarke für Elektroautos und knackte damit den alten Rekord des deutlich stärkeren Tesla Model S Plaid.

Der Porsche Taycan Turbo S ist mit einem Performance-Kit ab sofort das schnellste Serienfahrzeug mit Elektroantrieb auf der Nordschleife des Nürburgrings. Für eine Runde benötigte die Elektrolimousine mit Entwicklungsfahrer Lars Kern 7.33 Minuten. Das sind rund zwei Sekunden weniger als der alte Rekord des Tesla Model S Plaid. Zum Performance-Kit von Porsche gehören 21-Zoll-RS-Spyder-Design-Räder mit nun auch für den Taycan erhältlichen, straßenzugelassenen Sportreifen vom Typ Pirelli P Zero Corsa. Die Gummimischung ähnelt dabei der von Rennreifen.

Weiterer Bestandteil des Performance-Kits ist ein auf die Sportreifen abgestimmtes Software-Update der Fahrwerkregelung Porsche 4D-Chassis Control. Diese analysiert und synchronisiert im 460 kW / 625 PS starken Porsche Taycan Turbo S alle Fahrwerksysteme in Echtzeit.

„In den Bereich von 7:33 Minuten kamen in der Vergangenheit nur reinrassige Supersportwagen“, so Rennfahrer Lars Kern, „dank des neuen Performance-Kits konnte ich mehr pushen; gleichzeitig fuhr sich das Auto noch präziser und agiler.“ Das sogenannte Performance-Kit ist ein Zubehörpaket, dass aktuell allein bei deutschen Porsche-Händlern für den Taycan Turbo S des neuen Modelljahres 2023 verfügbar ist. Eine Nachrüstung nach der Erstauslieferung in den Porsche Werkstätten ist in Zuffenhausen geplant.

Die Transporte zum und vom Stammsitz sind dabei ebenso inbegriffen wie Einzelabnahme und -zulassung des Taycan. Der Preis für das Performance-Kit ist mit 13.377 Euro geradezu gigantisch. Da in erster Linie die Rennstreckenperformance des Porsche Taycan profitiert, dürften sich die Kundennachfragen wohl im Rahmen halten.

Porsche ging es jedoch darum, dem deutlich älteren, aber leistungsstärkeren Tesla Model S Plaid mit seinen mehr als 1.000 PS Leistung die Elektroauto-Rekordzeit auf dem Nürburgring wieder abzujagen. „Wir freuen uns sehr, dass der Nürburgring-Rekord für Elektroautos nun wieder bei Porsche liegt“, sagt Kevin Giek, Leiter Baureihe Taycan, „die Rundenzeit zeigt nicht nur, wie viel Potenzial in unserem neuen Performance-Kit steckt. Sie bestätigt auch einmal mehr die sportlichen Gene des Taycan.“


Über den Autor: Patrick Solberg; press-inform

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Puh, da haben die deutschen Ingenieure ja tolle Arbeit geleistet! Nur 625 gegenüber 1000PS, oh, oh, jetzt muss Elon sich aber wieder was einfallen lassen. Jetzt mal ehrlich, was soll das? Manchmal kommt man sich wie im Schulalter beim Karten-Quartett vor. Wann kommen endlich deutsche Kombis auf den Markt, ich will keinen SUV, oder Renn-Porsche oder überteuerte Autos, es muss ein alltagstaugliches Auto her. Nur MG hat es verstanden.
Der E-Techniker (Elektrolurch)

Porsche hatte vorher für den Taycan gar keine offizielle Rundenzeit auf dem Ring.

Trotzdem hat Tesla zwei Jahre Zeit und drei verunfallte Plaid eingesetzt, um eine inoffizielle Rundenzeit des nicht einmal stärksten Taycan zu überbieten. Genau genommen hat Großmaul Musk bei Jörg Rogan Anfang 2021 in Aussicht gestellt, dass man die 7 Minuten Grenze knacken wollte. Das ist krachend gescheitert und zeugt schon von Realitätsverlust, mit dem Wackelpudding vorne mitfahren zu wollen.

Nur PS reichen nicht, beweist der Taycan jetzt eindrücklich, indem er mit 400 PS weniger schneller fuhr. Und der Taycan ist ja ein 5m langes Fahrzeug mit vier/fünf Türen, das 2m Durchladelänge hat. Also auch nicht unbedingt ein reinrassiger Sportwagen…

Na ja, dann hat Elon jetzt ja 3 Jahre Zeit diesen „2,5 Sekunden Rekord“ mit dem Roadster 2 zu schlagen – womöglich im FSD Mode
;-)

Time will tell :-)

Ich habe nur die ersten Zeilen des Artikels gelesen. KRANK ist das erste Wort, das mir hier einfällt. Die Porschefritzen haben von dieser Welt nichts begriffen.
Taycan, ja. Hätte ich auch gerne. Aber dieses überbordende Gedöns um ein paar Zehntelsekunden ist einfach lächerlich pubertär.

Könnt Ihr Kombifreaqs mir bitte mal sagen, warum Ihr diese Dinger haben wollt, wenn Ihr stattdessen SUV haben könnt? Sorry, aber ich verstehe es einfach nicht. Warum wollen denn 50 % von uns SUV? ICH habe noch kein mich überzeugendes Argument gegen SUV gelesen und ich denke, es kann auch nicht wirklich gute Argumente dagegen geben. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie man sich eine ‚Limousine‘ kaufen kann, wenn es eine große Heckklappe gibt, aber das SUV setzt für mich nochmal eins drauf.
Wir hatten noch keins, nächsten Monat SOLL unser Q4 e-tron 45 Quattro kommen.
Also Männer: Bitte her mit Euren Argumenten.

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