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Porsche und Iberdrola eröffnen erste HPC-Ladestationen in Spanien

Copyright Abbildung(en): Porsche

Porsche und das spanische Energieunternehmen Iberdrola haben den ersten von insgesamt 35 in Spanien geplanten gemeinsamen Schnellladepark eröffnet. Der neue HPC-Ladepark, zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt, befindet sich in der Nähe von Elche an der Autobahn A70, die die Stadt in der Provinz Alicante mit Alicante und Murcia verbindet. Dieser Abschnitt des Mittelmeerkorridors sei attraktiv und weise eine hohe Verkehrsdichte auf, besonders in den Sommermonaten. Der Standort verfügt über vier Ladepunkte mit bis zu 400 kW sowie zwölf weitere Ladepunkte mit jeweils bis zu 200 kW Leistung. Insgesamt steht eine Leistung von vier Megawatt bereit.

Iberdrola und Porsche hatten bereits vor gut eineinhalb Jahren den Bau von 35 HPC-Parks vereinbart. In Kürze sollen bereits drei weitere Schnellladeparks in Betrieb gehen, die ebenfalls in der Region Comunidad Valenciana im Südosten Spaniens liegen. Einige weitere Parks seien, wie Porsche mitteilt, in einer fortgeschrittenen Bauphase und bei anderen stehen nur noch die erforderlichen behördlichen Genehmigungen für ihre Inbetriebnahme an.

Wir bei Porsche verstehen die Elektromobilität nicht als die Zukunft der Automobilindustrie – sondern als die Gegenwart, auf die wir seit einigen Jahren entschieden setzen“, sagt Tomás Villén, der Generaldirektor von Porsche Ibérica. Man sei sich der Verzögerung bewusst, die Spanien bei der Ladeinfrastruktur widerfährt. „Aber anstatt eine passive Haltung einzunehmen, haben wir einen Schritt nach vorne gemacht, um ein Ökosystem zu schaffen und voranzutreiben, das sowohl unseren Kunden als auch den Nutzern von anderen Elektroautos Zugang gewährt.

Ohne Zweifel sind wir die Marke, die die Erwartungen der Kunden am besten erfüllt, sowohl mit dem Produkt selbst als auch mit der Erfahrung darüber hinaus, die wir bieten“, so der CEO von Porsche Ibérica weiter. Die hohen Restwerte von Elektrosportwagen wie dem Taycan etwa erleichtern Porsche den Zugang zu einem neuen Verbraucherprofil, das sich für Elektromobilität interessiert, sich um die Umwelt sorgt und von innovativer Technologie fasziniert ist. Deshalb sei es auch kaum verwunderlich, dass mehr als 70 Prozent der Taycan-Käufer Neukunden bei Porsche sind.

Porsche fördert das Ökosystem des elektrischen Ladens weiterhin auf viele verschiedene Arten: von der Unterstützung bei der Installation einer bequemen Ladestation zu Hause bis hin zur Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen des Energiesektors, um ein umfangreiches öffentliches Netzwerk auf der Straße und in Großstädten zu schaffen, durch das Angebot von Schnellladern an Porsche-Zentren oder die Destination Charging genannten Vereinbarungen, die die Marke mit Restaurants, Hotels, Clubs oder exklusiven Seehäfen getroffen hat, um die Verbreitung von Lademöglichkeiten zu erhöhen.

Quelle: Porsche – Pressemitteilung vom 17.02.2022

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Ja dann wollen wir mal hoffen, dass der David mit seinem Porsche immer einen von den vier wirklich schnellen HPC Laden abbekommt und nicht am Ende noch mit weniger als 250 KW vorlieb nehmen muss ;-)

70% Eroberungsquote. Naja.Habe neulich am Lader ein nettes Gespräch mit einer Dame gehabt, die vom Model S zum Taycan umgestiegen ist. Aber mir scheint diese 70 % Eroberungsquote nur formal korrekt zu sein. Denn auch diese Dame hatte zuhause ein 991 Cabriolet und jetzt nur den Dienstwagen auch auf Porsche gewechselt. Das scheint mir das häufigsteSetup zu sein: Man hat oder hatte schon einen Porsche und hat jetzt nur das nächste Auto durch einen Taycan ersetzt. Das galt für mich ja auch.

Zu diesen Ladeparks: Das skizziert das zukünftige Konzept. Die 400 kW Ports werden mittelfristig nur für Porsche (und passende Audi, würg) reservierbar. Allerdings wird es auch rein exklusive Porsche-Ladepunkte geben, z.B. in Marbella oder Madrid Centro. Für mich ist es allerdings nichts, ich werde mit dem Auto nicht nach Spanien fahren. Aber zum Gardasee. Da soll es ja auch einen exklusiven Porsche Ladepark am Brenner geben.

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