Nano One und BASF entwickeln gemeinsam Lithium-Ionen-Batteriematerialien

Nano One und BASF entwickeln gemeinsam Lithium-Ionen-Batteriematerialien

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Das kanadische Unternehmen Nano One Materials, ein innovativer Anbieter sauberer Technologien für Batteriematerialien, und der deutsche Konzern BASF, ein weltweit tätiges Chemieunternehmen mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Batteriematerialien, haben eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam ein Verfahren mit reduzierten Nebenprodukten für die kommerzielle Produktion von kathodenaktiven Materialien (CAM) der nächsten Generation entwickeln, das auf der HED-Familie von BASF basiert und das patentierte One-Pot-Verfahren sowie die Metall-Direct-to-CAM (M2CAM)-Technologien von Nano One nutzt.

BASF verfügt über eine Produktfamilie von CAM-Produkten, die sich gut an die sich entwickelnden Anforderungen von Batterien in Automobilantrieben anpassen lassen, und eine nachweisliche Erfolgsbilanz bei der Entwicklung dieser Produkte in Zusammenarbeit mit anderen, so die beiden Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung. Nano One und BASF wollen nun das M2CAM-Verfahren auch für eine höhere Flexibilität in Bezug auf den Herstellungsansatz und die daraus resultierende Produktleistung, einen geringeren Energieverbrauch und einen ökologischen Fußabdruck einsetzen.

Der gemeinsame Entwicklungsplan hat verschiedene Phasen sowie Etappenziele und ist das Ergebnis der Bewertung der Prozesse und Produkte von Nano One. Die Unterzeichnung der Vereinbarung bezeichnen die beiden Unternehmen als einen bedeutenden Meilenstein in der Geschäftsbeziehung zwischen BASF und Nano One.

„BASF ist ein weltweit führender Anbieter von Chemie- und Hochleistungs-Materialien für Lithium-Ionen-Batterien, und wir sind stolz darauf, mit diesem Konzern neue Wege zu gehen, um die Leistung, die Kosten und den ökologischen Fußabdruck der CAM-Produktion zu verbessern. Es gibt eine enorme Chance, die Produktionsprozesse und Produkte gemeinsam zu differenzieren, um eine widerstandsfähigere und nachhaltigere Lieferkette zu ermöglichen. Wir freuen uns darauf, diese Partnerschaft voranzutreiben.“ – Dan Blondal, CEO Nano One

Dr. Heiko Urtel, Vice President Global R&D Battery Materials, BASF SE, fügte hinzu: „Nano One verfügt über eine fortschrittliche Technologie mit dem Potenzial, die Produktleistung unserer hochleistungsfähigen kathodenaktiven Materialien zu verbessern und die Synthese von Batteriematerialien weiter zu vereinfachen. Wir freuen uns darauf, eine kooperative Zusammenarbeit aufzubauen und die Geschäftsmöglichkeiten für unsere kathodenaktiven Materialien der nächsten Generation zu erweitern.“

Nano One Materials ist ein Unternehmen für saubere Technologien mit einem patentieren, laut eigener Aussage kohlenstoffarmen Verfahren zur Herstellung von kostengünstigen, leistungsstarken Lithium-Ionen-Batteriekathodenmaterialien. Diese Technologie sei anwendbar für Elektroautos, Energiespeicher, Verbrauchselektronik und sonstige Batterien zur Unterstützung der weltweiten Bemühungen um eine kohlenstofffreie Zukunft. Das One Pot-Verfahren des Unternehmens, seine beschichteten Nanokristall-Materialien und seine Metal to Cathode Active Material-(M2CAM)-Technologien adressieren grundlegende Leistungsanforderungen und Beschränkungen in der Lieferkette bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten und der Klimabilanz.

Nano One hat Finanzmittel aus verschiedenen Regierungsprogrammen erhalten. Das derzeitige Projekt Scaling of Advanced Battery Materials wird von Sustainable Development Technology Canada (SDTC) und dem Innovative Clean Energy (ICE) Fund der Provinz British Columbia gefördert.

Quelle: Nano One – Pressemitteilung vom 31.05.2022

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Hoffentlich wird die Methanpyrolyse dabei industriefähig

Da auch hochreiner Kohlenstoff zur Batterieproduktion eingesetzt werden kann (je nach Batterietyp), an jeder Straßenecke über Wasserstoff diskutiert wird und Methangas nicht mehr verbrannt werden sollte und schon gar nicht in reiner Form in die Atmosphäre gelangen sollte, wäre die Methanpyrolyse doch eine Win-Win-Win-Win-Technologie, ökologisch sinnvoll und ökonomisch äußerst profitabel. Denn hochreiner Kohlenstoff ist teuer!

Hier sollten Politik und Industrie mal 1+1 zusammenzählen und an einem Strang ziehen. Das Geld, was für „Benzinrabatt“ jetzt verbrannt wird, hätte besser in die Vollendung der Methanpyrolyse gesteckt werden sollen. Das hätte fast Allen (mit Ausnahme der Lobbyisten) nachhaltig weiter geholfen.

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