NIO Elektro-SUV ES7 bereits ab August im Handel

Copyright Abbildung(en): NIO

Das chinesische Elektroauto Start-Up lässt keine Ruhe einkehren, wenn es um die eigenen Zukunftspläne geht. Der Aufbau einer eigenen Batteriepack-Produktion, der Ausbau einer Submarke für günstige E-Autos mit über 500.000 Einheiten pro Jahr sowie Expansionspläne nach Europa stehen auf der Agenda. Darüber hinaus soll noch ab August 2022 die Auslieferung des neuen NIO Elektro-SUV ES7 erfolgen. Vorbestellungen sind bereits möglich.

Wie die Nomenklatur vermuten lässt, reiht sich das fünfsitzige E-SUV, zwischen dem bereits am Markt erhältlichen ES6 und ES8 ein. Umgerechnet für 67.000 Euro wird der ES7 ab August in China erhältlich sein. Wer die Batterie des NIO-Stromer lieber mieten, anstatt kaufen möchte, der zahlt ca. 10.000 Euro weniger bei der Anschaffung. Bis Ende Mai 2022 erreichten die kumulierten Auslieferungen des ES8, ES6 und EC6 204.936 Fahrzeuge. Durch den ES7 dürfte die Nachfrage nach den NIO-Stromer nochmals steigen.

Der ES7 wird als erstes Elektroauto der Marke auf der neuen NT2.0-Plattform des Herstellers aufbauen. Die bisherigen E-Modelle bauen bis auf den ET7 auf der Plattform der ersten Generation auf. Durch den Aufbau auf der NT2.0-Plattform sei es NIO möglich ein Elektro-SUV mit einer Länge von 4,91 Meter, eine Breite von ca. 1,99 Meter und eine Höhe von 1,72 Meter auf die Straße zu bringen. Der Luftwiderstandsbeiwert des ES7 beträgt im optimalen Fall 0,263 cW. Beim ET7 kommt das Start-Up auf einen cW-Wert von 0,23.

Beim Antrieb setzt man auf die gleiche Konfiguration wie beim ET7. Angetrieben wird der Stromer durch die 2. Generation des NIO E-Antriebs, welcher als Allrad-System verbaut ist. Dieser bringt an der Vorderachse 180 kW (Permanent Magnet Motor) und an der Hinterachse 300 kW (Induktion Motor) Leistung. Die Systemleistung beträgt somit 480 kW, bei 850 Nm maximalen Drehmoment – wenn man sich auch hier beim NIO ET7 orientiert.

Angeboten werden soll das E-SUV NIO ES7 mit zwei Akku-Größen – entweder 75 oder 100 kWh-Kapazität. Darüber hinaus soll eine Variante mit 150 kWh folgen. Nach dem chinesischen Standard sollen so Reichweiten von bis zu 485 km, 620 km und mit dem größten Akku bis zu 850 km möglich sein. Wie schnell geladen wird wurde bisher nicht kommuniziert. Spannend ist sicher die Tatsache, dass der Stromer mit einer Anhängelast von 2.000 Kilo daherkommt.

Im Innenraum setzt sich der minimalistische Ansatz der Marke fort. Licht spielt sowohl im Inneren, als auch Außen eine entscheidende Rolle und wirkt überzeugend. Dieser Design-Ansatz erscheint insofern entscheidend, da NIO nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein zweites Wohnzimmer für dessen Fahrer auf die Straße bringen möchte. Die vordere Kabine übernimmt die doppelschichtige S-förmige Instrumententafel. Die Vordersitze verfügen über eine Heizungs-, Belüftungs- und Massagefunktion. Beheizbare Rücksitze gehören zur Standardausstattung.

Quelle: NIO – Pressemitteilung

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NIO ist in der Tat sehr beeindruckend. Der größte Vorteil ist der Batteriewechsel, der in 5 min möglich sein soll. Zudem wird dadurch das Schicksal des Autos von der Alterung des Akkus entkoppelt. Das ist auch umwelttechnisch ein großes Plus, da es unzählige Altelektroautos verhindert, die noch sehr gut in Schuss wären, wenn der Akku nicht schon am Ende wäre – ähnlich wie die Smartphone-Schicksale. NIO hat das Problem gelöst.

Sieht für mich fast aus wie ein Kombi. Wie unterscheidet sich eigentlich ein SUV und ein Kombi – oder gibt es da sogar einen „Überlappungsbereich“?

Tatsächlich fehlt nämlich das Kombi-Segment bei den E-Autos noch fast vollständig …

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