Mercedes: „Mehr Fahrten als gedacht sind mit einem rein elektrischen Antrieb möglich“

Mercedes: „Mehr Fahrten als gedacht sind mit einem rein elektrischen Antrieb möglich“

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Frank Kemmerer, Leiter des Flottenmanagements bei Mercedes-Benz Pkw, sprach in einem Interview mit dem Fachblatt bfp Fuhrpark & Management über die Chancen und Auswirkungen der E-Mobilität für Flotten und Gewerbekunden.

In diesem Jahr startet der EQE, der erste vollelektrische Mercedes im Segment der traditionellen Business-Limousinen. „Mit dem EQE können wir Kunden erreichen, für die wir vorher noch kein passendes Produkt im Portfolio hatten“, sagt Kemmerer, der von Kunden berichtet, „die ihren Fuhrpark komplett auf Elektrofahrzeuge umgestellt haben“. Dank der in den vergangenen Jahren stetig gestiegenen Reichweiten neuer Modelle passen E-Autos zu immer mehr Fahrprofilen auch im Flottenbereich.

Und auch die Schnellladezeiten „verkürzen sich mit jeder neuen Generation“, zudem erleichtert ein „flächendeckender Zugang zur Ladeinfrastruktur inklusive der Abrechnung der Ladevorgänge“ den Umstieg zur E-Mobilität, so Kemmerer: „Somit wird die Nutzung von Elektroautos im Alltag für die Fahrerinnen und Fahrer immer komfortabler. Wirkliche Einschränkungen, wie es sie vor einiger Zeit vielleicht noch gab, sehen wir daher heute nicht mehr“.

Selbst Außendienstler im Langstreckeneinsatz können oft „bedenkenlos“ auf Elektroautos umsteigen, findet der Leiter des Flottenmanagements bei Mercedes-Benz Pkw: „Denn sie können sich eine intelligente Routenplanung zunutze machen, die Ladevorgänge im Tagesablauf, beispielsweise an der Schnellladesäule oder vielleicht auch beim Kunden, miteinschließt“, sagt Kemmerer. E-Autos seien auch dank einiger technischer Assistenten im Fahrzeug eine „praktikable Option für Vielfahrer“. Das Navigationssystem mit Electric Intelligence etwa plane „dynamisch und auf Basis zahlreicher Faktoren die schnellste und komfortabelste Route inklusive Ladestopps“.

Unternehmen, die noch zögern und sich Unsicher sind, legt Kemmerer die Mercedes-App „EQ Ready“ ans Herz, mit der sich überprüfen lässt, ob „ein rein elektrisches Fahrzeug oder ein Hybridmodell für das individuelle Fahrprofil praktikabel ist“. Analysen haben Kemmerer zufolge gezeigt, „dass mehr Fahrten als gedacht mit einem rein elektrischen Antrieb möglich sind“.

Quelle: Fuhrpark & Management – Mercedes: „E-Autos passen zu immer mehr Fahrprofilen“

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Ich würde sogar sagen, dass alle Fahrten mit E-Atuos möglich sind, und alles was nicht mit großen Wohnwagen oder Langstrecke mit BEV Kleinwagen ist, auch gut möglich ist.
Und noch ein paar Jahre, dann wird auch der Kleinwagen die Langstrecke schaffen und jedes Auto ab der Kompaktklasse auch ohne Probleme Anhänger mit auf große Reise nehmen können.

Ja schade, daß man in Deutschland in den letzten Jahren diverse Ängste rund um die Elektromobilität geschürt hat.

  • Reichweitenangst
  • Ladeangst
  • Brandgefahr
  • Umweltbedenken
  • Kinderarbeit
  • etc

Viel Spaß – und vor allem Erfolg – bei der Rückwärtsrolle

armes Deutschland, wem soll man denn jetzt nur glauben??? ;-)

Kennt noch jemand die Aufkleber: „Atomkraft nein Danke, mein Strom kommt aus der Steckdose“. Am Ende geht es primär um die Umwelt und nicht um Kleinwagen, Reichweite, Ladezeiten, etc…“. Wie die E-Mobilität die Umwelt rettet ist nicht klar da sich auf die Autos, deren Absatz und Profit konzentriert wird. Die Gesamtumweltbilanz sollte jedoch das Thema sein.

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