Polestar und Volvo laden zur Schwedischen Kaffeerunde

Polestar und Volvo laden zur Schwedischen Kaffeerunde

Copyright Abbildung(en): Volvo / Polestar

Künftig kann man in unmittelbarer Näher der A8, südlich von München, einen Powerstop einlegen. Denn der schwedische Automobilhersteller Volvo und dessen Performance-Tochter Polestar laden zur schwedischen Kaffeerunde. Die E-Autos können währenddessen an vier 150-kW-Schnellladestationen kostenlos laden. Für die E-Autofahrer selbst heißt es eine traditionelle schwedische „Fika“ mit Kaffee und Zimtschnecke einlegen. Und wenn man dann noch will Volvo oder Polestar-Stromer Probefahren.

Entschieden habe man sich für den Standort des Powerstops, da beim alltäglichen Pendeln oder auf dem Weg in den Urlaub Richtung Alpen, Salzburg oder Innsbruck mehr als 82.000 Fahrzeuge am vorbeifahren. Wer eine kurze oder etwas längere Pause einlegen möchte, findet im oberbayerischen Irschenberg nun einen weiteren Grund für die Rast, wie die Marken in einer aktuellen Meldung zu verstehen geben. Auf dem Parkplatz der rund 1.400 Quadratmeter großen renommierten DINZLER Kaffeerösterei, errichten Polestar und Volvo ihren gemeinsamen Powerstop. Die vorerst bis Ende April geplante Präsenz lässt Besucher in die Elektromobilität eintauchen und diese erleben.

Dabei seien nicht nur Stromer der Schweden und der eigenen Performance-Tochter willkommen, sondern E-Autos aller Marken. Diese können an vier Schnelllader mit 150 kW geladen werden, was kurze Standzeiten garantiert. Die 78-kWh-Batterien des Polestar 2 oder des Volvo C40 Recharge beispielsweise lassen sich an solchen Ladestationen in weniger als 40 Minuten zu 80 Prozent aufladen.

„Als Elektro Performance Marke ist unsere Mission, Elektromobilität erlebbar zu machen und dies im Alltag der Menschen zu integrieren. Emotionale Autos wie Polestar 2 mit bis zu 476 PS und einer maximalen Reichweite von 540 km nach WLTP müssen ausprobiert werden! Im Rahmen unseres ersten Powerstops können alle Besucher ihren Halt nutzen, sich über die E-Mobilität zu informieren, sowie unsere Fahrzeuge zu testen. Und natürlich ist das Laden für alle Fahrer kostenlos.“ – Alexander Lutz, Geschäftsführer von Polestar Deutschland

Doch neben E-Autos laden kann man diese vor Ort auch Probe fahren. In zwei modernen, im schwedischen Stil gehaltenen Markenhäusern, die täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet sind, informieren die beiden Automobilhersteller nicht nur über ihre vollelektrischen Modelle. Besucher können auch gleich eine Probefahrt machen. Hierbei hat man als Fahrer die Wahl zwischen dem Polestar 2 mit Front- und Allradantrieb, sowie dem Volvo XC40 Recharge Pure Electric und zwei im Coupé-Stil gehaltene Crossover Volvo C40 Recharge Pure Electric. Alternativ zur Buchung vor Ort können die Probefahrten auch bequem bereits von zuhause aus reserviert werden.

Passend zum Motto „Recharge your car, recharge yourself” bieten die beiden Automobilmarken in Kooperation mit der renommierten DINZLER Kaffeerösterei auch eine „Fika“ genannte schwedische Kaffeepause: Während die E-Autos an der Ladestation stehen, können Besucher ihre eigenen Akkus bei einem Heißgetränk mit Zimtschnecke aufladen.

Quelle: Polestar / Volvo – Pressemitteilung

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Have a break, have a Polestar.
Tolle Idee, und dies mitten BMW und Audi, China in Bavaria.
Die Gratislader werden hoffentlich nicht nur durch schnorrende Schnarchlader belegt sein :-)

Sehr schön! Und frei für alle. Bravo Polestar!

Bitte beachten oder auch erwähnen, dass Volvo eine 100% Tochter von Geely ist. Mit Polestar hat sich Geely über Volvo so in Europa eingekauft, dass sie ihr E-Auto wiederum als Volvo-Tochter verkaufen können und es somit nicht als chinesisches Auto angesehen wird. Was es aber in Wahrheit ist.
Der Eigner von Geely hat übrigens auch ca. 10% von Mercedes. Mit den weiteren chinesischen Teilhabern gehört Mercedes zu ca. 20% chinesischen Unternehmen.

Warum redet ihr hier von Kaffee-Pause? In Norwegen hat NIO das Batterie-Wechselsystem eingeführt. Dieses wechselt in unter 7 Minuten die Batterie.

@ Peter Bigge:

„Die Gratislader werden hoffentlich nicht nur durch schnorrende Schnarchlader belegt sein“

Stimmt sowas von auffallend:
Schnorrende Schnellader sind ggü. denen, die sich nicht entblöden, immer noch ein völlig veraltetes eAuto mit der Technik von vor 4-5-6-… Jahren zu fahren, natürlich die besseren Menschen!!!

Last edited 9 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Hübsche Polestar Autos sind nicht alles. Da muss man der gesamten E-Mobilität helfen. Super Sache also!

Polestar finde ich seit dem Interview von Lutz im letztem Jahr interessant und der schnelle Aufbau ist mitreißend. Es geht also doch in unserem Ländle etwas zu machen. Das 476PS Ding fahre ich sofort! Dabei noch umsonst Laden ist eine gelungene Aktion.

@ Stefan Groß:

„… In Norwegen hat NIO das Batterie-Wechselsystem eingeführt.“

Hat???
Lt. businessinsider.de hat noch keine von ihnen den regulären Betrieb aufgenommen!
Und dann irgendwann: Wer für einen BaaS- (Battery-as-aService-) Vertrag laufend monatliche Beträge zahlen möchte, kann dort wohl irgendwann auch künftig den Akku wechseln lassen. Nach einer hier vorliegenden Schilderung müßte das jeweilige Einparken in die Station bislang aber wohl immer noch durch einen NIO-Mitarbeiter stattfinden …
Verkaufszahl NIO in NOR lt. businessinsider.de (07. Jan 2022) sind gerade 204 Stk. ES8.
Die für Hersteller und Kunden kostenintensiven Wechselstationen müssen auch dauerhaft finanziert werden können …

Last edited 9 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

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