Porsche in Leipzig: Eco-Roboter und Honigbienen

Porsche in Leipzig: Eco-Roboter und Honigbienen

Copyright Abbildung(en): Porsche

Aus Anlass des Umwelt-Aktionstages „Earth Day“ am 22. April weist Porsche auf seine Bestrebungen hin, ab 2030 über die gesamte Wertschöpfungskette und den Lebenszyklus der neu verkauften Fahrzeuge hinweg bilanziell CO2-neutral zu sein. Der Anteil von vollelektrischen Porsche-Modellen soll zu diesem Zeitpunkt bei mehr als 80 Prozent liegen. „Wir sind ein Pionier nachhaltiger Mobilität und denken Elektromobilität ganzheitlich“, sagt Produktions-Vorstand Albrecht Reimold.

Im Leipziger Werk sei ein Programm zur Effizienz von Ressourcen fester Bestandteil der Produktion, bestätigt Geschäftsführer Gerd Rupp. Ziel sei es, jeden Prozess bei Energieverbrauch, CO2-Emissionen, Abfall­aufkommen, Wasserverbrauch und Lösemittel-Emissionen unter die Lupe zu nehmen und zu verbessern. Für die konsequente Umsetzung zeichneten sogenannte Umwelt- und Energiesprecher verantwortlich.

Zu den besonders effizienten Maßnahmen des vergangenen Jahres gehört nach Angaben von Porsche ein Eco-Modus bei Schweißrobotern im Karosseriebau. Diese würden nach 60 Sekunden Inaktivität die Zangen automatisch abschalten. Gleiches gelte für die Fördertechnik der Lackiererei. Durch derlei Maßnahmen erziele das Werk Leipzig inzwischen Einsparungen in Höhe von vier Millionen Euro pro Jahr, heißt es. Rund um den „Earth Day“ will der Sportwagenbauer auch seine Belegschaft weiter motivieren. Ziel von Schulungen sei es, das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz zu schärfen.

Besonderen Wert legt Porsche Leipzig auf ein vielfältiges Engagement. Neben der Produktion umfasst dieses auch Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt: Im werkseigenen Offroad-Gelände leben neben Auerochsen und Exmoor-Ponys auch drei Millionen Honigbienen und zahlreiche heimische Wildtierarten im Einklang mit Natur und Fabrik. Zudem sei das dortige Werk von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert und mit der Bestnote „Platin“ ausgezeichnet. 2021 habe der sächsische Standort zudem den „Lean & Green Management Award“ in der Kategorie Automotive OEM erhalten.

Seit 2020 fertigt Porsche nach eigenen Angaben am Stammsitz in Zuffenhausen bilanziell CO2-neutral, der Standort Leipzig folgte Anfang 2021. Für 2023 sei dort geplant, die kommende Generation des Macan als rein elektrische Modellreihe vom Band laufen zu lassen.

Quelle: Porsche – Pressemitteilung vom 21. April 2022

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„Porsche“ und „Nachhaltigkeit“ in einem Satz zu verwenden ist einfach nur absurd.

Porsche, Nachhaltigkeit und Artenvielfalt.
Was sagen bloß die Millionen Kleintiere dazu, welche bereits von diesen Fahrzeugen plattgemacht wurden.
Porschefahrer können nicht sich nicht artengerecht fortbewegen, die brauchen viel Abgas, breite Pneus und hohe Geschwindigkeit.
Da bleibt kein Platz für Geschwindigkeitsbegrenzung und Rücksichtnahme auf Natur und Umwelt, oder nachhaltiger Materialien.
Die Gesamtökobilanz ist katastrophal, wobei der 911 die Spitze anführt.

Über Nischenmarken eines Nischenmarktes für eine Nischengesellschaft sollen wir uns
keine Gedanken machen…

Just peanuts..

Nix zu sehen, weitergehen, weitergehen…. ;)

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